Sturm Andrea hat in der ersten Januarwoche die Flugbewegungen doch ziemlich beeinträchtigt. Wie sich das genau auf die Starts und Landungen am Düsseldorfer Flughafen (DUS/EDDL) auswirkte, ist im folgenden Video zu sehen.
Am besten gefällt mir ja die Condor B757…
Entstanden im Medienhafen Düsseldorf.
Glas. Graue Wolken. Regen. Grauer Beton. Gerade Linien.
Okay. Zwei Bilder sind nicht Grau bzw. S/W. Ihr habt mich ertappt.
Für das neue Jahr 2012 habe ich mir eigentlich nur eines vorgenommen: Weitermachen, wie bisher, nur alles ein bisschen besser 🙂
Aus diesem Grund starte ich heute meine Portfolioseite Matthias Zock | Photography und dazugehörigen Blog. Hier geht es ausschließlich um Fotos, ohne Technik, ohne Equipment.
Hier auf matze-man.de wird es auch zukünftig um dieses Thema gehen, da wird sich nichts ändern.
Jahresrückblicke sind ja gerade in Mode.
Ich habe bisher eigentlich immer nur einen Flug- und Meilenrückblick gemacht, diesmal möchte ich aber mein Jahr 2011 im Ganzen einmal reflektieren.
Mit großen, sportlichen Zielen starte ich in das Jahr 2011 und nehme mir meine erste Laufserie vor. Die Duisburger Winterlaufserie mit 10km, 15km und einen Halbmarathon. Ich laufe nicht einen davon. Zuerst war ich kurz vorher richtig dick erkältet aus dem Wintersport zurückgekehrt, beim zweiten Lauf war ich verletzt und danach war ich schlicht und einfach aus dem Training. 🙁
Nachdem meine Megazoom-Kamera Panasonic Lumix FZ-100 kaputtgegangen ist, nehme ich es als Wink des Schicksals und denke nochmal darüber neu nach, mir eine DSLR zu kaufen. Ich brauche ja sowieso ‘ne neue Kamera. Fotografie rückt wieder mehr in mein Bewusstsein.
Nebenbei habe ich Fango-Massagen zwangsläufig für mich entdeckt. Nächstes Jahr möchte ich gerne drauf verzichten.
Ich habe mir meine erste DSLR gekauft. Die Nikon D90. Erstmal ein ziemlich gutes Gefühl so einen Klotz in der Hand zu halten und komme mir wichtig vor. Habe mich viel belesen und fühle mich schlau. Bestellt ohne Kit-Objektiv, sondern mit einem 35er 1,8. Erlebe meine “Offene Blende”-Phase, die zwar bis zum Ende des Jahres immer noch anhält, aber deutlich abgeschwächt ist.
Ich reise nach Hamburg und lerne Paddy von neunzehn72.de kennen. Ich bin auf einem seiner Lightroom-Abendseminare und mir geht ein Licht auf. Lightroom benutze ich seitdem nicht mehr nur als Bildimportmaschine, sondern von nun an entwickle ich meine Bilder. Irre was man da rausholen kann. Das Buch “Mein Lightroom Alltag” von Paddy ist natürlich Pflichtlektüre.
Ich bin auf einer (Traum-)Hochzeit als Trauzeuge geladen und mache die ersten Bilder mit meiner Nikon D90.
Meine Festplatte auf dem MacBook Pro platzt aus allen Nähten und ich ich entschließe mich das SuperDrive auszubauen, um Platz für eine 160GB SSD und die bisherige 250 GB HDD zu machen. Jetzt habe ich wieder mehr Platz für Fotos, mal schauen wie lange.
Ich verlängere meinen flickr-Pro Account und benutze ihn nun öfter und anders als vorher. Dies schlägt sich nun auch deutlich im Anstieg der Kommentare und Favoriten nieder.
Ich war beim ESC 2011.
Ich trete der Foto-Community 500px bei.
Am Pfingstwochenende war es soweit und ich habe mein Geschenk für einen Drachenflug eingelöst. In der Vulkaneifel ging es mit einem Tandemdrachenflieger auf knapp 2000m Höhe. Ein echter Kick.
Mit einem Fotobuddy war ich in Düsseldorf unterwegs zum Fotografieren. Das erste Mal, wo ich bewusst mit Kamera unterwegs war. Es sind einige nette Bilder dabei, auch an Streetphotography habe ich mich rangetraut. Bewaffnet mit dem 70-200mm 2,8 war ich auch zum Planespotting am Düsseldorfer Flughafen. Die Lernkurve steigt an. Ich merke, man muss Fotografieren, Fotografieren, Fotografieren….
Im Juli war ich zu einer Stippvisite in Berlin. Die Kamera ist mein treuer Begleiter. Berlin ist eine tolle Stadt mit vielen Ecken, die nur darauf warten in Szene gesetzt zu werden.
August heißt Urlaubszeit. Dies bedeutete kühle Ostsee und heißes Mittelmeer. Dies bedeute aber auch Fotografieren, Fotografieren, Fotografieren 🙂
Ich treffe Paddy erneut in Düsseldorf bei einem Workshop wieder. Ich hole mir diverse Anregungen für ein Portfolio Aufbau und lerne Google Analytics zu schätzen. Die Planungen für eine Umsetzung beginnen im Hintergrund.
Ich habe mein erstes richtiges Foto Outdoor Shooting. Meine Freundin spielt Model und das ziemlich gut. Ich merke, dass Portraitshooting echte Arbeit ist und nicht mal eben gemacht ist. Es kommt auf so viele kleine Dinge an, vieles bemerke ich erst hinterher. Stichwort Lernkurve.
Ich habe mein erstes Beauty-Portraitshooting im Studio von Jens Brüggemann. Ein irrer (im positiven Sinne) Typ. Model Elida macht im 1:1 Shooting Ihre Sache sehr gut, ich bringe einige gute Shots mit nach Hause und mir tut der Rücken weh von 4h Fotoshooting.
Die Knackscharf-Tour 2011 macht Halt in Köln. Ich treffe Paddy wieder und lerne endlich auch den Stilpiraten kennen. Die beiden machten da weiter, wo es beim Knackscharf-Podcast aufhört. Ein geniales Duo. Ich lerne viel über Licht und worauf es beim Fotografieren ankommt. Perspektiven statt Brennweiten. M statt P, A oder S.
Meine erste Verlosung auf meinem Blog. Ich hätte mir eine gerne eine höhere Resonanz erwünscht, da bin ich ehrlich, es klappt aber trotzdem.
Mein erstes Portraitshooting mit jemanden den ich nicht kenne, steht vor der Tür. Dank Google Adwords – echt geiler Scheiß! Leider fällt der Termin kurzfristig ins Wasser. 2012 gehts damit hoffentlich weiter.
Ich bin schon wieder in Berlin, weil ich beim Steffen von lens-flare.de Karten für die Blue Man Group gewonnen habe.
Die Fortuna verliert im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund im Elfmeterschiessen. Ich überlege ernsthaft mir eine Dauerkarte für die Saison 2012/2013 zu kaufen.
Achja, ich habe dieses Jahr nicht mal halb so viele Flüge wie 2010 gemacht und die Requalifikation für den Frequent Traveller (FTL) bei Miles & More nicht geschafft. Naja egal, läuft ja noch bis 2013 und ist auch eigentlich nicht mein Ziel. Geflogen bin ich 8.678 km innerhalb Europas und habe dabei 7.341 Statusmeilen gesammelt. Prämienmeilen gabs diesmal 165.650, die aber schon wieder verbraten sind 🙂
Ich habe dieses Jahr leider nur 45 Blogbeiträge hier geschrieben, 5 mehr als 2010 :-/
Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass der Blog für mich immer bedeutender wird – ich merke dies auch am größeren Feedback, mehr Zugriffszahlen, mehr Feed-Abonnenten, aber auch auf anderen Kanälen wie Twitter oder flickr ist die Resonanz größer geworden.
Ich habe jede Menge neue Blogs kennengelernt. Danke an den Fotogipfel, BlogTimes, Daniel Noha, Martin Neuhof, Details in Pixel, Gunther Wegner, ISO 125, julia f., Maren Becker, Leichtscharf, Medialer Murks und Sandbox Studio.
Fotografisch gesehen habe ich 2011 einen großen Sprung für mich gemacht, auch wenn ich sicherlich bisher nur an der Oberfläche kratze, aber ich bin mittlerweile infiziert. Das lag nicht nicht nur an den Workshops, die ich besucht habe und die meinen Horizont deutlich erweitert haben, sondern auch am Machen. Ich habe dies deutlich gemerkt, dass man noch so viel Theoriekram in sich aufsagen kann, ohne Praxis wird das ganze nix, man versagt schlichtweg an der Kamera. Es geht nur über das Fotografieren. Theorie ist trotzdem wichtig! Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass ich mal auf so viele Foto-Workshops gehe.
Geplant war das alles nicht und wäre meine Lumix FZ-100 nicht kaputt gegangen, wäre es bestimmt auch nicht so gekommen.
Ich bin gespannt wie 2012 durch den Sucher ausschaut. Es wird auf jeden Fall ein tolles Jahr – in jeder Hinsicht, da bin ich mir sicher!
Ich hatte die Gelegenheit einem Workshop von Calumet zum Thema Beauty & Portraitfotografie in Düsseldorf zu besuchen. Genau der richtige Einstieg, um etwas von einem Profi zu erlernen, der einem dann im Studio beim Shooting praktische Tipps gibt und nebenbei ein hübsches Model mitbringt.
Ein glücklicher Umstand war es für mich, dass es nur zwei Teilnehmer (inkl. mir) gab und wir so ausreichend Zeit hatten, uns mit Jens Brüggemann, dem Workshop-Referenten und bekannten Werbefotografen auszutauschen. Nach dem theoretischen Teil bei Calumet, fand das Shooting mit Elida dann auch in seinem sehr weitläufigen Studio statt, wo wir dann auf das gesamte Arsenal seines Studio-Equipments zurückgreifen konnten.
Für das Shooting hatte ich mir extra das Nikon AF-S Nikkor 24-70mm 2,8G ausgeliehen – ich habe es nicht bereut – ein sehr geile Portraitlinse.
Ganz klassisch tasteten wir uns erstmal an Ergebnisse ran. Einstelllicht einrichten, Haarlicht mit Wabe setzen, Softbox testen. Danach das gleiche Setup mit einem Beautydish.
Das 1:1 Shooting mit Elida war sehr angenehm, sie hatte bereits einige Modelerfahrung und das machte es für mich umso einfacher, da sie trotz meiner wenigen Anweisungen selbstständig agierte. Mit der Zeit legte ich dann aber auch meine Scheu ab und lief warm, gab etwas mehr Anweisungen und so konnten wir im Studio verschiedene Bildideen umsetzen. Im Studio selber hat Jens Brüggemann allerlei Setups eingerichtet, die wir alle frei nutzen konnten.
Der Knaller ist eigentlich sein überdimensionierter Parabolreflektor, den wir dann auch gleich als Lichtquelle und einmal als Bildhintergrund genutzt haben.
Alles in allem ein gelungener Workshop bei dem ich mit viel Spaß in die Portraitfotografie eingestiegen bin.
Mehr Bilder von Elida gibt es auf meiner neuen Portfolio-Seite Matthias Zock | Photography
Wer Fotobücher mit Apple’s iPhoto gestaltet, kommt ziemlich schnell auf den Trichter, dass die vorliegenden Layouts bzw. Themes in Stein gemeißelt sind. Darüber hatte ich ja bereits hier berichtet.
Das hat unter anderen den Vorteil, dass man sich nicht in Detailarbeit verliert, wenn es um die Anordnung oder Ausrichtung der Bilder in einem Fotobuch geht. Durch die mannigfaltigen Möglichkeiten der Gestaltung, braucht man länger und irgendwann verliert man auch die Motivation und das Fotobuch wird nach dem übernächsten Urlaub erst fertig. Ich kenne das aus meiner Arbeit mit anderen Programmen für Fotobücher (z. B. fotobuch.de) – das hat sich irgendwann gezogen wie Kaugummi, wenn man es perfekt machen möchte.
Zum anderen sind die vorgefertigten Designs von iPhoto schon ziemlich gut.
Trotzdem wäre es aber schön, wenn man bei Apple’s iPhoto die Position und die Größe der einzelnen Fotos oder Textboxen verändern könnte, um dennoch kleinere Korrekturen vornehmen zu können.
Geht aber nicht!
Stimmt soweit.
Fast.
Es gibt undokumentierte Tastenkombinationen mit denen es doch geht. Ganz einfach sogar. Fotos können in der Größe skaliert werden, der Ausschnitt kann verändert werden und die Position des Bildes kann beliebig verändert werden.
Wie geht das?
Markiert das Foto (oder den Text) in iPhoto, bis dieser blaue Rahmen erscheint. Dann drückt ihr bei gehaltener cmd-Taste (⌘) die Pfeiltasten und schon bewegt sich das Bild in die entsprechende Richtung. Haltet Ihr zusätzlich die ⇧-Taste gedrückt, bewegt sich das Bild etwas schneller.
Fotos können skaliert werden, indem gleichzeitig cmd (⌘) und alt (⌥) gedrückt werden und dann wieder mit den Pfeiltasten die Skalierungsrichtung vorgegeben wird. Es wird nicht proportional skaliert, sondern das Bild wird entweder in der Höhe oder der Breite verändert. Auch hier kann mit gleichzeitig gehaltener ⇧-Taste die Skalierung beschleunigt werden.
Mit der cmd-Taste und der CTRL-Taste und den Pfeiltasten nach oben oder unten kann das Bild auch entsprechend gedreht werden. Die ⇧-Taste gibt auch hier einen extra Boost.
Alles klar soweit? Viel Spaß beim individuellen Fotobuch mit iPhoto!
Tastenkürzel in der Übersicht
⌘ + Pfeil | Objekt bewegen |
⌘ + ⇧ + Pfeil | Objekt schneller bewegen |
⌘ + ⌥ + Pfeil | Objektgröße wird verändert |
⌘ + ⌥ + ⇧ + Pfeil | Objektgröße wird schneller verändert |
⌘ + CTRL + Pfeil (oben/unten) | Objekt drehen |
⌘ + CTRL + ⇧ + Pfeil (oben/unten) | Objekt schneller drehen |
Vor einer Woche habe ich 5 Promo-Codes für die iOS App GeoTags, vom Entwickler Manfred Kreß zur Verfügung gestellt bekommen.
Gestern war der Einsendeschluß für die Verlosung. Da nicht die Mindestanzahl an Kommentaren eingegangen ist, bekommen natürlich alle 4, die einen Kommentar hinterlassen haben, einen Promo-Code, den verbleibenden Code verschenke ich in meinem Bekanntenkreis.
Viel Spaß damit!
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