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Tyler – meine neue Kameratasche aus Leder

16. August 2016 // in der Kategorie Sponsored Posts & Advertorials // 2 Kommentare

Ein Artikel in Kooperation mit Gusti Leder.

Kennt Ihr diese Momente, wo Ihr Euch fragt, warum Eure Frau/ Freundin diverse Handtaschen in ihrem Besitz hat und dann Begründungen geliefert bekommt, die Ihr nicht nachvollziehen wollt könnt. Auf der anderen Seite habt Ihr aber für die Fotografie eine nicht weniger umfangreiche Auswahl an Kameratransportmöglichkeiten. Ähhm nunja, ich nehme mich da nicht aus.

Kamerataschen kann man vermutlich auch nie genug haben. Es kommt eben immer auf den Anwendungszweck an. Im Endeffekt ist es also die gleiche Begründung für das Handtaschendilemma.

So und nun mal Hand aufs Herz: Wieviele Taschen oder Rucksäcke habt Ihr für Eure fotografische Tätigkeit?

Ich habe 4 verschiedene Fototaschen und einen Koffer für das ganze Blitzgedöns. Das ist für den einen viel, für den anderen vielleicht zu wenig. Ich komme damit aus. Je nach Zweck ist es dann auch mal mehr oder weniger praktisch und Ausschauen soll es dann auch noch gut, wenn man nicht wie der vollkommene Nerd rumlaufen möchte.

Nun sind Ledertaschen derzeit ja voll im Trend und ich bekam von Gusti Leder die Gelegenheit eine Tasche zu testen und darüber zu berichten. Also wählte ich die Tyler aus braunem Büffelleder.

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Anfangs dachte ich mir ja noch, dass eine Ledertasche jetzt nicht so meins ist, aber als die Tasche ausgepackt auf dem Tisch stand, fand ich sie wirklich sehr ansehnlich. Sie wirkt groß, aber dennoch kompakt und macht einen unaufgeregten Eindruck. Nicht zu viele Taschen und Schnickschnack, sondern das worauf es ankommt. Ich brauche nicht das 13te SD-Karten Fach oder die Kugelschreiberlaschen.

Die Tyler kommt mit einem tollen Büffelleder, was natürlich erst noch eingetragen werden muss bis sie eine Patina bekommt. Noch fühlt sie sich neu, rauh und etwas steif an. Die Innenaufteilung ist schnell erklärt: Mit den drei klettbehafteten Trennstücken können bis zu vier separate Taschen individuell für Objektive und Kamera eingeteilt werden. Dazu kommt eine Innentasche, in das sogar mein in die Jahre gekommenes 15″ MacBook Pro late 2008 reinpasst. Die heutigen Retina MacBooks sind natürlich weitaus dünner. Das Innenleben ist richtig dick abgepolstert und hält vermutlich auch einem Sturz sehr gut stand. Das Innenfutter der Taschenklappe ist mit einem karierten Streifenmuster versehen, das irgendwie richtig gut dazu passt. Mehr Taschen gibts innen auch schon nicht.

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Außen befindet sich nochmal auf der Rückseite eine Tasche für ein Tablet oder Papierkram. Oder ebenfalls ein Notebook – denn auch hier passte problemlos ein 13-Zoller rein. Ich testete mit einem 13″ MacBook early 2011 und es verschwand fast vollständig in der Tasche.

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An den Seiten gibt es jeweils noch eine Tasche und vorne jeweils zwei, die mit so einen Miniknauf verschließbar sind. Die vorderen Taschen selbst sind mit ein Schnappschloss versehen, um die Tasche zu schließen. Die Gurte sind dabei so verstellbar, dass auch noch ein handliches Stativ unter die Taschenklappe passt.

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Die Tyler könnte Ihr supereasy mit dem Handgriff tragen oder eben über die Schulter. Dabei war ich erstaunt wie komfortabel die Tasche zu tragen war, trotzdem sie neu ist. Nicht zu steif und hart, sondern schon recht weich. Das wird mit der Zeit sicherlich noch angenehmer werden, wenn Sie eingetragen ist.

Je länger ich mit der Tasche herumexperimentierte, umso begeisterter wurde ich. Bisher schwörte ich auf eine Messenger Bag von Lowepro, die unheimlich viel Platz und Nischentaschen bot. Aber um ehrlich zu sein, habe ich die ganzen Minitaschen zwar gefüllt, aber nie genutzt. Noch dazu wirkt sie einfach zu steif und schmiegt sich nicht dem Körper an. Sie ist ganz gut geeignet, wenn man viel Fotozubehör praktikabel verstauen möchte, wenn man zum Beispiel verreist. Die Tyler von Gusti Leder jedoch ist eher geeignet für den täglichen Gebrauch und wird ab sofort auch so genutzt! Gerade beim Schleppen von Kamera und Objektiven macht sich das angenehme Tragegefühl sofort bemerkbar.

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Gusti Leder findet Ihr auch auf Pinterest, Instagram und natürlich Facebook.

Hands-On: Sniper-Strap Rotaball Pro

20. Juni 2016 // in der Kategorie Gadgets, Sponsored Posts & Advertorials // Keine Kommentare

Als ich mit der Nikon D90 meine erste Spiegelreflexkamera in den Händen hielt, befestigte ich nicht den Original Nikon Kameragurt, sondern kaufte mir unmittelbar den Sniper Strap Pro – eine Investition, die ich bis heute nicht bereute. Die Kamera war jederzeit griffbereit, diebstahlsicher und baumelte nicht so lieblos vor einem hin. Mittlerweile leistet der Gurt auch an meiner aktuellen Kamera gute Dienste.

Nun bringt die Firma Sun-Sniper die Weiterentwicklung des Sniper Strap auf den Markt – den Sun Sniper Rotaball.

Ich bekam vorab ein Sun Sniper Rotaball Pro als Testexemplar zugeschickt und bin begeistert. Es sind die vermeintlichen Kleinigkeiten, die den Kameragurt jetzt noch besser machen.

Auch wenn mein bisheriger Sniper-Strap mir gute Dienste geleistet hatte, so ärgerte es mich ab und zu, dass das Schulterpolster nach hinten verrutschte, wenn ich öfter die Kamera vorholte. Das ist nun endlich vorbei! Mit dem PITT (wer denkt sich diese Namen immer aus), einem kleinen zusätzlichen Gurt, der unter der Achsel verläuft, bleibt das Schulterpolster dort, wo es sein soll. Kein lästiges Verrutschen mehr – egal wie schnell und oft die Kamera genutzt wird.

Damit das Tragen auch noch etwas angenehmer wird, gerade wenn man mit schweren Tele-Objektiven unterwegs ist, hat man unterhalb des Schulterpolsters einen Schock-Absorber implementiert, der das Gewicht und die Bewegungen abfängt. Den Effekt habe ich aber auch schon mit einer angeflanschten 50mm Festbrennweite bemerkt – die Kamera fühlte sich irgendwie leichter an lässt sich angenehmer tragen.

Neu ist ist auch der ROTABALL-Konnektor, der dem Sniper-Strap den Namen gibt, also quasi das Gewinde, welches die Kamera mit den Sniper-Strap verbindet. Er fühlt sich deutlich griffiger an und hat laut Pressemitteilung neues Kugellagersystem mit 24 kleinen Kugeln und einer großen Edelstahlkugel. Im Zusammenspiel mit dem BLOKKER, eine Kunststoffklemme, die auf dem Rotaball fixiert ist, können Langfinger auch nicht mal eben den Konnektor von der Kamera losdrehen. Zusätzlich ist noch ein LIMITER am Rotaball angebracht, eine Art Fixierung, die die Kamera beim Zurückschwingen nicht bis ins Endlose schwingen lässt, sondern bis dahin, wo man möchte. Die Position vom LIMITER ist frei verstellbar.

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Hier hat man sich bei der Weiterentwicklung wirklich Gedanken gemacht, wie man den Kameragurt noch besser machen kann.  Ich liebe den neuen Sniper-Strap, auch wenn ich vorher nicht daran dachte, dass es soviel Verbesserungspotential gibt. Das Killerfeature ist für mich das nicht mehr verrutschende Schulterpolster.

Der neue Sniper-Strap Rotaball ist seit Mai im Handel erhältlich , also schaut Ihn Euch mal an, wenn Ihr die Gelegenheit dazu habt.

Panorama-Posterplatte von Achtung-Poster.de im Test

03. Juli 2015 // in der Kategorie Print, Sponsored Posts & Advertorials // Keine Kommentare

In meiner Bildersammlung finden sich immer mal wieder unzählige Panoramaaufnahmen, die allerdings meist auf der Festplatte digital in Vergessenheit geraten. Ich hatte es ja schon einmal geschrieben und kann es nur wiederholen: Fotos wirken gedruckt oder belichtet am besten. Prints machen glücklich. Bei Panoramaaufnahmen ist es ja so, dass diese natürlich auch entsprechend groß auf das Papier oder das Material gebracht werden müssen, damit sie eine Wirkung entfalten.

Mit Achtung-Poster.de (der Name ist also Programm) gibt es einen entsprechenden Anbieter, der mir die Möglichkeit gegeben hat, ein Poster auf einer Forex-Platte drucken zu lassen. Drucken ist vielleicht das falsche Wort, das Poster wird vielmehr oberflächenkaschiert (semimatt und reflektsionsarm) und anschließend auf die Forex-Platte gezogen. Es handelt sich dabei um eine Hartschaumplatte mit einer Dicke von 5mm, die dank wasserabweisender Oberfläche und UV Echtheit auch eine gewisse Langlebigkeit garantieren möchte. Die Farben weisen dennoch eine unglaublich hohe Brillanz auf.

Ich entschied achtung-poster-test-07mich dazu, mein Panorama, aufgenommen vom Top Of The Rock in New York City, als 1,50 x 0,50 Meter große Poster-Platte drucken zu lassen.

Die Poster-Platte könnt Ihr in beliebig vielen Formaten drucken lassen. Ihr seid also nicht unbedingt auf ein Panoramaformat festgelegt. Greift Ihr dennoch zu einem Panorama, dann gibt es sogar noch kleinere Abstufungen, so dass Ihr aus den Seitenverhältnissen 1:2, 1:3 oder 1:4 auswählen könnt.

Als das Paket ankam, war ich von der Größe doch erstmal überrascht. Ich hatte die Länge von 1,50 Meter doch unterschätzt 😉 Die Posterplatte ist vorbildlich in mehreren Lagen Luftpolsterfolie und Schaumstoff-Folie eingepackt. Also fing ich an, das Auspackprozedere vorsichtig zu starten.

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Wow. Die Posterplatte ist wirklich sehr leicht und relativ dünn – nur ca. 5 mm. Und macht auch einen verdammt guten Eindruck. Das hochgeladene Panoramabild hat eine Auflösung von 25 Megapixel und bestand im Ursprung aus 3 Einzelbildern. Schaut es Euch hier nochmal im voller Größe an. Die Abbildung auf der Poster-Platte ist tatsächlich sehr gut geworden. Die Details und die Schärfe entspricht meinen Erwartungen und so wie ich es auch aus der 1:1 Ansicht aus Adobe Lightroom kenne. Bedenken hatte ich mit den Farben, denn meine Ausdrucke und Belichtungen spiegeln nicht immer die Ansicht auf meinem Display wieder. Weder mein Display noch Drucker sind farbkalibriert. Aber die Poster-Platte trifft die Farben aus meiner Lightroom-Entwicklung auf den Punkt.

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Zum Größenvergleich einmal mit einem Blatt in der Größe DIN A4:
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Ich habe mal ein Detail genauer abfotografiert (!) um zu verdeutlichen, wie detailliert die Poster-Platte bedruckt wurde.achtung-poster-test-06

Leider war in meinem Paket keine Aufhängemöglichkeit mit dabei, es gibt aber im Online-Shop von Achtung-Poster.de mehrere Möglichkeiten diese dazu zu bestellen. Neben tesa Poster- und Powerstrips auch Zackenaufhänger oder Fixxo-Befestigungen. Natürlich kann man das auch in einem gut sortierten lokalen Fachhandel selbst kaufen.

Da die Posterplatte relativ leicht ist, werde ich es auch mal mit den Powerstrips probieren, die ich aber erst noch kaufen muss. Ich denke mit 6 – 8 Stück sollte ich hinkommen.

Abschließend kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit der Qualität der Poster-Platte von Achtung-Poster.de bin. Der Anbieter ist so ziemlich allein auf weiter Flur auf dem deutschen Markt, der diese Panoramaformate zum Druck anbietet, also schaut mal vorbei, wenn Ihr Eure Panoramen außergewöhnlich in Szene gesetzt haben möchtet.

Angetestet: Gallery Print von CEWE

04. Juli 2014 // in der Kategorie Print, Sponsored Posts & Advertorials // Keine Kommentare

In meiner Wohnung habe ich extrem viele Dachschrägen und nur noch wenig Platz, um mir das ein oder andere Bild aufzuhängen. Also muss ich mit dem Platz etwas haushalten. Nun liebäugelte ich schon seit langem mit einem Alu-Dibond Druck oder einem Druck hinter Acryl und habe bei CEWE den Gallery Print entdeckt. Direktdruck hinter Acryl mit Alu-Dibond Versiegelung. Ha, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Also ein schönes Bild herausgesucht und eine Bestellung aufgegeben.

Bestellvorgang

Für einen Wandbilddruck bei CEWE müsst Ihr nicht umständlich eine Gestaltungssoftware herunterladen, sondern Ihr könnt direkt loslegen und das Foto hochladen und den Bestellprozess initiieren. Dabei habt Ihr die Möglichkeit auf verschiedene Fachhändler zurückzugreifen, wo Ihr das fertige Produkt dann abholen möchtet oder Euch zuschicken lassen könnt. Ich habe mich für CEWE direkt entschieden und für einen Versand per Post.

Die Gestaltung ist in wenigen Schritten durchgeführt. Foto hochladen und Format auswählen – fertig. Bei Bedarf könnt Ihr sogar Euer eigenes Wunschformat Millimeter genau angeben. Ich hatte es vorher bei mir ausgemessen und in Adobe Lightroom den Beschnitt meines Fotos entsprechend gewählt und mich für die Maße 60 cm x 33,8 cm entschieden.

Mit dem Wunschformat ist das auch so eine Preisangelegenheit, wo man unter Umständen genau schauen muss, wie groß das Bild werden soll, denn ab bestimmten Größen, wird es schnell teurer. Bei meinen 60 cm breitem Gallery Print liege ich bei 99,99 EUR, hätte ich mich aber für 61 cm entschieden, wären direkt 129,99 EUR fällig geworden. Hier kann man also auch etwas mit den Maßen rumspielen. Der Upload ging anschließend recht flott und die Bestellbestätigung trudelte auch gleich in mein Postfach ein.

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Lieferzeit & Versand

5 Tage nach der Bestellung kam die E-Mail über die Versandbestätigung. Klingt grundsätzlich etwas lang, will ich aber nicht überbewerten, da ich an einem Feiertag in NRW (Fronleichnam) bestellt habe und anschließend ein Brückentag mit Wochenende anstand. Ich weiß nicht genau, wo CEWE drucken lässt, es kann also sein, dass es unter Umständen schneller geht. Schade, aber auf keinen Fall ein K.O.-Kriterium, fand ich nur, dass ich keine Möglichkeit zur Sendungsverfolgung hatte, da eine entsprechende Sendungsnummer nicht in der E-Mail ausgewiesen wurde. Es kam übrigens mit DHL, für alle diejenigen unter Euch, die es nicht so mit Hermes haben.

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Qualität & Wirkung

Kaum ausgepackt war ich doch etwas erstaunt über die Leichtigkeit des Bildes. Ich habe das Bild mit dem Aluminium-Schienensystem (ohne Aufpreis) bestellt, für 19,99 EUR extra gibt’s auch das Schraubsystem zusätzlich, was aber dann an allen vier Ecken des Bildes einen verchromten (?) Schraubaufsatz zu Tage fördert. Es gibt sicherlich Bilder, wo so etwas gut zur Geltung kommt, ich wollte es nicht. Das Schienensystem ist auf der Rückseite umlaufend aufgeklebt, solltet Ihr kleinere Formate bestellen, dann habt Ihr unter Umständen Spiegelbleche für die Rückseite. Da das Gallery Print so leicht ist, habe ich das Bild kurzerhand mit zwei Stahlnägeln an der Wand befestigt, statt umständlich Löcher zu bohren. Das hält ohne Probleme und dank des Schienensystems kann man das Bild auch prima nach links oder rechts verschieben.

Die Schnittkanten sind sauber gefräst oder entgratet, alles ist sehr gut verarbeitet. Das Acrylglas ist laut CEWE 4mm dick, das Alu-Dibond 3mm. Ich habe es nicht nachgemessen, aber es kommt gefühlt so hin,

Das von mir gewählte Foto stammt nicht aus einer Spiegelreflexkamera, sondern aus einer herkömmlichen Consumer-Kamera (Panasonic FZ-100), welches ich vor 4 Jahren in Sydney gemacht habe. Das Farbrauschen und die Spitzlichter habe ich schon in Adobe Lightroom auf ein Mindestmaß reduziert, aber da ich kein RAW vorliegen hatte, sind hier meine Möglichkeiten begrenzt gewesen. Daher hat CEWE hier sehr gute Arbeit geleistet, der Bilddruck ist sehr gut und das Foto wirkt sehr plastisch und hochwertig. Wenn man kein Pixelpeeper ist und sich das Bild nicht unbedingt aus 10 cm Entfernung anschaut, dann sieht man dies auch nicht.

So ein Gallery Print ist ein echter Hingucker und gedruckte bzw. belichtete Fotos machen schon sehr viel her. Ich kann Euch so ein Produkt nur empfehlen und mit CEWE könnt Ihr hier auch nicht viel falsch machen, sie haben mir ein Bild in einer Top-Qualität geschickt.

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Fotobuch von Saal Digital im Test

15. November 2013 // in der Kategorie Print, Sponsored Posts & Advertorials // 3 Kommentare

Ich hätte nicht gedacht, dass ich den Blogpost so schnell veröffentliche, aber Saal Digital ist daran nicht ganz unschuldig. Konkret heißt das: Ich hätte nicht gedacht, dass nicht einmal 72 Stunden, nachdem ich das Fotobuch fertig stellt hatte und den Upload gestartet hatte, das Buch in den Händen halte. Eigentlich wären es sogar 48 Stunden gewesen, aber DHL hatte sich überlegt, das Paket einen ganzen Tag im Paketzentrum Augsburg liegen zu lassen. Und da sich Saal Digital mit dieser Leistung so angestrengt hat, möchte ich natürlich dem in nichts nachstehen und hier ist auch schon mein Review.

Es fing damit an, dass Saal Digital für Blogger einen Test veranstaltete – Gutschein für ein Hardcover Fotobuch gegen einen ehrlichen Testbericht. Fairer Tausch. Es geht auf Weihnachten zu und somit ist das natürlich auch noch ein netter Werbeeffekt für Saal Digital.

Bisher beschränkte sich meine Fotobucherfahrung auf fotobuch.de, Fotobücher von Apple und ein Cinebook von gleichnamiger Firma.

Da ich vor kurzem in New York City war und dort auch Fotos machte, bot es sich an, daraus ein Bildband zu machen. Gesagt getan.

Die Software ist schnell heruntergeladen und erinnert mich doch tatsächlich an die Software von Cinebook. Fast identisches Look and Feel, wobei die Cinebook-Software mit den dunklen Tönen eher an Adobe Lightroom erinnert und die Saal Digital-Software in hellem Weiß daherkommt. Die Bedienung ist eingängig, einfach und unkompliziert. Es gibt einige hunderte Vorlagen für das Layout jeder Seite, eine automatische Befüllung ist vorhanden und auch sonst war das Handling ok. Fotos positionieren sich „magnetisch“ am Rand, Texte lassen sich drehen. Nunja, ich habe ja auch eher einen Bildband erstellt und kein Buch mit Design-Finessen, daher ist mir während der Erstellung nichts aufgefallen, was mir fehlt. Es tut was es soll. Ein einziges Mal musste ich in die Trickkiste, also zu Photoshop, greifen, um die angedeutete Manhattan-Karte auf der Rückseite des Buches zu erstellen und auf das Foto zu legen.

Was mir grundsätzlich fehlt, ich bei diesen Buch aber nicht benötigt habe, ist eine Karten- bzw. Maps-Funktion wie sie Apple mit iPhoto anbietet. Leider habe ich so etwas bisher auch bei keinem weiteren Fotobuch-Anbieter gesehen. Das ist schade, denn so ein Gimmick nutze ich gerne für Reisefotobücher.

Nach vollendeter Bearbeitung bestellte ich das Buch am späten Montag abend. Der Upload war gerade durch, bekam ich auch schon eine E-Mail zur Bestätigung und einem Link zum aktuellen Auftragsstatus. Ich klicke drauf und was sehe ich? Es ist bereits in Produktion. Na gut, so einen Platzhalter als Statustext kann ja jeder schreiben, dachte ich mir, aber es schien was dran zu sein, denn stornieren war nicht mehr möglich. Das Saal-Digital so schnell mit der Produktion war, bestätigte sich dann, denn am nächsten Tag hatte das Buch schon DHL in den Händen und brachte es mir, wie bereits erwähnt, einen Tag später als gedacht nach Hause. Das war gestern, also Donnerstag.

Können wir hier schonmal festhalten: Schnelligkeit 1+

Also ausgepackt und erstmal angefasst. Ich entschied mich beim Buch für ein mattes Cover und glänzende Innenseiten. Und das macht auch einen richtig guten ersten Eindruck. Das Buch fühlt sich wertig an. Fingerabdrücke sind natürlich auf dem glatten Papier erkennbar, aber auch nur, wenn man kräftig drauf drückt. Gehen aber wieder weg – kein Problem.

Was ich an diesem Buch liebe, ist die Panoramabindung, Leporellobindung genannt. Diese habe ich auch schon beim Cinebook. Damit gibt es keine Falz in der Buchmitte, denn diese ist eben. Das macht aus dem Fotobuch ein echtes Bildband, bei dem meine Panoramas besonders gut zur Geltung kommen.

Saal-Digital druckt die Fotos nicht, sondern belichtet sie. Das ist ein feiner Unterschied und den sieht man auch deutlich gegenüber meiner bisherigen Fotobücher, die allesamt gedruckt wurden (bis auf das Cinebook). Verwendet wird das Fujicolor Crystal Archive Papier, welches mit einer Haltbarkeit von 200 Jahren angegeben ist. Das wird für mich schwierig zu überprüfen sein.

Der erste Satz meiner besseren Hälfte, beim Anblick des Buches: „Das sind ja echte Fotos!“ Dem gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Es ist schon eine Weile her, dass ich ausbelichtete Fotos in so einer guten Qualität in den Händen hatte.

Fazit: Neben der erwähnten Schnelligkeit bin ich mit der Qualität des Buches außerordentlich zufrieden. Hier gibt es also auch eine 1. Es macht richtig Spaß, sich die Fotos anzuschauen und in den Händen zu halten. Ich sollte vielleicht wieder öfter Bilder drucken belichten lassen, die Wirkung ist eine ganz andere. Saal Digital wird zukünftig neben den Cinebook-Produkten eine gewichtige Rolle bei der Auswahl meiner Printprodukte spielen.

Fotobuch Test von Saal Digital

Fotobuch Test von Saal Digital

Fotobuch Test von Saal Digital

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Fotobuch Test von Saal Digital

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Fotobuch Test von Saal Digital

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Vanguard Test Review (2/2): Alta Pro 263AGH / Der Kugelkopf

04. Januar 2013 // in der Kategorie Hardware, Sponsored Posts & Advertorials // 2 Kommentare

Teil zwei meines Reviews vom Vanguard Kombistativ Alta Pro 263AGH. Nachdem ich im ersten Teil des Reviews das Stativ inkl. Mittelsäule unter die Lupe genommen hatte, geht es diesmal um den Kugelkopf GH-100, der auch Pistolengriff genannt wird.

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Der erste Eindruck

Auf den ersten Blick sieht der Kugelkopf sehr ungewöhnlich aus. Der Name Pistolengriff kommt nicht von ungefähr. Am Kugelkopf ist seitlich ein pistolenähnlicher Griff angebracht, mit dem sich der Kugelkopf bequem drehen lässt. Damit bekommt das Wort Shooting direkt eine neue Bedeutung. Der GH-100 ist sicherlich kein Leichtgewicht, aber auch nur unwesentlich schwerer als andere hochwertige Kugelköpfe. Man hat halt was in der Hand.

Der Pistolengriff

Mit dem Pistolengriff, der den Kugelkopf arretiert, ist es möglich die Kamera einhändig auf dem Stativ zu führen. Drückt man den Griff, so löst sich die Sperre und die Kamera kann beliebig positioniert werden. Lässt man den Griff los, so wird sofort und ohne das noch etwas wackelt die Position des Griffs arretiert. Toll!

Mit dem Hebel zur Friktionskontrolle oberhalb des Griffs, kann die Schwere bzw. der Widerstand der Bedienung geregelt werden. Der Kugelkopf ist um die vollen 360° drehbar. Es ist möglich ihn auf exakte 90° seitlich oder vorwärts zu neigen. Vanguard gibt hier Neigungswinkel von -8° bis +90° an. Vor allem im Zusammenspiel der voll flexiblen Mittelsäule des Stativs entfaltet der Kugelkopf sein volles Potenzial. Allerdings glaube ich, dass der Pistolengriff hauptsächlich für Männerhände gemacht ist, denn zum Drücken muss man schon leicht Kraft anwenden, um den Kugelkopf geschmeidig zu führen.

Äußerst praktisch, wenn sich der Kugelkopf nicht in waagerechter Position auf dem Stativ befindet: Zwischen Kugelkopf und Pistolengriff gibt es noch die Möglichkeit mit Hilfe einer weiteren Dreharretierung den Pistolengriff in 8 unterschiedlichen Neigungswinkeln zum Kugelkopf zu bringen. Somit liegt der Pistolengriff immer in der richtigen Position in der Hand.

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Die Kameraplatte

Weiter gehts mit der runden Kameraplatte, die an der Unterseite eckig ist und am Griff befestigt wird. Ziemlich easy drückt man den orangenen Hebel zur Seite und drückt den grauen Hebel zu sich nach vorne, schon schnippst die Kameraplatte aus dem Kugelkopf. Kamera daran festschrauben und die Platte wieder auf den Kugelkopf drücken, schon rastet sie wieder ein.

Sehr nettes aber irgendwie auch unnützes Detail: Im Kugelkopf ist eine Wasserwaage eingesetzt. Setzt man aber die Kameraplatte drauf, sieht man sie nicht mehr. Sie macht also nur Sinn, wenn keine Kameraplatte inkl. Kamera aufgesetzt ist. Ich gehe davon aus, dass doch die meisten (mich eingeschlossen) ihre Kamera immer wieder mal bei unterschiedlichen Motiven neu ausrichten und mit dem Pistolengriff die Neigung verstellen – leider erachte ich es hier nicht als sinnvoll immer wieder die Kamera abzumachen und nachzuschauen, ob alles gerade ausgerichtet ist.

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Die Panoramafunktion

Eine ziemlich geile Funktion, die Vanguard in den Kugelkopf eingebaut hat, ist wie ich finde die Panoramafunktion. Die Platte auf der die Kamera befestigt ist, ist ein zusätzlicher Drehteller, der komplett um 360° drehbar ist und 72 Markierungen kennzeichnen die 5° Schritte. Dreht man den Panoramateller, dann rastet dieser in den genannten 5°-Schritten auch hörbar ein, so als ob man einen Tresor öffnet. Nie wieder den Kugelkopf schwenken, wenn man ein Panoramamotiv aufnehmen will, einfach den seitlichen Hebel drücken, um den Drehteller freizuschalten und butterweich die Kamera um ihre eigene Achse drehen. Ist das geil oder was? Hier haben die Vanguard Profis super mitgedacht!

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Einschränkungen

Nichts ist perfekt oder wie war das?

Ich tue mich selten schwer mit negativer Kritik, aber hier sind es eigentlich nur kleinere Sachen. Im Prinzip habe ich die beiden Sachen auch schon angesprochen.

Ich bin kein Bodybuilder, ich verdiene mein Lohn und Brot an der Maus und Tastatur. Fotografen schleppen schon genug Ausrüstung mit sich herum, sind also auch keine Jammerlappen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass der Pistolengriff leichter zu drücken sein sollte. Ich weiß nicht wie dies bautechnisch bedingt ist, aber ich hoffe da geht noch etwas bei Vanguard. Dann kann ihn auch meine Frau locker leicht  bedienen 😉

Die Wasserwaage wäre an anderer Stelle, als unter der Kameraplatte besser angebracht. Seitlich vielleicht, an dem Panoramadrehteller, das wäre mein Vorschlag. So hat man die Wasserwaage auch bei aufgesetzter Kamera im Blick. Grundsätzlich sind es nur Feinheiten, einen schiefen Horizont kann man auch später korrigieren, aber was man beim Fotografieren schon richtig macht, spart man dann hinterher mehrfach in der Nachbearbeitung.

Das war es auch schon – relativ kleine Makel, von denen ich mir sicher bin, dass Vanguard davon schon weiß und es bei der Konzipierung der nächsten Stativ-/Kugelkopfgeneration mit einfließen lässt.

Fazit

Ich persönlich möchte den Vanguard GH-100 bzw. die komplette Stativkombination Alta Pro AGH263 nicht mehr missen! Meinen alten Manfrotto Kugelkopf habe ich überhaupt nicht mehr rausgekramt, zu perfekt aufeinander abgestimmt ist die Gesamtkombination des Vanguard Produktes. Trotz der oben angesprochenen Einschränkungen kann ich das Gesamtpaket einfach nur empfehlen. Ich habe es bereits einmal angesprochen, die Vanguard Produkte hatte ich bis zu meinem Photokina Besuch nicht wirklich auf dem Zettel gehabt, aber in Zukunft werde ich ein Auge auf das tolle Zubehör haben!

Achja, nochwas: Ja, ich habe das Alta Pro AGH263 von Vanguard persönlich zum Testen bekommen. Schreibe ich deswegen absichtlich nur positiv? Natürlich nicht! Das hier auf dem Blog ist meine eigene Meinung, aber ich kann ja nun nichts dafür dass diese Firma tolle Produkte macht 😉

Vanguard Test Review (1/2): Alta Pro 263AGH / Das Stativ

19. Dezember 2012 // in der Kategorie Hardware, Sponsored Posts & Advertorials // 2 Kommentare

Von Vanguard bekam ich für einen Produkttest das Alta Pro 263AGH, die Kombination aus dem Stativ Alta Pro 263AT und dem Kugelkopf GH-100, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür nochmals an Vanguard für das Bereitstellen! Da beide Einzelprodukte über viele Funktionen verfügen ist das Review zweigeteilt, eines über das Stativ selbst und eines über den Kugelkopf GH-100. Hier geht’s zum zweiten Teil.

Der erste Eindruck

Ein Mörderpaket! Bisschen groß und auch nicht gerade ein Leichtgewicht, das Paket. Ich war mir unsicher, ob es sich hier nicht um ein Verpackungsfail handelt oder ob das Alta Pro 263AGH wirklich so wuchtig daher kommt.

Das Auspacken brachte dann die Erkenntnis: Das Stativ mit Zubehör war schon verpackungsarm eingepackt worden. Es handelt sich also um ein echtes Kaliber von Stativ und nicht um kleines Plastikspielzeug. Ich schiele zu meinem bisherigen Stativ, dem Erno P-33, rüber und erkenne, dass Stativ nicht gleich Stativ ist. Jetzt habe ich die Erwachsenenversion in den Händen.

Das Alta Pro ist größer, ja auch etwas wuchtiger, aber gleichermaßen auch nicht so schwer wie ich erst dachte. Dank der Aluminiumlegierung ist es zwar nicht gerade ein Leichtgewicht, wie mein Plastikstativ, aber in Anbetracht des etwas größeren Eindrucks, den es macht, absolut in Ordnung.

Als Zubehör findet sich neben einer Stativtasche, in der auch der aufgeschraubte Kugelkopf reinpasst, eben jener Pistolengriff-Kugelkopf GH-100 und eine Anleitung.

Ich studiere erstmal die Bedienungsanleitung, die mehrsprachig und bebildert daherkommt. Bevor ich mich beim Ausprobieren der Funktionsmöglichkeiten zum Depp mache, gehe ich also auf Nummer sicher und lese mich ein. Jede Funktion des Stativs ist ausreichend erläutert und ich vollziehe alles Schritt für Schritt nach.

Die Mittelsäule

Ich stelle das Stativ erstmal hin und bemerke sofort was Stabilität heißt, da wackelt nichts! Selbst beim lockern, hochschieben und fest arretieren der Mittelsäule bewegt sich das Stativ nicht. Die Drehverschlüsse gehen relativ leicht auf und zu, ohne dass etwas knarzt oder man etwas überdreht, aber auch nicht so, dass man Angst haben muss, dass sich diese wieder lösen. Dank Bedienungsanleitung, weiß ich auch, wozu der kleine bronzefarbende Nippel am unteren Ende der sechskantigen Mittelsäule ist – reindrücken und die Mittelsäule bis zum Anschlag bzw. zur Stopplinie hochziehen. Dann kann man mit dem Lösen der seitlichen Schnellarretierung ISSL (Instant Swivel Stop-n-Lock) die Mittelsäule herausneigen und in eine beliebig, geneigte Position kippen. ISSL wieder zuschnappen lassen und den Mittelsäulendrehknopf festdrehen – und schon ist sie fest. Das geht wirklich sehr schnell und eingängig.

Wenn man möchte, kann man an den kleinen Haken, der aus der Mittelsäule herausziehbar ist, eine beliebiges Gewicht in Form einer Tasche, Rucksack, etc anhängen. Damit sollte auch das letzte Stück Stabilität gewährleistet sein, insbesondere wenn evtl. eine Schwerpunktverlagerung des Kugelkopfes bei maximaler, horizontaler Lage der Mittelsäule gegeben ist. Ich habe das einmal ausprobiert und die Mittelsäule auf den äußersten Anschlag quer gelegt und die Kamera (Nikon D90 mit 50mm 1.8) auf den Pistolengriff GH-100 montiert – das Stativ kippt nicht, selbst wenn man es leicht antippt. Wie es bei Bodies mit Batteriegriff und ’nem 70-200mm 2.8 ausschaut, steht auf einem anderen Blatt, aber hierfür ist ja auch der Haken für zusätzliches Gewicht da. Grundsätzlich hält es laut Datenblatt 7kg.

Noch ein Wort zur Mittelsäule in „normaler“, vertikaler Position: Dreht man an der Stellschraube zum Lösen, fällt die Mittelsäule (fast) geräuschlos und gedämpft nach unten, dank eines stoßdämpfenden Ringes unterhalb des Kameraaufsatzes. Ich würde das trotzdem nicht mit aufgesetzter Kamera ausprobieren, aber falls man mal im Ernstfall unüberlegt die Mittelsäule locker dreht, hat man hier noch einen zusätzlichen Schutz.

  Vanguard Alta Pro 263AGH

Beine und Füße

Das Stativ kann man auch an kalten Tagen unbeschwert aufstellen, denn der obere Bereich der Stativbeine ist umhüllt mit harten Schaumstoff, so dass man kein nacktes Metall anfassen muss. Die Beine lassen sich in drei Stufen bis zu einem gewissen Winkel (25°, 50° und 80°) fest ausklappen. Drückt man am oberen Teil des Stativbeines auf die „Press“-Buttons, wird der Klappmechanismus gelöst und man kann die Beine in die nächsthöhere Neigung bringen. Drückt man die Beine wieder zusammen hört man ein Einrast-Geräusch, der sich bemerkbar macht, dass man die 50° oder 25° Winkelstellung wieder erreicht hat. Praktische Geschichte.

Hat man den größtmöglichen Winkel von 80° eingestellt, liegt das Stativ nahezu auf dem Boden und es sind extreme Weitwinkel oder Makroaufnahmen aus Bodennähe möglich.

Öffnet man die Klemmverschlüsse, können die Beine problemlos, nicht zu leicht und nicht zu fest, herausgezogen werden. Dabei bemerke ich, dass bei der Konstruktion an viele Details gedacht wurde und diese auch intelligent eingebracht wurden. Die gummierten Füße können hoch- und runtergeschraubt werden, bis kleine Spikes zum Vorschein kommen, damit man auf unterschiedlichen Untergründen einen festen Stand hat.

Steht das Stativ mit ausgezogener Mittelsäule vor einem, dann muss ich mich mit meinen 1,83m schon etwas lang machen, um die Kamera auf den Pistolengriff zu setzen, der Kameraaufsatz ist dann in etwa auf Augenhöhe. Kein Vergleich zu meinem bisherigen Plastikstativ, bei dem die klitzekleine, wacklige Mittelsäule immer Angst hatte abzubrechen.

 

Kameraplatte

Die Kameraplatte ist rund und natürlich auf die Vanguard Produkte abgestimmt. Dennoch passt jeder übliche Kugelkopf auch hier drauf. Standardmäßig ist eine 1/4″ Schraube auf der Platte, kann aber mit der mitgelieferten 3/8″ Schraube überschraubt werden. Das ganz ist praktisch gelöst, die 3/8″ Schraube ist nahtlos in die Platte eingelassen und kann mittels beigelegtem Miniaturwerkzeug raus- und auf die 1/4″-Schraube raufgeschraubt werden. Superpraktisch! Unterhalb der Kameraplatte sind 3 kleine Imbusschrauben eingesetzt mit denen man den aufgesetzten (GH-100)-Kugelkopf fest arretieren kann. Ein kleiner Imbusschlüssel ist ebenfalls dabei. Unterhalb der Kameraplatte ist eine kleine Wasserwaage eingebaut, die ich allerdings für vernachlässigbar halte, da die meisten Kugelköpfe selbst über eine Wasserwaage verfügen und ich nicht davon ausgehe, dass man die Kamera nackt auf das Stativ montiert.

  

Einschränkungen

Wo Licht ist, da ist auch Schatten, daher gibt es auch etwas zu kritisieren. Im Wesentlichen habe ich zwei Kritikpunkte, die verbesserungswürdig sind.

Das Aufsetzen des Pistolengriffs GH-100 ist denkbar einfach. Leider sieht die Praxis bei mehrmaligen Auf- und Abschrauben anders aus. Da ich davon ausgehe, dass man den Pistolengriff sowieso auf dem Stativ lässt (immerhin passt er aufgeschraubt mit in die Stativtasche) ist diese Kritik sicherlich vernachlässigbar, ich möchte sie aber nicht unerwähnt lassen. Wie bereits gesagt, lässt sich der Pistolengriff einfach aufschrauben, damit ist er aber noch lange nicht fest, denn sobald man den Griff schwenkt, passiert es, dass man den gesamten Griff wieder locker dreht. Daher gibt es, wie im Absatz weiter oben beschrieben, 3 kleine in die Kameraaufsatzplatte eingelassene Imbusschrauben, die mit beigelegtem Imbusschlüssel von unten festgeschraubt werden. Da man beim fest- oder lockerdrehen nicht viel Spiel mit dem Imbusschlüssel hat und man nicht immer sofort die kleinen Schrauben trifft, kann dies bei mehrmaliger Anwendung wirklich in müßige Fummelei ausarten. Grundsätzlich ist der Pistolengriff danach bombenfest, der Zweck wurde erfüllt. Wie das Ganze besser gestaltet werden kann, darüber bin ich mir selber nicht im Klaren.

Die zweite Kritik befasst sich eher mit Sicherheit im Umgang mit der Kamera. Wer ein unachtsamer Mensch ist, sollte weiterlesen. Die Mittelsäule ist ja mit einem gummierten Ring gedämpft, so dass bei versehentlichen Öffnen des Drehverschlusses die Mittelsäule nach unten rast und somit Schaden von der aufgesetzten Kamera abgewendet werden kann. Oben hatte ich das bereits beschrieben. Was ist aber, wenn die Mittelsäule quer gekippt ist, sagen wir auf 90° waagerecht, mit aufgesetzter Kamera und Ihr öffnet versehentlich die ISSL-Arretierung? Schwerkraft lässt grüßen und die Kamera kippt nach unten. Je nachdem, wie groß Eure Kamera ist (Batteriegriff, Zoomobjektiv) stößt die Kamera beim Herabkippen an die Stativbeine. Also immer etwas sorgsam mit der ISSL-Arretierung umgehen oder die Kamera festhalten. Natürlich könnte man das Stativ auch einfach umkippen, dann ist die Kamera auch hin, aber das wäre ja Gewalteinsatz von außerhalb und nicht eine versehentliche Anwendung einer Funktion.

Zum Stativ gehört ein Miniaturwerkzeugset (Imbusschlüssel, Schraubendreher für 3/8″-Schraube) dazu, was ich relativ praktisch finde. Noch praktischer fände ich es, wenn dieses Werkzeugset von der Konstruktion her eine Befestigung am Stativ hätte, wo man es schnell abklipsen könnte und nicht lose mit ’ner Schnur an einen Drehverschluß hängt, aber das sind wirklich Kleinigkeiten, zumal man das Set nur bei der Befestigung des Pistolengriffs wirklich benötigt.

Fazit

Die Kritikpunkte habe ich erwähnt, schmälern aber den Gesamteindruck kein bisschen! Das Vanguard Alta Pro 263AGH ist echt ein richtig geiles, robustes Teil mit unheimlich flexiblen und vielseitigen Funktionen. Das (für mich) zusätzliche Gewicht wird deutlich durch Stabilität und Bedienbarkeit ausgewogen. Nie wieder bei Langzeitbelichtungen zittern, weil ein leichter Wind weht und die Kamera auf der Mittelsäule wackelt, das Alta Pro 263AGH steht wie ein Fels in der Brandung. Wer also noch kein Weihnachtsgeschenk hat und noch ein Stativ (mit Kugelkopf) benötigt, sollte zuschlagen.

Tamron’s Extreme-Test Aufgabe 5

19. August 2012 // in der Kategorie Hardware, Sponsored Posts & Advertorials // Ein Kommentar

Die letzte Aufgabe vom Tamron Extreme-Test. Danach gehört das Objektiv offiziell mir. Denke ich.

Ein Ausflug in die Makrofotografie

War logisch und fehlte im Gesamtspektrum auch noch. Makro fotografieren, ja das ist ist eigentlich eine einfache Sache, maximale Brennweite und dann auf eine schöne Blüte oder ein Insekt fokussieren fertig. Kann jeder und ist jetzt auch nicht besonders anspruchsvoll, denn das kann mittlerweile jede Kompaktknipse.

Ich wollte es mir nicht so einfach machen und da ich drüben bei Jacks Pics einen interessanten Artikel gelesen habe, wollte ich es auch mal ausprobieren: Wassertropfen fotografieren.

Zugegeben, das Ganze ist gar nicht so einfach, angefangen mit dem Kauf einer Pinzette (Apotheke, nicht Drogeriemarkt) und man muss lange tüfteln, bis man das richtige Setup gefunden hat. Bei mir gehörte dazu: eine Bratpfanne mit Wasser gefüllt, Kamera auf Stativ, Blitz auf Stativ, Fernauslöser für den Blitz, weiße Pappe als Reflektor und dann braucht man Geduld, Glück und noch mehr Geduld.

Ich bin aber mit den Bildern doch sehr zufrieden, auch wenn es jetzt kein Mega-Makro-Foto ist, aber schließlich ist das Tamron auch kein echtes Makro-Objektiv.

Für den Extreme-Test habe ich mir das erste Bild ausgesucht.

Alle Ergebnisse des fünften Tests sind hier einzusehen.