Hands-On: Sniper-Strap Rotaball Pro

20. Juni 2016 // in der Kategorie Gadgets, Sponsored Posts & Advertorials // Keine Kommentare

Als ich mit der Nikon D90 meine erste Spiegelreflexkamera in den Händen hielt, befestigte ich nicht den Original Nikon Kameragurt, sondern kaufte mir unmittelbar den Sniper Strap Pro – eine Investition, die ich bis heute nicht bereute. Die Kamera war jederzeit griffbereit, diebstahlsicher und baumelte nicht so lieblos vor einem hin. Mittlerweile leistet der Gurt auch an meiner aktuellen Kamera gute Dienste.

Nun bringt die Firma Sun-Sniper die Weiterentwicklung des Sniper Strap auf den Markt – den Sun Sniper Rotaball.

Ich bekam vorab ein Sun Sniper Rotaball Pro als Testexemplar zugeschickt und bin begeistert. Es sind die vermeintlichen Kleinigkeiten, die den Kameragurt jetzt noch besser machen.

Auch wenn mein bisheriger Sniper-Strap mir gute Dienste geleistet hatte, so ärgerte es mich ab und zu, dass das Schulterpolster nach hinten verrutschte, wenn ich öfter die Kamera vorholte. Das ist nun endlich vorbei! Mit dem PITT (wer denkt sich diese Namen immer aus), einem kleinen zusätzlichen Gurt, der unter der Achsel verläuft, bleibt das Schulterpolster dort, wo es sein soll. Kein lästiges Verrutschen mehr – egal wie schnell und oft die Kamera genutzt wird.

Damit das Tragen auch noch etwas angenehmer wird, gerade wenn man mit schweren Tele-Objektiven unterwegs ist, hat man unterhalb des Schulterpolsters einen Schock-Absorber implementiert, der das Gewicht und die Bewegungen abfängt. Den Effekt habe ich aber auch schon mit einer angeflanschten 50mm Festbrennweite bemerkt – die Kamera fühlte sich irgendwie leichter an lässt sich angenehmer tragen.

Neu ist ist auch der ROTABALL-Konnektor, der dem Sniper-Strap den Namen gibt, also quasi das Gewinde, welches die Kamera mit den Sniper-Strap verbindet. Er fühlt sich deutlich griffiger an und hat laut Pressemitteilung neues Kugellagersystem mit 24 kleinen Kugeln und einer großen Edelstahlkugel. Im Zusammenspiel mit dem BLOKKER, eine Kunststoffklemme, die auf dem Rotaball fixiert ist, können Langfinger auch nicht mal eben den Konnektor von der Kamera losdrehen. Zusätzlich ist noch ein LIMITER am Rotaball angebracht, eine Art Fixierung, die die Kamera beim Zurückschwingen nicht bis ins Endlose schwingen lässt, sondern bis dahin, wo man möchte. Die Position vom LIMITER ist frei verstellbar.

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Hier hat man sich bei der Weiterentwicklung wirklich Gedanken gemacht, wie man den Kameragurt noch besser machen kann.  Ich liebe den neuen Sniper-Strap, auch wenn ich vorher nicht daran dachte, dass es soviel Verbesserungspotential gibt. Das Killerfeature ist für mich das nicht mehr verrutschende Schulterpolster.

Der neue Sniper-Strap Rotaball ist seit Mai im Handel erhältlich , also schaut Ihn Euch mal an, wenn Ihr die Gelegenheit dazu habt.

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