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Vanguard Test Review (1/2): Alta Pro 263AGH / Das Stativ

19. Dezember 2012 // in der Kategorie Hardware, Sponsored Posts & Advertorials // 2 Kommentare

Von Vanguard bekam ich für einen Produkttest das Alta Pro 263AGH, die Kombination aus dem Stativ Alta Pro 263AT und dem Kugelkopf GH-100, zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür nochmals an Vanguard für das Bereitstellen! Da beide Einzelprodukte über viele Funktionen verfügen ist das Review zweigeteilt, eines über das Stativ selbst und eines über den Kugelkopf GH-100. Hier geht’s zum zweiten Teil.

Der erste Eindruck

Ein Mörderpaket! Bisschen groß und auch nicht gerade ein Leichtgewicht, das Paket. Ich war mir unsicher, ob es sich hier nicht um ein Verpackungsfail handelt oder ob das Alta Pro 263AGH wirklich so wuchtig daher kommt.

Das Auspacken brachte dann die Erkenntnis: Das Stativ mit Zubehör war schon verpackungsarm eingepackt worden. Es handelt sich also um ein echtes Kaliber von Stativ und nicht um kleines Plastikspielzeug. Ich schiele zu meinem bisherigen Stativ, dem Erno P-33, rüber und erkenne, dass Stativ nicht gleich Stativ ist. Jetzt habe ich die Erwachsenenversion in den Händen.

Das Alta Pro ist größer, ja auch etwas wuchtiger, aber gleichermaßen auch nicht so schwer wie ich erst dachte. Dank der Aluminiumlegierung ist es zwar nicht gerade ein Leichtgewicht, wie mein Plastikstativ, aber in Anbetracht des etwas größeren Eindrucks, den es macht, absolut in Ordnung.

Als Zubehör findet sich neben einer Stativtasche, in der auch der aufgeschraubte Kugelkopf reinpasst, eben jener Pistolengriff-Kugelkopf GH-100 und eine Anleitung.

Ich studiere erstmal die Bedienungsanleitung, die mehrsprachig und bebildert daherkommt. Bevor ich mich beim Ausprobieren der Funktionsmöglichkeiten zum Depp mache, gehe ich also auf Nummer sicher und lese mich ein. Jede Funktion des Stativs ist ausreichend erläutert und ich vollziehe alles Schritt für Schritt nach.

Die Mittelsäule

Ich stelle das Stativ erstmal hin und bemerke sofort was Stabilität heißt, da wackelt nichts! Selbst beim lockern, hochschieben und fest arretieren der Mittelsäule bewegt sich das Stativ nicht. Die Drehverschlüsse gehen relativ leicht auf und zu, ohne dass etwas knarzt oder man etwas überdreht, aber auch nicht so, dass man Angst haben muss, dass sich diese wieder lösen. Dank Bedienungsanleitung, weiß ich auch, wozu der kleine bronzefarbende Nippel am unteren Ende der sechskantigen Mittelsäule ist – reindrücken und die Mittelsäule bis zum Anschlag bzw. zur Stopplinie hochziehen. Dann kann man mit dem Lösen der seitlichen Schnellarretierung ISSL (Instant Swivel Stop-n-Lock) die Mittelsäule herausneigen und in eine beliebig, geneigte Position kippen. ISSL wieder zuschnappen lassen und den Mittelsäulendrehknopf festdrehen – und schon ist sie fest. Das geht wirklich sehr schnell und eingängig.

Wenn man möchte, kann man an den kleinen Haken, der aus der Mittelsäule herausziehbar ist, eine beliebiges Gewicht in Form einer Tasche, Rucksack, etc anhängen. Damit sollte auch das letzte Stück Stabilität gewährleistet sein, insbesondere wenn evtl. eine Schwerpunktverlagerung des Kugelkopfes bei maximaler, horizontaler Lage der Mittelsäule gegeben ist. Ich habe das einmal ausprobiert und die Mittelsäule auf den äußersten Anschlag quer gelegt und die Kamera (Nikon D90 mit 50mm 1.8) auf den Pistolengriff GH-100 montiert – das Stativ kippt nicht, selbst wenn man es leicht antippt. Wie es bei Bodies mit Batteriegriff und ’nem 70-200mm 2.8 ausschaut, steht auf einem anderen Blatt, aber hierfür ist ja auch der Haken für zusätzliches Gewicht da. Grundsätzlich hält es laut Datenblatt 7kg.

Noch ein Wort zur Mittelsäule in „normaler“, vertikaler Position: Dreht man an der Stellschraube zum Lösen, fällt die Mittelsäule (fast) geräuschlos und gedämpft nach unten, dank eines stoßdämpfenden Ringes unterhalb des Kameraaufsatzes. Ich würde das trotzdem nicht mit aufgesetzter Kamera ausprobieren, aber falls man mal im Ernstfall unüberlegt die Mittelsäule locker dreht, hat man hier noch einen zusätzlichen Schutz.

  Vanguard Alta Pro 263AGH

Beine und Füße

Das Stativ kann man auch an kalten Tagen unbeschwert aufstellen, denn der obere Bereich der Stativbeine ist umhüllt mit harten Schaumstoff, so dass man kein nacktes Metall anfassen muss. Die Beine lassen sich in drei Stufen bis zu einem gewissen Winkel (25°, 50° und 80°) fest ausklappen. Drückt man am oberen Teil des Stativbeines auf die „Press“-Buttons, wird der Klappmechanismus gelöst und man kann die Beine in die nächsthöhere Neigung bringen. Drückt man die Beine wieder zusammen hört man ein Einrast-Geräusch, der sich bemerkbar macht, dass man die 50° oder 25° Winkelstellung wieder erreicht hat. Praktische Geschichte.

Hat man den größtmöglichen Winkel von 80° eingestellt, liegt das Stativ nahezu auf dem Boden und es sind extreme Weitwinkel oder Makroaufnahmen aus Bodennähe möglich.

Öffnet man die Klemmverschlüsse, können die Beine problemlos, nicht zu leicht und nicht zu fest, herausgezogen werden. Dabei bemerke ich, dass bei der Konstruktion an viele Details gedacht wurde und diese auch intelligent eingebracht wurden. Die gummierten Füße können hoch- und runtergeschraubt werden, bis kleine Spikes zum Vorschein kommen, damit man auf unterschiedlichen Untergründen einen festen Stand hat.

Steht das Stativ mit ausgezogener Mittelsäule vor einem, dann muss ich mich mit meinen 1,83m schon etwas lang machen, um die Kamera auf den Pistolengriff zu setzen, der Kameraaufsatz ist dann in etwa auf Augenhöhe. Kein Vergleich zu meinem bisherigen Plastikstativ, bei dem die klitzekleine, wacklige Mittelsäule immer Angst hatte abzubrechen.

 

Kameraplatte

Die Kameraplatte ist rund und natürlich auf die Vanguard Produkte abgestimmt. Dennoch passt jeder übliche Kugelkopf auch hier drauf. Standardmäßig ist eine 1/4″ Schraube auf der Platte, kann aber mit der mitgelieferten 3/8″ Schraube überschraubt werden. Das ganz ist praktisch gelöst, die 3/8″ Schraube ist nahtlos in die Platte eingelassen und kann mittels beigelegtem Miniaturwerkzeug raus- und auf die 1/4″-Schraube raufgeschraubt werden. Superpraktisch! Unterhalb der Kameraplatte sind 3 kleine Imbusschrauben eingesetzt mit denen man den aufgesetzten (GH-100)-Kugelkopf fest arretieren kann. Ein kleiner Imbusschlüssel ist ebenfalls dabei. Unterhalb der Kameraplatte ist eine kleine Wasserwaage eingebaut, die ich allerdings für vernachlässigbar halte, da die meisten Kugelköpfe selbst über eine Wasserwaage verfügen und ich nicht davon ausgehe, dass man die Kamera nackt auf das Stativ montiert.

  

Einschränkungen

Wo Licht ist, da ist auch Schatten, daher gibt es auch etwas zu kritisieren. Im Wesentlichen habe ich zwei Kritikpunkte, die verbesserungswürdig sind.

Das Aufsetzen des Pistolengriffs GH-100 ist denkbar einfach. Leider sieht die Praxis bei mehrmaligen Auf- und Abschrauben anders aus. Da ich davon ausgehe, dass man den Pistolengriff sowieso auf dem Stativ lässt (immerhin passt er aufgeschraubt mit in die Stativtasche) ist diese Kritik sicherlich vernachlässigbar, ich möchte sie aber nicht unerwähnt lassen. Wie bereits gesagt, lässt sich der Pistolengriff einfach aufschrauben, damit ist er aber noch lange nicht fest, denn sobald man den Griff schwenkt, passiert es, dass man den gesamten Griff wieder locker dreht. Daher gibt es, wie im Absatz weiter oben beschrieben, 3 kleine in die Kameraaufsatzplatte eingelassene Imbusschrauben, die mit beigelegtem Imbusschlüssel von unten festgeschraubt werden. Da man beim fest- oder lockerdrehen nicht viel Spiel mit dem Imbusschlüssel hat und man nicht immer sofort die kleinen Schrauben trifft, kann dies bei mehrmaliger Anwendung wirklich in müßige Fummelei ausarten. Grundsätzlich ist der Pistolengriff danach bombenfest, der Zweck wurde erfüllt. Wie das Ganze besser gestaltet werden kann, darüber bin ich mir selber nicht im Klaren.

Die zweite Kritik befasst sich eher mit Sicherheit im Umgang mit der Kamera. Wer ein unachtsamer Mensch ist, sollte weiterlesen. Die Mittelsäule ist ja mit einem gummierten Ring gedämpft, so dass bei versehentlichen Öffnen des Drehverschlusses die Mittelsäule nach unten rast und somit Schaden von der aufgesetzten Kamera abgewendet werden kann. Oben hatte ich das bereits beschrieben. Was ist aber, wenn die Mittelsäule quer gekippt ist, sagen wir auf 90° waagerecht, mit aufgesetzter Kamera und Ihr öffnet versehentlich die ISSL-Arretierung? Schwerkraft lässt grüßen und die Kamera kippt nach unten. Je nachdem, wie groß Eure Kamera ist (Batteriegriff, Zoomobjektiv) stößt die Kamera beim Herabkippen an die Stativbeine. Also immer etwas sorgsam mit der ISSL-Arretierung umgehen oder die Kamera festhalten. Natürlich könnte man das Stativ auch einfach umkippen, dann ist die Kamera auch hin, aber das wäre ja Gewalteinsatz von außerhalb und nicht eine versehentliche Anwendung einer Funktion.

Zum Stativ gehört ein Miniaturwerkzeugset (Imbusschlüssel, Schraubendreher für 3/8″-Schraube) dazu, was ich relativ praktisch finde. Noch praktischer fände ich es, wenn dieses Werkzeugset von der Konstruktion her eine Befestigung am Stativ hätte, wo man es schnell abklipsen könnte und nicht lose mit ’ner Schnur an einen Drehverschluß hängt, aber das sind wirklich Kleinigkeiten, zumal man das Set nur bei der Befestigung des Pistolengriffs wirklich benötigt.

Fazit

Die Kritikpunkte habe ich erwähnt, schmälern aber den Gesamteindruck kein bisschen! Das Vanguard Alta Pro 263AGH ist echt ein richtig geiles, robustes Teil mit unheimlich flexiblen und vielseitigen Funktionen. Das (für mich) zusätzliche Gewicht wird deutlich durch Stabilität und Bedienbarkeit ausgewogen. Nie wieder bei Langzeitbelichtungen zittern, weil ein leichter Wind weht und die Kamera auf der Mittelsäule wackelt, das Alta Pro 263AGH steht wie ein Fels in der Brandung. Wer also noch kein Weihnachtsgeschenk hat und noch ein Stativ (mit Kugelkopf) benötigt, sollte zuschlagen.

Tamron’s Extreme-Test Aufgabe 5

19. August 2012 // in der Kategorie Hardware, Sponsored Posts & Advertorials // Ein Kommentar

Die letzte Aufgabe vom Tamron Extreme-Test. Danach gehört das Objektiv offiziell mir. Denke ich.

Ein Ausflug in die Makrofotografie

War logisch und fehlte im Gesamtspektrum auch noch. Makro fotografieren, ja das ist ist eigentlich eine einfache Sache, maximale Brennweite und dann auf eine schöne Blüte oder ein Insekt fokussieren fertig. Kann jeder und ist jetzt auch nicht besonders anspruchsvoll, denn das kann mittlerweile jede Kompaktknipse.

Ich wollte es mir nicht so einfach machen und da ich drüben bei Jacks Pics einen interessanten Artikel gelesen habe, wollte ich es auch mal ausprobieren: Wassertropfen fotografieren.

Zugegeben, das Ganze ist gar nicht so einfach, angefangen mit dem Kauf einer Pinzette (Apotheke, nicht Drogeriemarkt) und man muss lange tüfteln, bis man das richtige Setup gefunden hat. Bei mir gehörte dazu: eine Bratpfanne mit Wasser gefüllt, Kamera auf Stativ, Blitz auf Stativ, Fernauslöser für den Blitz, weiße Pappe als Reflektor und dann braucht man Geduld, Glück und noch mehr Geduld.

Ich bin aber mit den Bildern doch sehr zufrieden, auch wenn es jetzt kein Mega-Makro-Foto ist, aber schließlich ist das Tamron auch kein echtes Makro-Objektiv.

Für den Extreme-Test habe ich mir das erste Bild ausgesucht.

Alle Ergebnisse des fünften Tests sind hier einzusehen.

Tamron’s Extreme-Test Aufgabe 4

15. Juli 2012 // in der Kategorie Hardware, Sponsored Posts & Advertorials // Keine Kommentare

Die vierte Aufgabe vom Tamron Extreme-Test war diesmal eine, auf die ich gewartet habe.

Weitwinkelfotografie – Testen Sie die 18mm Brennweite!

Ich besass vor dem Erhalt des Tamron 18-270mm Objektiv’s eigentlich nur eine Festbrennweite mit 35mm und eine Woche vor der Gewinner E-Mail von Tamron kaufte ich mir nichtwissend noch das 16-85mm von Nikon.

Daher sind für mich die 18mm Weitwinkel ein echter Gewinn in Verbindung mit dem Superzoom in einem Objektiv. Für ein Immerdabei-Reise-Objektiv genau das richtige. Und diese 18mm habe ich auch ausgiebig genutzt – während meines Urlaubes und ca. 2000 Bilder später habe ich die meisten Bilder mit der Anfangsbrennweite von 18mm geschossen. Auf dem zweiten Platz war dann schon die Zoombrennweite mit 270mm.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich währenddessen auch ab und zu auf das Nikkor 16-85mm ausgewichen, einfach weil mir dann doch 1-2mm Brennweite im Weitwinkel gefehlt haben. Das war aber nur zweimal der Fall. Insofern kann ich schon sagen, dass auf der einen Seite 16mm besser als 18mm sind, aber wenn man diese eh nicht zur Hand hat, fehlt einem auch diese Brennweite auch nicht, schon gar nicht, wenn man sie sowieso noch nie kannte. Daher kann dies auch nicht ale Negativpunkt gegen das Tamron gewertet werden. Einen abschließenden Vergleich zwischen dem Nikkor 16-85mm und dem Tamron 18-270mm veröffentliche ich noch in den nächsten Tagen – eines kann ich aber bereits vorweg nehmen, das Nikkor wird wieder verkauft.

In der Weitwinkelstellung bin ich wirklich außerordentlich zufrieden mit dem Tamron Objektiv. Es sind keine Vignettierungen sichtbar und die Schärfe ist bis zum Rand superklasse.

Hier kommt nun mein Weitwinkel-Exemplar zur vierten Aufgabe.

Aufgenommen wurde das Motiv hier:


Größere Kartenansicht

Alle Ergebnisse der vierten Aufgabe gibt es hier zu sehen.

Tamron’s Extreme-Test Aufgabe 3

28. Juni 2012 // in der Kategorie Hardware, Sponsored Posts & Advertorials // Keine Kommentare

Die dritte Aufgabe vom Tamron Extreme-Test war diesmal eher eine kreative, denn eine fotografische Aufgabe.

Fotografieren Sie den Inhalt Ihrer Fototasche!

Bitte wie? Nunja, angeblich erspart man sich ja mit dem Tamron Objektiv durch seinen extrem großen Brennweitenbereich die Mitnahme einer ganzen Objektiv-Familie und somit viel Gewicht und Raum. Mit einem Vorher-Nachher Bild soll diese Tatsache kreativ und ich denke auch nicht ganz ernst gemeint umgesetzt werden.

Ich gebe zu, dass ich diesmal schon eine Kreativ-Blockade hatte, mit dieser Aufgabe irgendein vernünftiges Motiv zu machen. Das hierbei überhaupt nicht das Tamron Objektiv, geschweige denn die DSLR benutzt werden musste, tat ihr übriges, denn beides sollte ja nach Möglichkeit mit aufs Motiv – also zumindest das Tamron auf dem Nachher-Bild.

Also habe ich den für mich umgekehrten Weg gewählt. Warum soll ich, nur wegen eines Superzoom-Objektives auf mein ganzes Zubehör usw. verzichten. Mein Objektivpark war jetzt vorher mit zwei Nikkor Objektiven auch nicht riesig.

Also habe ich meine alte Lowepro Tasche mit der D90 und nem Nikkor Objektiv fotografiert. Naja kommt eher einem eBay-Verkaufsfoto gleich, aber wie ich schon sagte, kam es hier auch nicht auf Bildqualität, höchstens auf Bildkomposition drauf an.

Im zweiten Bild habe ich dann meinen Outdoorfotorucksack genommen und alle Gadgets reingepackt oder  davor gelegt. Ist jetzt qualitativ kein schickes Bild – mir gehts aber um die Aussage, dass man nur wegen einem neuem Objektiv nicht auf Zubehör wie Blitz, Fernauslöser, Ersatzakku, GPS, Stativ etc. verzichtet. Ich verzichte doch höchstens auf ein Objektiv (und nicht mal das würde ich im Falle des Falles tun).

 

Also liebe Jungs und Mädels von Tamron – ich fand diese Aufgabe absolut käse.

Das Objektiv ist nicht schlecht, es ist bezogen auf die technischen Möglichkeiten sogar gut bis sehr gut, aber überschätzt das Ding mal bitte nicht und denkt, dass jetzt jeder aus der Extreme-Test Aktion mit der Tamron Tüte rumrennt.

Tamron’s Extreme-Test Aufgabe 2

13. Juni 2012 // in der Kategorie Hardware, Sponsored Posts & Advertorials // Keine Kommentare

Die zweite Aufgabe für Tamron’s Extreme-Test lautet diesmal:

Fotografieren Sie ein attraktives Porträt!

Da es sich diesmal um ein Portrait handelt, habe ich mich entschlossen, die Geschichte, die hinter dem Foto und der Aufgabe steht, auf meinen Portfolio-Blog zu veröffentlichen.

Alle anderen Portraits vom Extreme-Test gibt es hier zu sehen.

Tamron’s Extreme-Test Aufgabe 1

11. Juni 2012 // in der Kategorie Hardware, Sponsored Posts & Advertorials // Ein Kommentar

Ich habe ja bereits vor einiger Zeit berichtet, dass ich unter tausenden Teilnehmern ausgewählt wurde, um bei Tamron’s Extreme-Test für das Super-Zoom 18-270mm F/3.5-6.3 Di II VC PZD mitzumachen.

Die glückliche Mail darüber und vor allem das Objektiv von Tamron erreichten mich kurz vor meinen Flitterwochen in die Südsee. Der Zeitpunkt passte also perfekt um das universale Reise-Objektiv zu testen.

Der Extreme-Test ist in 5 fotografische Aufgaben gegliedert, die von Tamron per E-Mail monatlich mitgeteilt werden und das Ergebnis dann eingereicht werden soll. Zusätzlich zum Bildmaterial gibt’s dann auch noch ein paar Multiple Choice-Fragen und kritische Anmerkungen, die eingereicht werden können.

Auf dem Datenblatt glänzt das Objektiv mit überzeugenden Werten, aber natürlich ist das Objektiv auch ein Kompromiss in vielerlei Hinsicht. Aber wie groß der Kompromiss in Wirklichkeit für die unterschiedlichsten Ansprüche in der Fotografie ist, gilt es von den einzelnen Teilnehmern einzufangen. Das Teilnehmerfeld ist wohl auch recht durchmischt, von Amateuren über ambitionierte Hobbyfotografen bis zu einigen Profis – daher wird es wohl ein gutes und abgerundetes Ergebnis zu diesem Objektiv geben.

Der Mehrwert  für die Teilnehmer ist klar: Es gibt ein Objektiv zum Nulltarif, durch die fotografischen Aufgaben setzt man sich auch ausreichend mit Motivwahl, Kreativität und Technik auseinander und die Lernkurve sollte dadurch ebenfalls steigen.

Für Tamron ist es eine gute Imagekampagne, die über den Blog hinaus auch auf Facebook und Twitter vermarktet wird. Und natürlich erhofft man sich mit dem einen oder anderen Amateurfotografen durch das Geschenk auch den potenziellen Kundenstamm zu erweitern.

Ich will eigentlich gar nicht lange um den heißen Brei reden, kommen wir zur ersten Aufgabe des Extreme-Test’s.

Fotografieren Sie eine attraktive Telestrecke

Es soll eine Telestrecke mit Pfiff abgelichtet werden. Ausgehend von einem interessanten Weitwinkelmotiv bei 18mm soll über drei weitere Bilder bei unterschiedlichen Brennweiten ein finales Bild bei voller Brennweite (270mm) fotografiert werden. Es bietet sich an vom Stativ aus zu fotografieren, da das Motiv immer gleich bleiben soll. Um es nicht ganz langweilig zu halten, soll sich an das finale Bild immer weiter angenähert werden, welches eine kleine Überraschung im Motiv bereithaben soll, welches natürlich im Weitwinkel so nicht absehbar war.

Mmhh.. Okay. Aufgabenstellung klingt wirklich interessant und man fängt wirklich an sich einen Kopf zu machen, was man wie am besten in Szene setzen kann. Da ich zu diesem Zeitpunkt gerade in der Südsee verweilte und ich natürlich auch ein dortiges Motiv gerne verwenden möchte, komme ich dann am Ende zu dieser Bilderstrecke:

    

Die Perlenkette mit einer originalen schwarzen Tahitiperle auf der Kokosnuss an sich finde ich als Zielmotiv ganz passend, aber ich gebe zu, dass ich nicht wirklich wirklich mit meiner Serie zufrieden bin – irgendwie fehlt da das gewisse Extra, aber ganz schlecht ist sie jetzt auch nicht 🙂

Alle Ergebnisse zur ersten Aufgabe sind hier einsehbar.

Grundsätzlich kann ich abschließend sagen, dass der Brennweitenbereich des Tamron 18-270mm F/3.5-6.3 Di II VC PZD wirklich super ist, denn alles ist abgedeckt. Was fehlt ist vielleicht ein klitzekleines bisschen mehr Weitwinkel, das habe ich schmerzlich festgestellt, wenn ich ab und zu mein Nikkor 16-85mm drauf geschraubt habe – die 2mm sind wirklich nicht unerheblich, da kriegt man gleich noch ein Stück mehr Haus drauf 🙂

Die Lichtstärke vom Tamron ist natürlich der angesprochene Kompromiss, allerdings im direkten Vergleich zum Nikkor 16-85mm bis zur Brennweite 85mm absolut identisch. Immerhin sprechen wir hier von einem Objektiv unter der 500 EUR-Grenze.

Ich habe allerdings das Gefühl, dass das Objektiv nicht richtig knackscharf ist – das möchte ich aber nochmal gerne genauer testen, auch im Vergleich zu dem angesprochenen Nikkor 16-85mm und auch zu meiner Nikkor Festbrennweite 35mm 1,8.

Auf jeden Fall sitzt der Focus meist schnell und richtig und ist auch wirklich leise. Allerdings wird diese Geräuschlosigkeit wieder durch den, zugegeben sehr guten, VC (Vibration Compensation) Stabilisator etwas zunichte gemacht. Still ist was anderes.

Soweit zur ersten Aufgabe, ich werde das Tamron bei den kommenden Aufgaben noch weiter unter die Lupe nehmen.

Tamron’s Extreme Test vom neuen Superzoom 18-270mm

29. April 2012 // in der Kategorie Hardware, Sponsored Posts & Advertorials // 2 Kommentare

Tamron lädt zum Extreme-Test des neuen Allround-Objektivs 18-270mm F/3.5-6.3 Di II VC PZD ein und ich werde unter tausenden Teilnehmern mit 49 anderen zum Test ausgewählt.

Ich habe ehrlich gesagt gar nicht damit gerechnet, gehofft hatte ich aber schon und am Freitag kam die positive E-Mail von Tamron 🙂

Für diesen Extreme-Test verteilt Tamron 50 Objektive, gekoppelt an 5 fotografischen Aufgaben an die Gewinner. Neben den Fotos der Testteilnehmer werden auch Erfahrungsberichte veröffentlicht. Auf diese Aufgaben freue ich mich besonders, so sind sie doch immer auch ein Anreiz auch mal was Neues auszuprobieren und sich fotografisch weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse des Extreme-Tests werden auf dem Blog von Tamron veröffentlicht, also immer mal wieder reinschauen!

Nun steht mein Urlaub vor der Tür und da ich bisher immer nur mit meiner Nikkor 35mm 1,8 Scherbe rumlaufe habe ich mir ein Immerdrauf Nikkor 16-85mm 3,5-5,6 gegönnt. Und jetzt Tamron mit dem 18-270mm! Das ist natürlich die Krönung! Ich hoffe, dass das Teil noch vor meinem Urlaub hier eintrudelt, denn dann überlege ich ernsthaft das Nikkor 16-85mm zuhause zu lassen.

Ich werde, soweit möglich, auf jeden Fall einen Vergleichstest zwischen den beiden Linsen anstellen, gerade auch in Hinsicht, wie weit sich die fehlenden 2mm Weitwinkel beim Tamron bemerkbar machen. Aber auch bis zur Endbrennweite von 85mm (vom Nikkor) werde ich die beiden Objektive auf Herz und Nieren prüfen.

 

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