Artikel in der Kategorie: Apple

7 Tage iPhone 4 – ein kurzes Fazit

06. Oktober 2010 // in der Kategorie Apple, Gadgets // Keine Kommentare

Bereits seit einer Woche bin ich nun im Besitz des iPhone 4 aus UK, bestellt über Borderlinx – Zeit für ein kurzes Fazit.

Ich hatte im Vorfeld einiges Gutes, allerdings auch viel schlechtes über diesen DHL-Dienst im Netz gelesen, hauptsächlich waren dies Verlustmeldungen von iPhones oder starke Verzögerungen aufgrund der Beliebtheit diesen Dienst für Bestellungen aus dem Apple-UK Store zu nutzen. Dieser war oder ist scheinbar damit doch sehr überlastet. Nachdem ich mich dann doch durchgerungen hatte, es zu wagen wurde ich ehrlich gesagt auch nicht enttäuscht. Apple hatte bereits eine Woche eher meine beiden iPhones verschickt, das Einscan- und Verarbeitungsprozedere bei Borderlinx zog sich über 4 Tage hin, allerdings war da auch ein Wochenende dazwischen. Die Zustellung mit DHL zur Packstation klappte dann auch (fast) problemlos. Somit vergingen 21 Tage von der Bestellung bis zur Inbetriebnahme des iPhone 4. Im Nachhinein würde ich wieder Borderlinx nutzen, von meiner Seite kann ich diesen Dienst absolut empfehlen.

Da das iPhone aus UK ohne SIM-/Netlock kommt funktionierte meine E-Plus-Karte auch auf Anhieb. Da im iPhone 4 und iPad nur noch Micro-SIM’s zugelassen sind, musste ich meine bisherige SIM-Karte von E-Plus erst einmal zerschneiden. Dank der sehr guten Anleitung von micro-sim.de hat dies auch ohne Probleme funktioniert.

Das iPhone gefällt mir in der Haptik und in der Bedienung wirklich sehr gut, ich hatte bereits im Vorfeld schon einige Male ein iPhone in der Hand und da ich begeisterter Mac-User bin, finde ich die sehr intuitive Usability schon klasse.

Mit dem bereits aufgespielten iOS 4.1 sind schon einige Standard-Apps vorhanden, der iTunes App-Store bietet laut Apple ca. 250.000 weitere Apps an.

Doch hier muss ich leider mal deutlich negativ vom iOS berichten, denn nach einer Woche sind mir bereits Dinge aufgefallen, die mich am iOS wirklich stören. Dies betrifft vor allem die Standard-Apps, die Apple mit iOS 4.1 ausliefert.

Kalender

Los geht’s mit dem Kalender. Was ist das bitte schön? Es gibt eine Monats- und eine Tagesansicht. Wochenansicht? Fehlanzeige. Anhand der eingetragenen Geburtstage in den Kontakten wird ein Geburtstagskalender generiert. Eine Synchronisation des Geburtstagskalenders von iCal ist nicht möglich. Damit könnte ich ja noch leben, wenn der Geburtstagskalender denn dann auch korrekt wäre. Personen, die vor 1933 geboren sind, werden im Kalender nicht angezeigt. Dieser Bug zieht sich wohl schon durch einige iOS-Versionen durch. [UPDATE: seit iOS 4.2.1 ist der Fehler weg!] Weiterhin ist es nicht möglich, sich zu diesen feierlichen Anlässen benachrichtigen zu lassen. Absolut schwach.

Da Apple mit iCal einen, wie ich finde, sehr guten Kalender auf dem Mac hat, kann ich nicht nachvollziehen, warum sie eine so schlechte Kalender-App auf dem iPhone anbieten.

Als Ersatz für diesen Kalender habe ich mir Week-Calendar aus dem App Store gekauft. Dieser bietet eine Wochen- und Heute-Ansicht, allerdings keine Monatsansicht, diese soll wohl aber in einem der nächsten Updates nachgereicht werden. Diese App greift auf die gleichen Kalender zu, lässt sich also wunderbar mit iCal synchronisieren. Sogar die fehlenden Geburtstage der vor 1933 geborenen Personen werden angezeigt, warum allerdings alle am 13. Dezember bleibt mir ein Rätsel. Das liegt am iOS Geburtstags-Bug, hat mir ein Entwickler von Week-Calendar berichtet und soll wohl mit iOS 4.2 ausgemerzt sein. Wir werden sehen. [UPDATE: seit iOS 4.2.1 ist der Fehler tatsächlich weg!] Leider ist mit dieser App auch keine Benachrichtigung von Geburtstagen möglich, da werde ich wohl eine extra Geburtstags-App kaufen müssen. Da die Auswahl hier auch sehr groß ist, bin ich mir noch nicht sicher, welche es sein wird.

Weiterer Schwachpunkt ist die nicht vorhandene Möglichkeit, ics-Files, die man per Mail bekommt, nicht öffnen und somit Kalendereinträge erzeugen zu können. Da Week-Calendar einen Versand von Terminen via E-Mail im ics-Format unterstützt, wäre dies erst recht wünschenswert. Dieses Manko ist wohl laut einigen Foren ebenfalls Apple anzukreiden, da ics-Files per se nicht geöffnet werden können. [UPDATE: seit iOS 4.2.1 werden ics-Files unterstützt und können direkt im Kalender geöffnet werden!]

Kontakte

Die Kontakte-App an sich finde ich ganz gut und lässt für mich auch fast keine Wünsche offen. Das einzige was ich vermisse ist die Zuordnung eines Kontaktes zu einer Gruppe. Habe ich einen Kontakt aus einer E-Mail beispielsweise erstellt, befindet sich dieser Kontakt in keiner Gruppe und lässt sich auch nicht verschieben. Ich muss also via iTunes synchronisieren, den Kontakt auf dem Mac in die entsprechende Gruppe verschieben und zurück synchronisieren.

WLAN

Funktioniert super und schnell. Allerdings umständlich, es jedesmal ein- und auszuschalten. Ich würde mir wünschen, es gäbe die Möglichkeit es mit einem Wisch oder einem Tap auf ein Icon (App?) ein- oder auszuschalten. Jedes Mal den Weg über Einstellungen/WLAN/WLAN ein-/ausschalten zu gehen nervt. Ich habe mitbekommen, dass es eine App dafür gibt, allerdings nicht im App-Store 😉 und frage mich nun ob es sich lohnen würde einen Jailbreak durchzuführen. Welche lohnenswerten Apps gehen mir durch die Lappen?

Klingeltöne

Für eingehende E-Mails ist ein Standardton vorgesehen. Der kann nicht geändert werden! Hallo? Es geht zwar, allerdings benötigt man auch hierfür wieder einen Jailbreak…

Fazit: Es ist nicht alles super was von Apple kommt, das ist mir auch klar. Ich bin begeistert von meinem iPhone 4, allerdings hätte ich solche Defizite, besonders in Bezug auf den echt schlechten Kalender, nicht erwartet. Dass Apple hier Magerkost an Funktionalität anbietet, liegt mit Sicherheit auch an der Einnahmemöglichkeit durch den Verkauf von Apps, die das iPhone erst richtig aufbohrt und zum Alleskönner mutieren lässt. Doch hier Standardfunktionalitäten wegzulassen ergibt für mich keinen Sinn. Auf der anderen Seite bin ich von anderen vorinstallierten Apps regelrecht begeistert. Die Karten App zum Beispiel macht richtig Spaß und auch StreetView funktioniert echt super damit.

Den Kauf habe ich bisher nicht bereut, ich gebe aber auch zu, dass ich keinen Blick auf Android Smartphones geworfen habe, da ich mich bereits seit langer Zeit auf ein iPhone festgelegt habe. Das hat nichts mit Apple-Fanboy zu tun, sondern mit der bisherigen Zufriedenheit mit meinem MacBook Pro. Ich hoffe Apple legt hier mit den nächsten iOS Versionen nach, um die ein oder anderen Schwächen auszugleichen.

iPhone 4 bei Apple UK via Borderlinx bestellt

23. September 2010 // in der Kategorie Apple, Web // 15 Kommentare

Vor ca. 2 Wochen habe ich mir mein erstes iPhone bestellt. Unlocked. Im Apple Store direkt. In UK.

Ursprünglich wollte ich mir das iPhone eigentlich bei meinem nächsten Aufenthalt in Singapur kaufen, allerdings gibt es dort keinen Apple Store und die iPhone’s, die man kaufen kann, sollen hauptsächlich Grauimporte aus den USA sein, also locked. Da wollte ich dann doch die sichere Variante nehmen und habe nun in UK bestellt.

Da Apple sehr restriktiv ist, was Bestellungen im ausländischen Apple Store angeht –  Apple erlaubt nur Bestellungen mit Lieferadresse im jeweiligen Land – benötigte ich einen Umweg, um mir doch ein iPhone direkt liefern zu lassen.

Wenn man nicht gerade jemanden kennt, den man die Bestellung zuschicken kann und der diese Lieferung dann weiter nach Deutschland schickt, benötigt man fremde Hilfe. Diese Hilfe bietet Borderlinx – sozusagen eben jener Freund – ein treuhänderischer Paketzustelldienst von DHL mit virtueller Adresse, der in den USA und UK genutzt werden kann. Dank Borderlinx erhält man nach einer kostenlosen Registrierung eine eigene, fiktive Adresse in den USA und UK. Diese Adresse kann man nun beim Online-Shopping nutzen, wenn es darum geht, dass Waren nur in das Land geliefert werden dürfen, für das es bestimmt ist.

Erhält Borderlinx diese Sendung, wird man benachrichtigt, dass eine Sendung eingegangen ist und bezahlt die zusätzlichen Shippingkosten von USA/UK nach Deutschland. Dank eines Cost Calculators kann man diese Kosten bereits im Vorfeld errechnen. Ich rechne so mit ca. 35 EUR Versandkosten für beide iPhones zusammen. Hat man bezahlt, so labelt Borderlinx das Paket um und schickt es auf erneute Reise zur Zieladresse. Dank DHL kann dies auch eine Packstation sein. DHL hatte mir am Telefon mitgeteilt, dass eine Zustellung an eine Packstation bei DHL Express Sendungen nicht möglich ist, wie mein DHL Tracking auch erstmal bestätigt hatte. Glücklicherweise wurde am selben Tag ein zweiter Zustellversuch mit positiven Ergebnis durchgeführt.

Diesen Selbstversuch habe ich nun gestartet, nachdem ich von dem positiven Bericht bei hombertho.de gelesen hatte.

Bestell- und Versandablauf:

05.09.2010 Bestellung von 2x Apple iPhones im Apple Store UK

06.09.2010 Bestellung bei Apple UK wird wieder gecancelt (keine Ahnung warum?). Ich habe gelesen, das es eventuell damit zusammenhängt, dass ich keine Apple-ID angegeben habe und Apple bereits bestehende Apple Customer bevorzugt.

07.09.2010 Erstellung eines zusätzlichen UK-Apple Accounts

07.09.2010 Bestellung von 2x Apple iPhones im Apple Store UK mit neuem Apple-Account

08.09.2010 Bestellbestätigung per e-Mail erhalten. Vorrausichtliche Dauer bis Lieferung: 3 Wochen 🙁 (war zu erwarten)

22.09.2010 Dank Delivery Status bin ich permanent auf dem Laufenden und sehe, dass meine Bestellung in „Prepared for Shipment“ umgestellt wurde. Der Euro steht momentan dem Britischen Pfund besser gegenüber, als zum Zeitpunkt der Bestellung. Bestelldatum: 499 £ = 605 €, heute 499 £ = 583 €

23.09.2010 Versand. Fast eine Woche eher als erwartet. 🙂 Um 00:31 Uhr erhalte ich eine e-Mail von Apple, dass meine Sendung mit UPS unterwegs ist. Jetzt ist sie auf dem Weg zu Borderlinx…

23.09.2010 12:45 Uhr laut UPS zugestellt. Warte auf Benachrichtigung von borderlinx

24.09.2010 09:20 Uhr Twitter-Nachfrage bei @borderlinx, wann mein Paket endlich gescannt wird. Prompte Antwort: Innerhalb von 24h. Naja, die haben sie ja bald erreicht…

24.09.2010 13:15 Uhr Endlich! Mein Paket ist gescannt worden. eMail-Benachrichtigung trudelt 9 Minuten später ein.

24.09.2010 13:27 Uhr: Bezahlung mit paypal. Warte auf DHL-Trackingnummer

25.09.2010 nichts passiert…

26.09.2010 nichts passiert…

27.09.2010 11:50 Uhr: DHL Trackingnummer vergeben

27.09.2010 16:23 Uhr: an DHL übergeben

28.09.2010 05:13 Uhr: Ankunft in Köln

28.09.2010 06:11 Uhr: Abfahrt ab Köln

28.09.2010 Apple hat abgebucht. 593,42 EUR. Borderlinx Versandkosten = 39,57 EUR. Sind je iPhone 613,21 EUR inkl. Versand.

28.09.2010 07:38 Uhr: Ankunft in Düsseldorf

28.09.2010 08:07 Uhr: Auslieferung beginnt 🙂

28.09.2010 11:22 Uhr 🙁 Zustellung an Packstation abgelehnt. Nach Rücksprache mit DHL ist eine Lieferung an eine Packstation mit DHL Express nicht möglich (auch wenn es bei einigen wohl funktioniert hat), da kein Empfänger den Erhalt gegenzeichnen kann. Jetzt muss ich das Paket heute abend abholen oder morgen erneut zustellen lassen.

28.09.2010 13:00 Uhr: Nach erneutem Telefonat mit DHL entscheide ich mich für Selbstabholung im DHL-Lager in Ratingen.

28.09.2010 16:47 Uhr: Kurz bevor ich zum DHL-Lager aufbrechen will, erhalte ich eine SMS und eMail von der Packstation. Mein Paket wurde eingeliefert !? Ich bin irritiert. Kurzer Check bei DHL ergibt folgendes Resultat:

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob es wirklich in der Packstation liegt oder ob es bei DHL wieder eingeliefert wurde. Ich fahre also erstmal zur näher gelegenen Packstation, in der Hoffnung, dass es dort eingeliefert wurde.

28.09.2010 17:53 Uhr: Die Packstation gibt mein Paket frei. 🙂 Das iPhone 4 ist da!

4 GB RAM Upgrade MacBook Pro 15″ (late 2008)

11. September 2010 // in der Kategorie Apple, Hardware // Keine Kommentare

Für den schmalen Geldbeutel habe ich mir bei eBay 2x 2GB RAM Module aus einem nicht ganz so alten iMac ersteigert.
Der Einbau der Module hat ca. 10 Minuten gedauert und ist in diesem Video umfassend erklärt:

Als nächstes wird eine SSD Festplatte den Weg in mein MacBook Pro finden, damit wird die Performance noch einmal erheblich gesteigert, allerdings wird das wohl erst im Frühjahr 2011 werden.
Trotzdem hat der Upgrade von 2 GB auf 4 GB schon etwas gebracht, wie man sieht:

Preisvergleich vom iPhone 4

28. Juli 2010 // in der Kategorie Apple // Keine Kommentare

Bei setteb.it gibt es einen interessanten Preisvergleich des iPhone 4 in allen Ländern, in denen es derzeit angeboten wird bzw. demnächst erhältlich sein wird.

Der günstigste Preis ist in Hong Kong zu finden, der teuerste in Italien.

Da trifft es sich doch ganz gut, dass ich in ca. 3 Monaten in Singapur vor Ort bin, die haben schließlich den zweit-günstigsten Preis 😉

via fscklog.com

Review: Fotobuch mit iPhoto von Apple

10. Mai 2010 // in der Kategorie Apple, Print // 4 Kommentare

Heute ist mein erstes Fotobuch angekommen, welches ich mit Apple’s iPhoto ’09 erstellt habe. Da es um einen großen USA Urlaub ging und ich, seitdem ich meinen Mac habe kein Fotobuch wieder erstellt habe, wollte ich unbedingt iPhoto ausprobieren. Bisher nutzte ich immer die Designer Software von fotobuch.de und war damit und mit den erstellten Büchern auch relativ zufrieden. Zeit und Gelegenheit einmal einen Vergleich zu erstellen.

Der erste Schritt ist erstmal, die für das Fotobuch benötigten Fotos in iPhoto zu importieren. Wenn man iPhoto für die Bilderverwaltung bereits benutzt, ist das natürlich kein Problem. Ich nutze Adobe Lightroom und musste diese erst ex- und dann wieder importieren.

In iPhoto kann man das Buch aus einer Sammlung erstellen und loslegen. Im Gegensatz zur fotobuch.de-Software ist man beim iPhoto Fotobuch in der Kreativität doch recht eingeschränkt, d. h. es gibt vorgefertigte Templates (diverse Urlaubsvorlagen, zeitgenössische und moderne Layouts) mit fest definierten Anordnungen der Bilder. Man kann bis zu 7 Bilder pro Seite darstellen, allerdings natürlich in verschiedenen Größen und Anordnungen. Die Positionen lassen sich allerdings nicht ändern – die Anordnung ist also relativ starr. Da ich mich in der Vergangenheit in der Detailarbeit oft verloren habe, finde ich diesen Zwang eher positiv, da man bereits vordefinierte Layouts vorfindet.

Ein sehr schickes Element in Fotobüchern von iPhoto ist die Kartenfunktion. Anhand von GPS-Informationen in den Exif-Daten der Fotos können auf speziellen Karten die Entstehungsorte eingeblendet werden – man kann diese aber auch selbst definieren. Ich habe die Kartenfunktion genutzt, um den Verlauf unserer Reiseroute darzustellen, falls Orte nicht automatisch gefunden werden, können diese manuell hinzugefügt werden und optional mit Pfeilen (für die Richtung) verbunden werden. Was mir hier fehlt, ist die Darstellung eines mit einem GPS-Gerät aufgezeichneten Tracks, um eine Reiseroute noch detailierter darstellen zu können.

 

Was ich in dieser Hinsicht jedoch auch noch vermisst habe, ist die Funktion einer Citymap. Es können nur grob Länder bzw. Kontinente integriert werden. Ich fände es schick, wenn man direkt eine Stadtplanfunktion (aus Google oder Bing Maps o. ä.) integriert. Da ich von unseren Citytrips auch eben diese Stadtpläne für Erinnerungszwecke einbauen wollte, habe ich von Bing Maps 5 Megapixel JPEGs erstellt und als ganzseitiges Foto eingefügt. Vor dem Ergebnis habe ich etwas Angst gehabt, da es ja doch keine Vektorgrafiken waren, sondern skalierbare „Fotos“ mit kleinen Text. Das Ergebnis hat mich aber postiv überrascht – Die Stadtpläne sehen sehr schick aus und fügen sich gut in das Buch mit ein. Wie gesagt, würde ich eine „out-of-the-Box“ Lösung jedoch bevorzugen, da mir die Kartenfunktion doch sehr gefällt.

Im Layout gibt es trotz der kompositionellen Einschränkungen doch viele Wahlmöglichkeiten was Bild- und Textseiten angeht – die Anzahl der Hintergrundfarben der Seiten reduziert sich jedoch auf 9. Auch gibt es eine Begrenzung der Seitenanzahl auf maximal 100 Seiten.

Was den Preis dieses Fotobuchs (13 x 10 Zoll; 33 x 25,4 cm) angeht, habe ich mit 175 EUR schon etwas geschluckt, ist es doch das mit Abstand teuerste Fotobuch bisher. Allerdings hatte ich bisher auch noch keines, welches diese großen Ausmaße in dieser hohen Seitenzahl aufweist. Bei Fotobuch.de kostet das Premiumbuch in der Größe 40x30cm als Startpreis 50 EUR und beinhaltet 16 Seiten. Rechnet man dies auf 100 Seiten hoch (je Seite 2 EUR Aufpreis) so kommt man schnell auf insgesamt 218 EUR. Apple ist hier also vom Preis her gleich auf. Bis ich mein Fotobuch in den Händen halten konnte, hat es bei fotobuch.de mitunter zwischen 7 – 12 Werktagen gedauert, einmal sogar 4 Wochen. Über iPhoto habe ich das Buch am 03.05. bestellt und UPS hatte es mir am 07.05. ins Postfach gelegt bzw. beim Nachbarn abgegeben. Wow. Das hätte ich nicht erwartet, zumal ich in eingen Internetforen schon etwas von 3 – 4 Wochen Lieferzeit gelesen hatte.

Das nächste große Fotobuch werde ich wieder mit iPhoto gestalten, die Qualität und Wertigkeit ist Apple-typisch sehr hoch und die intuitive Bedienung von iPhoto geht auch in Fleisch und Blut über, dagegen war die Designer-Software von fotobuch.de doch manchmal echte Fummelei. Durch zusätzliche Gimmicks, wie die Kartenfunktion und individuellen Layouts, sticht iPhoto hervor und machen echt Spaß.

neue Apps für OS X im Einsatz

12. März 2010 // in der Kategorie Apple, Software & Apps // Keine Kommentare

Die gerade abgelaufene nanoBundle 2 Aktion von MacHeist hat mich doch noch im letzten Moment geködert und ich habe für $19,95 wie im letzten Jahr zugeschlagen. Wie immer nutze ich nicht jedes Tool, welches in dem Bundle angeboten wird, aber wenn es 2 bis 3 sind, dann hat es sich in meinen Augen gelohnt.

Was gibts Neues auf meinem MacBook Pro:

Tweetie ist im letzten Augenblick in das nanoBundle aufgenommen wurden und da ich den Twitter Client bereits in der kostenlosen, aber werbefinanzierten Version im Einsatz habe und sehr zufrieden bin, war das der ausschlaggebende Punkt, das Bundle zu kaufen. Die Aussicht auf ein kostenloses Update auf Tweetie 2, April angekündigt, für das iPhone gibt es das bereits, tat ihr übriges. Ich nutze jetzt seit geraumer Zeit Tweetie, eigentlich genau seit dem Umstieg auf Snow Leopard, da mein bisheriger Twitter Client nambu nicht unterstützt und bis jetzt noch nicht aktualisiert wurde. Vorher hatte ich noch Eventbox, Pwitter, Twitterrific und Tweetdeck im (Test-)Einsatz, diese sagten mir jedoch alle nicht zu.

Aus meinen Windows Zeiten setzte ich als FTP Client Filezilla ein, welches ich auch unter OS X weiterbenutzt habe, da es als OpenSource hier verfügbar ist. Allerdings hat es so ganz und gar keinen Apple typischen Style, sondern kommt vom Look and Feel immer noch als biederne Windows Applikation rüber. Dank flow aus dem MacHeist Bundle habe ich jetzt einen echt schicken und super intuitiv zu bedienenden FTP Client im Finder Stil. Dieser hat sogar einen eingebauten Editor, so dass ich nunmehr nicht erst Dateien herunterladen, bearbeiten und dann wieder uploaden muss. Auch Quicklook, ein Feature bei OS X, welches ich nicht mehr missen möchte, ist bei flow eingebaut. Filezilla befindet sich nicht mehr auf meiner Platte.

Von equinux habe ich bereits iSale aus dem letzten MacHeist Bundle im Einsatz – diesmal war CoverScout dabei. Das Programm ist ideal, um die fehlenden Cover in der iTunes Sammlung zu vervollständigen und die grauen Lücken zu entfernen. Da ich dort doch noch einige Lücken dieser Art habe und ich es sehr mühselig finde, die Cover herauszusuchen, wenn diese von iTunes nicht automatisch gefunden werden, und diese Lied für Lied hinzuzufügen – finde ich ist CoverScout eine gelungene App, auch wenn ich diese sicherlich  nicht oft im Einsatz haben werde.

Tales of Monkey Island ist eigentlich gar kein App, sondern ein Game, welches man eigentlich nicht weiter vorstellen muss. Die Adventures von Monkey Island sind eigentlich legendär und ich freue mich schon, wenn ich Zeit finde, das Spiel auf dem Mac zu zocken.

Das waren die Apps aus dem MacHeist nanoBundle 2, für die ich wahrscheinlich am meisten Verwendung finde, ich hätte mir gewünscht, dass 1Password (20% Rabatt Link) noch dabei ist, denn darauf warte ich eigentlich schon lange, aber nun werde ich es mir wahrscheinlich auch so kaufen. Ich habe aber seit neuesten noch ein neues Programm im Einsatz, welches ich ebenfalls nicht mehr missen möchte:

Vor kurzen bei Delicious angemeldet habe, dem Bookmark-Dienst im Internet und für den schnellen Zugriff und die Verwaltung meiner Lesezeichen habe ich Delibar im Einsatz. Das Tool nistet sich als Lesezeichen in meine Taskleiste ein und ich brauche nicht unnötig ein Plug-In in meinem Firefox oder Safari installieren, geschweige denn mich bei Delicious mich jedes Mal anzumelden (Ok, auf Arbeit habe ich dieses Plugin im FF natürlich installiert…) Ein Klick auf das Icon und ich kann in meinen Lesezeichen suchen und per Doppelklick öffnet sich dieses in meinem Standardbrowser in einem neuen Tab. ich habe mittlerweile fast alle meine Lesezeichen aus den lokalen Favoriten gelöscht und finde es einfach praktisch von überall darauf zuzugreifen. Sehe ich einen interessanten Artikel im Netz kann ich den Link einfach bei Delicous abspeichern und mit Tags vergeben und habe so schnell und einfach Zugriff darauf, falls ich diesen wieder einmal suche. Ich habe sogar festgestellt, dass ich jetzt viel öfter Lesezeichen abspeichere, das lästige hin- und Hermailen von Links hat für mich nun jedenfalls ein Ende. Delibar gibts für $18 bei delibarapp.com.

verschachtelte INBOX in Apple Mail

11. November 2009 // in der Kategorie Apple, Software & Apps // Ein Kommentar

apple_mail_inboxIch habe bereits seit einiger Zeit ein lästiges Problem bei einem IMAP-Postfach in Apple Mail. Eine verschachtelter INBOX-Ordner erstellt sich von selbst immer wieder. Wenn ich alle einzelnen INBOX-Folder lösche erstellen sie sich automatisch wieder neu, jedoch immer um einen neuen Folder zusätzlich.

Kennt hierfür jemand einen Workaround?

Ein anderes IMAP-Postfach beim gleichen Mail-Anbieter, in diesem Fall Arcor, hat dies jedoch nie, Postfach-Einstellungen sind auch gleich.

Update für den Schnee Leo

10. November 2009 // in der Kategorie Apple, Software & Apps // Keine Kommentare

osx1062Seit gestern abend gibts ein Update auf OS X 10.6.2.

Ich habe es mir gleich einmal installiert, aber bis jetzt keine Probleme feststellen können, allerdings funktionieren meine Mail.app Plugins schon wieder nicht. Hoffe hier gibts bald wieder ein Update für Growlmail und Letterbox.

Infos über das OS X Update findet man hier: http://support.apple.com/kb/HT3874?viewlocale=de_DE

UPDATE: Es gibt jetzt bereits für Letterbox ein Update (Beta), auch für Growlmail gibts einen (inoffiziellen) Workaround. Bei mir klappt beides!

Ich benutze Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.