Panorama-Posterplatte von Achtung-Poster.de im Test

03. Juli 2015 // in der Kategorie Print, Sponsored Posts & Advertorials // Keine Kommentare

In meiner Bildersammlung finden sich immer mal wieder unzählige Panoramaaufnahmen, die allerdings meist auf der Festplatte digital in Vergessenheit geraten. Ich hatte es ja schon einmal geschrieben und kann es nur wiederholen: Fotos wirken gedruckt oder belichtet am besten. Prints machen glücklich. Bei Panoramaaufnahmen ist es ja so, dass diese natürlich auch entsprechend groß auf das Papier oder das Material gebracht werden müssen, damit sie eine Wirkung entfalten.

Mit Achtung-Poster.de (der Name ist also Programm) gibt es einen entsprechenden Anbieter, der mir die Möglichkeit gegeben hat, ein Poster auf einer Forex-Platte drucken zu lassen. Es handelt sich dabei um eine Hartschaumplatte mit einer Dicke von 5mm, die dank wasserabweisender Oberfläche und UV Echtheit auch eine gewisse Langlebigkeit garantieren möchte. Die Farben weisen dennoch eine unglaublich hohe Brillanz auf.

Ich entschied achtung-poster-test-07mich dazu, mein Panorama, aufgenommen vom Top Of The Rock in New York City, als 1,50 x 0,50 Meter große Poster-Platte drucken zu lassen.

Die Poster-Platte könnt Ihr in beliebig vielen Formaten drucken lassen. Ihr seid also nicht unbedingt auf ein Panoramaformat festgelegt. Greift Ihr dennoch zu einem Panorama, dann gibt es sogar noch kleinere Abstufungen, so dass Ihr aus den Seitenverhältnissen 1:2, 1:3 oder 1:4 auswählen könnt.

Als das Paket ankam, war ich von der Größe doch erstmal überrascht. Ich hatte die Länge von 1,50 Meter doch unterschätzt 😉 Die Posterplatte ist vorbildlich in mehreren Lagen Luftpolsterfolie und Schaumstoff-Folie eingepackt. Also fing ich an, das Auspackprozedere vorsichtig zu starten.

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Wow. Die Posterplatte ist wirklich sehr leicht und relativ dünn – nur ca. 5 mm. Und macht auch einen verdammt guten Eindruck. Das hochgeladene Panoramabild hat eine Auflösung von 25 Megapixel und bestand im Ursprung aus 3 Einzelbildern. Schaut es Euch hier nochmal im voller Größe an. Die Abbildung auf der Poster-Platte ist tatsächlich sehr gut geworden. Die Details und die Schärfe entspricht meinen Erwartungen und so wie ich es auch aus der 1:1 Ansicht aus Adobe Lightroom kenne. Bedenken hatte ich mit den Farben, denn meine Ausdrucke und Belichtungen spiegeln nicht immer die Ansicht auf meinem Display wieder. Weder mein Display noch Drucker sind farbkalibriert. Aber die Poster-Platte trifft die Farben aus meiner Lightroom-Entwicklung auf den Punkt.

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Zum Größenvergleich einmal mit einem Blatt in der Größe DIN A4:
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Ich habe mal ein Detail genauer abfotografiert (!) um zu verdeutlichen, wie detailliert die Poster-Platte bedruckt wurde.achtung-poster-test-06

Leider war in meinem Paket keine Aufhängemöglichkeit mit dabei, es gibt aber im Online-Shop von Achtung-Poster.de mehrere Möglichkeiten diese dazu zu bestellen. Neben tesa Poster- und Powerstrips auch Zackenaufhänger oder Fixxo-Befestigungen. Natürlich kann man das auch in einem gut sortierten lokalen Fachhandel selbst kaufen.

Da die Posterplatte relativ leicht ist, werde es auch mal mit den Powerstrips probieren, die ich aber erst noch kaufen muss. Ich denke mit 6 – 8 Stück sollte ich hinkommen.

Abschließend kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit der Qualität der Poster-Platte von Achtung-Poster.de bin. Der Anbieter ist so ziemlich allein auf weiter Flur auf dem deutschen Markt, der diese Panoramaformate zum Druck anbietet, also schaut mal vorbei, wenn Ihr Eure Panoramen außergewöhnlich in Szene gesetzt haben möchtet.

Koken Chrome-Bug in Boulevard-Theme

30. Juni 2015 // in der Kategorie Software & Apps // Keine Kommentare

Koken-Nutzer unter meinen Lesern? Dann habt Ihr vielleicht auch schon mit dem nervigen Chrome-Bug im Boulevard-Theme Bekanntschaft gemacht.

Ich nutze Koken ja für meine Portfolio-Seite und habe da ein minimal angepasstes Boulevard-Theme. Seit irgendeinem Chrome Update sieht die Album Ansicht nur noch suboptimal aus, das letzte Bild in meiner horizontalen Fotoansicht rutscht immer in die zweite Zeile:

koken_boulevard_theme_chrome_bug

Nun dachte ich, dass das einfach nur an meinem Theme liegt, denn in Safari und im IE sah es gut aus. Im Koken-Support Forum habe ich auch nichts dazu finden können, wohl aber nun im inoffiziellen Koken Community Supportforum. Hier muss einfach nur eine Zeile in der boulevard.js Datei ausgetauscht werden, dann schaut auch wieder gut aus im Chrome.

Navigiert zu der Datei /storage/themes/boulevard/js/boulevard.js und dann zu Zeile 131:

$('#lane').css('width', (width+offset) + 'px');

Ändert diese wie folgt ab:

$('#lane').css('width', (width+offset+1) + 'px');

Ich hatte danach nur noch mit vereinzelten Alben ein Problem, also habe ich den Wert auf 5 erhöht. Danach war alles wieder ok.

koken_boulevard_theme_chrome_bug_fixed

Das letzte Koken-Update ist schon ein paar Monate her, ich hoffe die Entwickler haben das Projekt nicht eingestellt…

Buchtour – MMXIV von Paul Ripke

10. Mai 2015 // in der Kategorie Print // Ein Kommentar

Derzeit ist der wahrscheinlich populärste Fotograf Paul Ripke auf Tour, um sein Buch MMXIV vorzustellen. Seine wichtigsten und besten Bilder aus 2014 hat er in einem nicht gerade dünnen und beeindruckendem Bildband zusammengestellt und erzählt auf seiner Tour die Geschichten zu den Bildern.

Ich war am Donnerstag gemeinsam mit über 450 anderen fotobegeisterten Menschen im Kölner Cinenova Kino zu Gast, um Paul Ripke live zu erleben und habe es nicht bereut.

Von Paul Ripke stehen bei mir schon zwei Bildbände im Regal. Einmal sein Jahrbuch Zweitausendzwölf und die supergeile Goldedition One Night in Rio, die ich jedem fußballbegeistertem Fan und Foto-Enthuisiasten nur ans Herz legen kann. Darin zu Blättern ist ein Traum.

Wer Paul Ripke schon etwas im Netz verfolgt hat, kennt schon einige Fotos aus dem neuen Buch – es ist eine sehr bunte Mischung querbeet zwischen Marteria, den Toten Hosen, Fußball, seinen Reisen und diversen Auftragsarbeiten.

Ihr mögt den Bildstil von Paul und sucht einen unterhaltsamen Abend? Dann solltet Ihr Euch unbedingt noch einen der restlichen Termine (10.05. München, 12.05. Norderstedt im Studio PR) vormerken und vorbeischauen. Eine lockere unvergleichbare und humorvolle Erzählweise und wahnsinnig tolle Fotos erwarten Euch. Das Buch könnt ihr exklusiv auf der Tour vorab kaufen, ansonsten gibt’s im Shop bei Paul Ripke erst ab 12.05. den Vorbestellbar-Button und ab dem 28.05. wird geliefert.

Mehr zur Tour und ein paar Blicke ins Buch findet Ihr auf Pauls Seite 2014.paulripke.de

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Wahl zum beliebtesten deutschsprachigen Fotografie-Blog

10. März 2015 // in der Kategorie Allgemein // Ein Kommentar

Oliver Haller von Photomonda lädt zur Abstimmung über Deutschlands beliebteste Fotografie-Blogs ein und ich bin mit matze-man.de darauf vertreten.

Darüber freue ich mich sehr, vor allem, dass ich so kurzfristig noch mit auf die Abstimmungsliste durfte. Neben einigen namhaften Vertretern sind auch viele Blogs dabei, die ich noch nicht kenne. Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn Ihr für meinen Blog mit abstimmt, denn es ist das erste Mal, dass ich in so einer Auswahl mit vertreten bin.

Die Auswahl ist alphabetisch sortiert, also schaut beim Buchstaben m nach 😉
Abstimmen könnt Ihr:

[UPDATE:] Die Ergebnisse wurden veröffentlicht.

Ich freue mich, dass ich mit meinem Blog matze-man.de in der Abstimmung bei photomonda.de den 22. Platz belegt habe (von 73). Allerdings kann ich das Ergebnis ganz gut einordnen, da die großen und bekannten Fotografieblogs keine Werbetrommel gerührt haben. Dafür finde ich es klasse, dass gerade die vermeintlich kleinen Blogs in der Liste weiter oben zu finden sind und dadurch auch ihre Bekanntheit steigern können.

Lightroom 6 – Das sind die neuen Features

19. Februar 2015 // in der Kategorie Software & Apps // Keine Kommentare
© fnac.com / Adobe

© fnac.com / Adobe

Auf Photo Rumors sind die ersten Details für das kommende Lightroom Release veröffentlicht worden.

Vorraussichtlich ab 9. März 20. März (Quelle: DIYPhotography) wird es Lightroom 6 mit folgenden neuen Features geben.

Neue Features

    • Gesichtserkennung
    • HDR-Funktion
    • Panaromafunktion (auch für RAW-Dateien)
    • GPU-Nutzung
    • Verbesserter Reperaturpinsel
    • Video-Slideshows (aus Fotos, Filmen und Musik inkl. Zoom-Effekten)
    • optimierte HTML5-konforme Webgallerien
    • verbesserte Sharing-Funktionen (für Flickr, Facebook etc.)
    • Verbesserte Templates für Fotobücher, die nun individuell einstellbar sind

Bereits im Vorfeld wurde bekannt, dass Adobe zukünftig auf die 32-Bit Architektur verzichtet und ausschließlich 64-Bit fähige Betriebssysteme unter Windows und OS X unterstützt.

Ich persönlich freue mich über einen hoffentlich vorhandenen Performanceschub und diverse Features. Gerade für HDR- und Panoramaaufnahmen musste ich bisher immer erst zu Photoshop wechseln. Ich bin auch auf die neuen Fähigkeiten des Reperaturpinsels gespannt.

Mein Backup & Sync-Workflow mit Lightroom

04. Februar 2015 // in der Kategorie How To's & Tutorials, Software & Apps // Keine Kommentare

Ihr kennt das ja. Dank heutiger Smartphones ist die Kamera immer dabei und es wird mit Schnappschüssen nicht gegeizt. Dazu gesellen sich vielleicht auch Fotos, die mit einem Tablet (warum auch immer) gemacht werden und zuhause auf dem Rechner / Notebook liegen die Fotos der Digitalkamera. Wie wird man jetzt Herr über die Flut der digitalen Bildermassen?

Ich bin ein Freund davon, gerne alle Fotos an einem zentralen Platz zu haben, wo auch ein regelmäßiges Backup eingeplant ist, so dass im Falle des Falles nichts verloren geht. Über die Zeit habe ich immer mal wieder meine Strategie geändert, da sich die Tools und auch die Cloud-Anbieter immer weiter verbessern. Wie mache ich es also?

Backup-Strategie

LR-mobile-2Fangen wir mit dem zentralen Platz an. Mein zentrales Fotoarchiv ist mein MacBook mit Adobe Lightroom. In diesem Lightroom Katalog liegt bis auf einige Ausnahmen mein gesamtes fotografisches Leben. Der Katalog liegt auf der internen Platte vom MacBook, die bearbeiteten Fotos liegen auf einem Synology NAS (DS 214play) mit zwei gespiegelten Festplatten (Raid 1), die noch zur Bearbeitung anstehenden Fotos in einem ToDo-Ordner auf der internen SSD. Das MacBook wird stündlich mit TimeMachine ebenfalls auf dieses NAS gesichert, ein Backup des Kataloges liegt ebenfalls dort. Eine am NAS angeschlossene Festplatte sichert zusätzlich nochmal den kompletten Foto-Ordner und die Katalog-Backups.

Somit habe ich die Fotos auf dem gespiegeltem NAS und der externen Festplatte. Der Katalog auf dem MacBook, auf dem gespiegeltem NAS (wahlweise aus dem TimeMachine Backup oder direkt als Katalog-Backup) und auf der externe Festplatte.

Idealvorstellung wäre hier statt einer externen Festplatte noch ein zweites NAS an einem anderen Standort, welches regelmäßig gesichert/ synchronisiert wird.

Fotos vom Smartphone / Tablet synchronisieren

Meine Fotos vom iPhone hatte ich bisher über den Fotostream von iCloud mit dem MacBook synchronisiert. Das lief umständlich über iPhoto oder das Tool Photostream2Folder, welches mir die Bilder direkt in ein Verzeichnis gelegt hat, welches ich (un-)regelmäßig in Lightroom synchronisiert hatte und dort dann wieder aussortieren musste. Dazu musste ich ebenfalls müssig meinen Fotostream auf dem iPhone aufräumen, da die abgelehnten und gelöschten Fotos in LR aus diesem Ordner erneut gesynct wurden. Das war lästig und kein guter Workflow mehr.

Zwischendurch hatte ich den Weg über die Dropbox gemacht. Ich wollte aber nur noch die wichtigen, ausgewählten Fotos haben, das bedeutete aber mühseliges Aussuchen und manuelles Hochladen. Anschließend in LR wieder manuell synchronisieren. Auch lästig.

LR-mobile-1Mittlerweile bin ich bei Adobe Lightroom mobile angekommen. Da ich meine Meinung über LR mobile geändert habe und nun doch das Adobe Fotografie-Programm als Prepaid abonniert habe, darf ich auch LR mobile nutzen. Schließlich gibt’s das ja nun auch für das iPhone und ist nicht mehr iPad-only. Allerdings nutze ich LR mobile nach wie vor nicht zur Bearbeitung bzw. kaum, sondern eher als Synchronisations-Tool. Da ich meine Fotos sowieso in Lightroom auf dem MacBook haben möchte, warum also nicht auch gleich damit synchronisieren?

Also werden nun alle Fotos vom iPhone mit LR mobile automatisch in die Adobe Cloud gepustet. Fotos die ich nicht haben möchte, werden unterwegs oder bei Bedarf direkt mit dem schwarzen Fähnchen als abgelehnt markiert. Zuhause starte ich Lightroom und im Hintergrund trudeln die Fotos in meinen Katalog ein. Abgelehnte Fotos werden gelöscht, die restlichen bearbeitet und in den Zielordner (NAS) einsortiert und aus der LR mobile Sammlung entfernt.

Das gleiche gilt für meine instagram-Fotos. Eine LR mobile Sammlung synchronisiert den instagram-Ordner auf dem iPhone, so dass ich diese Fotos in einer separaten Sammlung in Lightroom direkt zur Verfügung habe. Den IFTTT-Channel via Dropbox nutze ich dagegen nicht mehr.

Fazit

Ein Lightroom – ein Workflow. Für mich ein viel besserer und komfortablerer Weg als bisher mit den dateibasierten Cloud-Angeboten.

Wie sieht Euer Workflow aus? Ich bin ja weiterhin für interessante Möglichkeiten offen.

Aperture Importer für Adobe Lightroom

20. Oktober 2014 // in der Kategorie Software & Apps // Keine Kommentare

Wie vor einiger Zeit von Apple bekanntgegeben, hat man keine Lust mehr das Bildverwaltungsprogramm Aperture weiterzuentwickeln. Das ist natürlich ein Schlag in die Magengegend für alle Aperture Benutzer. Ich habe selbst Aperture vor langer Zeit mal eine Chance gegeben, aber bis auf die coole Apple-typische Oberfläche und der GPS-Implementierung war ich vom Workflow nicht sonderlich angetan, von der Geschwindigkeit ganz zu schweigen.

Was machen aber nun die ganzen Aperture-User? Nunja, erst einmal funktioniert die Software ja weiterhin, aber es dürfte klar sein, dass kommende Kameragenerationen (RAW-Konvertierung) nicht mehr unterstützt werden und eine Software zu bedienen, die auf das Abstellgleis geschoben wurde, macht auch keinen Spaß.

Für die Interessierten, die nun zum Klassenbesten (aka Adobe Lightroom) auf dem Markt wechseln möchten, bietet Adobe mit dem Aperture Importer ein erstes offizielles Plugin an, um Fotos und Metadaten von Aperture oder iPhoto nach Lightroom zu migrieren.

aperture_lightroom_importerFolgende Daten werden dabei übernommen:

    • Markierte Fotos (Flaggen)
    • Sterne-Bewertungen
    • Stichwörter
    • GPS Daten
    • Abgelehnte Fotos
    • Versteckte Fotos
    • Farbige Markierungen
    • Stapel
    • Gesichtserkennungen

Allerdings werden die Farbmarkierungen, Stapel und erkannte Gesichter als Lightroom-Stichwörter übernommen.

Download: Aperture Importer
Funktioniert ab Lightroom 5.6 und auf dem Mac (dürfte klar sein!).

UPDATE: Mit dem Lightroom Release 5.7 ist das Aperture Import Plugin bereits integriert. Ihr findet es im Menü unter Datei -> Zusatzmoduloptionen.

Erfahrungsbericht: Mein erstes Outdoor-Fotoshooting / #2 Das Shooting

06. Oktober 2014 // in der Kategorie How To's & Tutorials // 3 Kommentare

Dies ist ein Gastbeitrag von André Fuchs, Autor und Betreiber des Blogs „Koffer für Handgepäck“. Für seine Aktion „Koffertester gesucht“ sollte ein aussagekräftiges Foto gemacht werden. Den ersten Teil seines Erfahrungsberichtes könnt Ihr hier lesen.

Im zweiten Teil meines Erfahrungsberichts über mein erstes aufwendigeres Outdoorshooting mit gebuchtem Model berichte ich, wie unser Shooting abgelaufen ist, welche Ergebnisse wir erzielt haben und ziehe abschließend ein Fazit, wie ich mit dem Shooting insgesamt zufrieden war.

Ausrüstung

Die Bilder beim Shooting haben wir mit unserer Canon Eos 600D gemacht. Praktisch war an der Kamera für unser Shooting, dass sich die Ansicht durch den Sucher im Live View Modus auf dem dem schwenkbaren Display anschauen kann, weil, Christian bei dem Shooting viele Fotos von unten nach oben gemacht hat.

Als Objektiv haben wir während des Shooting ausschließlich das Canon EF 50mm, ein Objektiv mit fester Brennweite verwendet, dass wir uns spontan erst wenige Tage vor dem Shooting zugelegt hatten, damit das Model mit dem Koffer sich stärker vom Hintergrund absetzt und um den Hintergrund auf den Bilden unschärfer aussehen zu lassen.

Christian hat außerdem gefallen, dass er durch die feste Brennweite gezwungen wird sich als Fotograf mehr zu bewegen, was zur Folge hatte, dass er automatisch von einer Einstellung jeweils automatisch viele verschiedene Varianten gemacht hat.

Wir hatten an Ausrüstung ansonsten noch ein Reflektorschild dabei, den wir beim Shooting aber nicht benutzt haben, weil das Licht gleichmäßig auf Model und Koffer gefallen ist. Einzig der Diffusor ist zum Einsatz gekommen, als wir Bilder mit einem Handgepäckkoffer gemacht haben, der das Licht stark reflektiert hat.

Zusätzlich hatten wir beim Shooting einen Laptop dabei, um uns zwischendurch die gemachten Bilder anzuschauen, was wir aber wegen der knapp bemessenen Zeit erst nach dem Shooting gemacht haben. Im Nachhinein wäre es besser gewesen, wenn wir uns dafür die Zeit genommen hätten, weil wir dann schon während des Shootings gesehen hätten, wenn wir brauchbare Bilder von einer Einstellung gemacht haben und zu einer neuen Einstellung wechseln können. So hatten wir fast das ganze Shooting über nur Varianten einer Einstellung gemacht.

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Ablauf

Am Tag des Shootings musste ich glücklicherweise nicht arbeiten und konnte daher in Ruhe Sachen für das Shooting zusammenpacken und ein wenig Proviant einzupacken.

Am späten Abend, nachdem Christian Feierabend hatte, sind wir dann nach Essen zum Baldeney See gefahren, wo wir uns mit unserem Model verabredet hatten. Abgesehen von einem kurz Stau sind wir ohne Verzögerung angekommen und konnten wie geplant gegen halb sechs loslegen.

Erfreulicherweise war an diesem Tag trotz des guten Wetters relativ wenig los im Strandbad und an den Plätzen, die wir uns für unsere Einstellungen ausgesucht hatten, waren teilweise gar keine anderen Gäste. Das war vor allem für unser Model angenehm, weil es für ein Modell nicht so toll ist „mit Publikum“ zu posieren. In der letzten Stunde unseres Shootings hat sich dann leider die Abteilung einer Firma, die im Strandbad einen Firmenausflug gemacht hat, direkt neben den Platz gesetzt, wo wir Bilder gemacht haben.

Die ca. vier Stunden, in denen das Licht gut war, sind noch viel schneller vergangen, als wir im vor hinein gedacht hatten. In den ersten dreieinhalb Stunden haben wir nur eine einzige Einstellung fotografiert. Und zwar wie auf dem Bild zu sehen das Model mit dem Handgepäckkoffer vor den Surfbrettern, teilweise mit minimalen Änderungen im Posing, den Requisiten oder der Einstellung der Kamera, teilweise mit Variationen im Outfit. Dabei kam von den zahlreichen mitgebrachten Requisiten letztlich nur ein Bruchteil zum Einsatz.

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Wenn wir nochmal ein ähnliches Outdoorshooting machen würden, würden wir nach Möglichkeit schon ein bis zwei Stunden vor Einsetzen der optimalen Lichtverhältnisse mit dem Shooting beginnen. Die Zeit wäre hilfreich, um mit dem Model „warm“ zu werden und die geplanten Einstellungen nochmal durch zu gehen und würde den Start ins Shooting entspannter machen.

Erst in der letzten halbe Stunden des Shootings, als die Sonne kurz davor war unter zu gehen und unser Model erste Ermüdungserscheinungen gezeigt hat, haben wir die Einstellung geändert und damit einen Volltreffer gelandet. Auch wenn die Bilder in der ersten Einstellung gut geworden sind, sind die besten Fotos in der letzten halben Stunde entstanden.

Bei einem erneuten Shooting würden wir regelmäßig eine kurze Pause machen, um uns die gemachten Bilder am Laptop anzuschauen und ggf. die Einstellung zu wechseln, wenn wir mit den gemachten Aufnahmen zufrieden sind. Prinzipiell ist es auch sinnvoll ca. jede Stunde kurz für fünf bis zehn Minuten zu unterbrechen und dem Model Erholungspausen zu gönnen. Wir haben in den viereinhalb Stunden des Shootings insgesamt nur eine Pause von zehn bis fünfzehn Minuten gemacht, was auf jeden Fall zu wenig war.

Das Model

Mit unserem Model Felina haben wir viel Glück gehabt. Sie hat perfekte Posings fast ohne Anweisungen gemacht, die wir uns vorgestellt haben und diese auch sehr zuverlässig gehalten, so dass wir kaum „Ausschussware“ hatten. Hinzu kam, dass sie eigene Sachen mitgebracht hatte, die die gekauften Outfits ideal ergänzt haben.

Ein Model zu finden, dass nicht nur optisch für das geplante Shooting passt, sich aktiv einbringt und eine ähnliche Wellenlänge hat, ist Gold wert und war bei unserem einer der entscheidenen Faktoren dafür, dass wir wir mit den Bildern unseres ersten Shootings so zufrieden waren.

Wetter

Auch mit dem Wetter hatten wir viel Glück, es war das ganze Shooting über stabil und wir hatten durchgehend sehr gute Lichtverhältnisse, ohne eine einzige Wolke am Himmel.

Das man bei einem Outdoor-Fotoshooting auf passendes Wetter warten muss, macht es noch komplizierter einen Termin zu finden, wenn man selber berufstätig ist und man sich mit dem Model abstimmen muss. Das war auch einer der Gründe, warum wir uns entschieden haben keine Visagistin für das Shooting zu engagieren.

Resultat

Insgesamt ist das Shooting ziemlich ideal gelaufen und wir hatten unter den ca. 200 gemachten Bildern zahlreiche gute Fotos, die für die Pressemitteilung und das Kontaktformular auf meinem Blog geeignet waren und bei denen auch kaum Nachbearbeitung erforderlich war.

Da nach der Sichtung der Bilder direkt nach dem Shooting schnell klar war, dass ausreichend brauchbares Material dabei war, haben wir uns entschieden es bei dem einen Shooting zu belassen.

Trotz des späten Versands wurde die Pressemitteilung mit dem Bild von mehreren Medien aufgegriffen, z.B. auf der Webseite des Radiosenders jamfm oder auf dem Blog vom Studentenschnäppchenanbieter allmaxx.

Fazit

Insgesamt sind wir mit dem Verlauf und dem Ergebnis unserem ersten aufwendigeren Outdoor-Fotoshooting sehr zufrieden.

Dass wir die gesetzte Deadline nicht gehalten haben und dadurch den idealen Zeitpunkt für den Versand unserer Pressemitteilung versäumt haben, war der Tatsache geschuldet, dass uns die Erfahrung bei der Planung gefehlt hat und wir dadurch einige Umwege gegangen sind. Vor allem die Suche nach einem Model hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen.

Wir hätten große Lust nochmal ein aufwendigeres Outdoor-Fotoshooting zu machen. Auch wenn die Planung mit relativ viel Aufwand verbunden ist und es teilweise ein wenig nervenaufreibend ist, wenn man die verschiedenen Faktoren „Wetter“, „Model“ und „Verfügbarkeit der Location“ unter einen Hut bringen muss.

Das Resultat
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Das fertige Endergebnis

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Alternative 1

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Alternative 2