Lightroom Mobile – (M)ein erstes Fazit

16. April 2014 // in der Kategorie Software & Apps // Keine Kommentare

Seit gut einer Woche gibt es nun  - die App von Adobe für das iPad. Die Gerüchteküche brodelte bereits schon sehr viel länger über ein Lightroom für das Tablet und die Anforderungen und Wünsche der User sind dementsprechend hoch.

Ich habe Lightroom Mobile einmal angetestet und verrate Euch, warum es nichts für mich ist.

Dass eine erste öffentliche Version einer App nicht vollständig sein kann, dürfte klar sein, erstrecht nicht, wenn der große Desktop-Bruder schon in der 5. Generation mit einer Fülle an Features und Werkzeugen die Fotografen auf dieser Welt unterstützt.

Lightroom Mobile richtet sich vor allem an die Fotografen, die viel unterwegs sind und dabei in die Möglichkeit finden, “on the go” ihre geschossenen Fotos zu sichten und einer ersten Bearbeitung zu unterziehen.

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Ich finde die Idee im Grundsatz eigentlich ganz gut, ich finde sie nur etwas unzureichend umgesetzt.

Adobe setzt auf Ihr Creative Cloud Abo-System, was nicht wirklich überrascht. Das bedeuted, dass man nach dem Testzeitraum von einem Monat zwingend Adobe CC Abonnement sein muss, um Adobe Lightroom Mobile weiter nutzen zu können. Das wäre zum Beispiel mit dem Adobe Fotografie Programm 12,29 EUR pro Monat, miteinbegriffen ist eine Lightroom Desktop-Lizenz und eine Photoshop CC Lizenz, und eben auch Lightroom Mobile. Ich bin kein Nutzer der Adobe CC und werde es vorerst auch nicht werden. Ich nutze Adobe Lightroom mit der sogenannten boxed Lizenz, also die Kaufversion, die es unter anderem bei amazon zu kaufen gibt. Hiermit gibt es keine Einschränkungen für den Einsatz von Lightroom Mobile.

Ihr meldet Euch mit Eurer Adobe-ID in beiden Lightroom Programmen an (für die Desktop Version benötigt Ihr mindestens Lightroom 5.4) und schon können Fotos aus eine Sammlung synchronisiert werden.

Und hier ist auch schon mein erster Wermutstropfen. Die Fotos werden über die Adobe Creative Cloud gesynct – es gibt keine Möglichkeit eines direkten ad hoc Wifi-Sync’s, der ja meist viel schneller ist, als über das Internet. Zwar werden nur die Smart Previews zum synchronisieren genutzt und nicht die nativen RAW-Dateien, aber bei meiner schmalen Internetleitung mit einem Upload von 0,5 MBit ist das Ganze kein Spaß. Leider geht’s bei mir zuhause nicht schneller.

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Das bedeutet für eine erste Sichtung der Bilder auf dem iPad folgende Reihenfolge: Fotos in Lightroom am Rechner importieren, ggf. Sammlung anlegen oder in eine bestehende Sammlung die Bilder ablegen, Upload abwarten. Bei einer langsamen Internetleitung und einer Masse an Fotos also kein schnelles Vergnügen. Es ist damit in meinen Augen auch überhaupt nicht für ein Tethered Shooting geeignet, da es einfach wirklich zu langsam ist.

Lightroom User mit mehreren Katalogen werden auch keine Freude mit Lightroom Mobile haben, da derzeit nur mit einem Katalog gearbeitet werden kann. Schaltet man die Synchronisation mit einem anderen Katalog ein, so wird dies in dem bisherigen Katalog deaktiviert.

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Und die Bearbeitungsmöglichkeiten? Nunja, es gibt schon einiges, was Lightroom hergibt, aber eben noch nicht alles. Den Grundbedürfnisse, wie z. B. Belichtung, Weißabgleich, Tiefen, Lichter, Kontrast, Klarheit, Weiß, Dynamik und Sättigung sind vorhanden. Was mir fehlt sind die Einstellungen für das Schärfen, Farbveränderungen, sowie manuelle Möglichkeiten bei Tönung oder Vignettierung. Hier gibt es nur Presets, die die kompletten Einstellungen wieder überschreiben, mit den Presets in der Desktop-Version aber nicht viel gemein haben. Das ist eindeutig zu wenig.

Sobald Änderungen am Bild vorgenommen werden, werden diese auch sofort in die Cloud und damit auch in den Lightroom Katalog zurücksynchronisiert. Das klappt vorbildlich. Wenn auch nicht die einzelnen Protokollschritte synchronisiert werden, sondern nur das Bearbeitungspaket als Ganzes. Was mir auch gefällt ist das schnelle Markieren mit der Flagge als Wischgeste.

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Von der Performance kann sich das große Lightroom gerne etwas vom kleinen Bruder abschauen, denn die ist überaus flott.

Was natürlich fehlt sind Bearbeitungsmöglichkeiten, die sich auf den Reparaturpinsel, beziehungsweise auf das normale Pinselwerkzeug beziehen.

Die jetzige Version ist meiner Meinung nach ein guter Anfang, allerdings nicht für Portraitfotografie zu gebrauchen. Zu viele fehlende Werkzeuge machen hier den Einsatz vom großen Bruder unentbehrlich. Ich kann es mir vor allem für Architektur- und Landschaftsfotografie vorstellen.

Ich denke Adobe ist mit dem mobilen Lightroom auf einem guten Weg und wird nach und nach neue und bestehende Features aus der Desktop Welt mit integrieren. Das ist nur blöd für die User, die jetzt vom Start weg Lightroom Mobile testen und später keine Möglichkeit haben, eine verbesserte Version aufgrund der Adobe CC-Abo Bindung erneut in Augenschein zu nehmen.

Leseraktion von kwerfeldein: Wesentliches

07. April 2014 // in der Kategorie Allgemein // Keine Kommentare

Inspiriert durch die Leseraktion von kwerfeldein, zeige ich Euch einmal meinen Tascheninhalt, den ich so annähernd täglich mit mir rumtrage.

Kwerfeldein: Wesentliches

    • iPad
    • iPhone
    • Kopfhörer
    • Stift
    • USB Stick
    • 15er Schraubenschlüssel
    • Deo
    • Lippenpflegestift
    • Portemonnaie
    • Autoschlüssel / Schlüsselbund
    • Kamera mit aufgesetztem 50er
    • diverse Visitenkarten

How-To: Levitation Shooting

03. April 2014 // in der Kategorie How To // Ein Kommentar

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Im November vergangenen Jahres traf ich mich mit Jennifer zu einem Levitation Shooting in der Nähe von Köln. Ich wollte so ein Shooting gerne einmal ausprobieren und da ich das zum ersten Mal machte, hatte ich mich auch intensiv vorbereitet. Wie das aber nunmal so ist, läuft nicht immer alles so, wie man sich das vorstellt und lässt Dinge außer Acht, die einem das Leben in der Nachbearbeitung etwas schwermachen.

Da ich bisher auf den Fundus an Tipps und Tricks, sowie massenweise Inspiration aus dem Internet zurückgreifen konnte, möchte ich meine Erfahrung aus dem Shooting teilen, um den einen oder anderen etwas Wissen weiterzugeben.

Was ist ein Levitation Shooting?

Bei der Levitation Fotografie, auch Floating genannt, wird ein schwebender Zustand einer Person oder eines Objektes, gerne auch mehrere Personen oder Objekte, dargestellt. Ich habe mich dabei auf das Schweben von Jennifer konzentriert – in der einfachen Variante, nämlich liegend.

Wie kann man das erreichen?

Zum einen schafft man das ohne Hilfsmittel: Springen. Das kann gut aussehen, in der Regel aber eher nicht und bestimmte Posen – in meinem Fall die liegende – funktionieren damit auch nicht.

Also bleibt noch die andere Variante: Mit Hilfsmittel schweben lassen und diese Hilfsmittel in der Nachbearbeitung wegretuschieren. Dafür sind in der Regel mindestens zwei Fotos notwendig. Ihr fotografiert in der Regel das Set komplett ohne Model und Hilfsmittel, im Prinzip ein “leeres” Foto nur mit dem Hintergrund und anschließend einmal komplett mit Model und allen notwendigen Utensilien.

In der Vorbereitung auf das Shooting habe ich mir erst einmal ein paar Inspirationen auf Pinterest zusammengesammelt und mir überlegt, wie ich bestimmte Posen ermöglichen kann. So eine Inspiration-Board ist grundsätzlich eine gute Sache, so kann man auch seinem Gegenüber schon mal klarmachen, was man sich in welcher Form in etwa vorstellt.

Dann geht es auch schon los mit der Hilfsmittel-Jagd. Ab in den Baumarkt des Vertrauens und erstmal einen Holzbock gekauft, dazu noch ein paar Klappboxen und Gaffa-Tape.

Ich hatte bereits konkrete Bildideen und so wusste ich auch, wie ich das Set aufbaue. Auf folgende Dinge solltet Ihr auf jeden Fall achten, wenn Ihr ein Levitation-Shooting durchführt, denn es vereinfacht Euer Leben in der Nachbearbeitung erheblich!

1Kein Körperteil sollte durch einen ungünstigen Blickwinkel durch die Kamera oder eine Pose von einem Hilfsmittel verdeckt sein, wie es bei angewinkelten Beinen auf einem Holzbock der Fall sein kann.

2Gerade wenn man ein Model schräg von vorne fotografiert, können Körperteile in der Flucht nach hinten noch stärker von einem Klappstuhl o. ä. verdeckt werden. Es ist sehr aufwändig die Details von fehlenden Körperteilen in Photoshop nachzubilden.

3Achtet auf Schatten! Ich hatte die glorreiche Idee, mein Set mit einer 60×60 cm Octabox von schräg oben auszuleuchten. Grundsätzlich finde ich die Idee nachwievor gut, aber seid Euch darüber im Klaren, dass dann der Schatten unter das Model fällt, im ungünstigsten Fall auf ein Objekt, wo das Model gerade draufliegt. Ihr habt dann viel Spaß in der Nachbearbeitung, die Schatten zu rekonstruieren.

4Solltet Ihr Haare freistellen müssen, so verhält sich das ganz normal, wie bei jedem anderen Shooting auch. Haare also am besten vor einem unifarbenen Hintergrund freistellen. Meine halbdurchsichtige Klappbox war da eher suboptimal.

5Fester Stand. Fotografiert Ihr das Set anschließend oder im Vorfeld ohne das Model, so achtet darauf, dass der Bildausschnitt identisch ist. Hier bietet sich also ein Stativ an, auf dem die Kamera montiert ist.

6Auto-Focus oder manueller Focus? Benutzt keinen Autofokus, sondern fokussiert am besten manuell! Es kann schnell passieren, dass bei AF-Einstellung bei den beiden Bildern (Hintergrundbild und Set-Bild) der Autofokus auf unterschiedlichen Bereichen liegt. Dadurch kann es passieren, dass beim Hintergrundbild, der Vordergrund unscharf ist, wenn Ihr auf einen entfernten Punkt fokussiert. Ist Euer zu fotografierendes Objekt vom zweiten Bild im Vordergrund und damit im Fokus, dann wirkt das fertige Bild schnell unecht, wenn fokussiertes Objekt auf nichtfokussiertem Vordergrund trifft.

Baut also Euer Set vorher auf und testet die Lichtumgebung und Eure Kameraposition. Das Model hat es schon schwer genug in einer sehr angespannten Pose entspannt zu wirken und freut sich sicherlich, wenn das Shooting nicht unnötig durch Set-Korrekturen in die Länge gezogen wird.

Sobald Ihr die Bildmontage am Rechner durchführt, werdet Ihr merken, dass es sich gelohnt hat, auf die angesprochenen Punkte zu achten.

Bildmontage in Photoshop

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In Photoshop (oder jedem anderen Bildbearbeitungsprogramm, welches mit Ebenen umgehen kann) könnt Ihr nun die beiden (oder mehrere) Bilder bearbeiten.

Ich bin so vorgegangen, dass ich beide Bilder, also das eigentliche Motiv und der leere Hintergrund, in Photoshop in zwei separaten Ebenen importiert habe.

Somit seht Ihr hiermit einmal das unbearbeitete Original RAW-Bild vom eigentlichen Set. Um die Beine abzustützen, nutzten wir einen aufklappbaren Holzbock. Geblitzt wurde mit einer Firefly Softbox von vorne links.

how-to-tutorial-levitation-shooting_01Das Hintergrundbild habe ich nach einer Reihe von Fotos am Ende der jeweiligen Session aufgenommen. Das einfallende Licht, welches durch die fensterlosen Rahmen in die Halle eindrang, ist in das Bild bereits hineingewandert.

how-to-tutorial-levitation-shooting_02Auf dieses Hintergrundbild habe ich nun eine Maske gelegt und mit einem weißen Pinsel startete ich, die störenden Elemente weg zu retuschieren. Dabei habe ich auch den kompletten Fußboden vom Originalbild weggemalt, damit der Fußboden mit dem größeren Lichteinfall zum Vorschein kommt. Das funktioniert eigentlich ziemlich gut und je nachdem, ob Ihr zusätzliche Schatten oder andere Details wiederherstellen müsst, seid Ihr im Prinzip schon fertig, ansonsten wird es ziemlich aufwendig und zeitintensiv.

how-to-tutorial-levitation-shooting_03Im nächsten Schritt habe ich das Kleid etwas ausgestaltet. Für meinem Geschmack fiel das Kleid ein bisschen zu senkrecht nach unten, also habe ich zum Lasso-Werkzeug gegriffen und das einen Teil des Kleides markiert und anschließend etwas verzerrt und gestreckt. Dabei konnte ich auch gleich noch die restlichen Teile des Holzbocks verdecken, ohne diese über die Maske detailliert zu retuschieren.

how-to-tutorial-levitation-shooting_04Im nächsten und letzten Schritt habe ich noch einen kleinen Teil der Wade wiederhergestellt, die durch den Holzbock verdeckt war. Zusätzlich habe ich den Schattenwurf am rechten Oberschenkel, der ebenfalls durch den Holzbock entstand etwas abgeschwächt und die Schatten unter dem Kleid auf dem Fußboden etwas verstärkt.

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Das war es dann auch schon in Photoshop und mit diesem Ergebnis ging es dann zurück in Lightroom, um etwas Color-Grading und Finetuning an den Tiefen und Lichtern durchzuführen.

Nachlese: 100 Fotografie Blogs

03. März 2014 // in der Kategorie Allgemein // Keine Kommentare

Wow. 100 Fotografie Blogs haben an der Fotografie-Blog-Bühne von Michael Omori Kirchner (fotografr.de) teilgenommen und ich freue mich nicht nur, dass ich mit aufgenommen wurde, sondern dass vieles dabei ist, was ich noch nicht kannte und nun darauf wartet, von mir durchgeschaut zu werden.

Hier findet Ihr die Liste der 100 Fotografie-Blogs, die Reihenfolge entspricht dabei keinem Ranking!

Viel Spaß beim Durchklicken und vielen Dank an fotografr.de!

 

Bühne frei für die fotografr.de Fotografie-Blog-Bühne

21. Februar 2014 // in der Kategorie Allgemein // 25 Kommentare

Michael Omori Kirchner vom Online-Fotomagazin fotografr.de, welches ich schon seit einigen Jahren verfolge und jedem ans Herz lege, betreibt derzeit die Aktion Fotografie-Blog-Bühne.

© fotografr.de

© fotografr.de

Das Ziel ist eine Erfassung von (neuen) Fotografie-Blogs, die auf fotografr.de dann präsentiert werden. Ich finde es klasse, dass Michael immer wieder die Gelegenheit auf seiner Plattform nutzt, um andere noch unbekannte Fotografen oder solche die es werden wollen, vorzustellen. Danke!
Ich bin bei der Fotografie-Blog-Bühne gerne mit dabei und stelle Euch einmal kurz meinen Blog matze-man.de vor.

Meinen Blog auf matze-man.de gibt es seit ca. 2007. Da ich ein Kind des Internets bin, existiert die Domain aber bereits seit dem Ende der 90er Jahre. Aufgrund meines Spitznamens hat sich mein Internet-Nickname gebildet und das ist auch schon die ganze Geschichte. Anfangs wollte ich das Bloggen ausprobieren und verfolgte kein konkretes Ziel, in der Zwischenzeit fokussierte ich mich hier immer mehr auf die Themen Technik, Gadgets und Fotografie und mittlerweile ist die Fotografie das Kernthema meine Blogs. Der Blog, sowie die Fotografie ist für mich ein intensives Hobby, allerdings habe ich keinen festen Rhythmus, wie oft ich blogge. Ich nutze den Blog begleitend zu meiner Portfolio-Seite, auf der ich meine Bilder in den Mittelpunkt rücke.

Mein fotografischer Schwerpunkt liegt in der Menschenfotografie, sowie Architektur- und Reisefotografie. Dies hat sich durch meine Leidenschaft fürs Reisen quasi nebenbei ergeben, mit der Menschen- oder Peoplefotografie beschäftige ich mich nun seit ca. 2 Jahren und es macht mir wahnsinnig viel Spaß.

Fotografie bedeutet für mich, Momente und Orte festzuhalten, um mich und andere daran zu erinnern, aber auch mich auszuprobieren und mich vor allem weiterzuentwickeln. Ich sauge nahezu alle Ausprägungen der Fotografie in mich auf und die Fotografie ist der ausgleichende, kreative Teil meines Lebens.

Meine Vorbilder in der Fotografie wechseln zwischendurch je nach Stilrichtung, genauso wie meine Entwicklung in der Fotografie sich verändert. Aktuell finde ich die Arbeiten von Martin Strauss, Preyen Moodley und Jaime Ibarra im Bereich People & Fashion sehr interessant. Im Bereich Architektur gefallen mir die Langzeitbelichtungen von Matej Michalik und Ronny Ritschel. Geht es um authentische Reisefotografie, dann finde ich die Bilder, die Steffen Böttcher oder Paul Ripke von unterwegs machen, sehr gelungen.

Wenn ich das Budget für eine vierwöchige Foto-Reise gestellt bekommen würde, dann wäre mein Ziel trotz meiner nicht vorhandenen Spanisch-Kenntnisse Südamerika, speziell das Dreieck rund um das Amazonas-Gebiet mit Chile, Peru und Brasilien. Hier ist ein gelungener Mix aus beeindruckender Landschaft und vielfältigen Kulturen zu finden, die in meinen Augen spannend zu portraitieren wäre.

Ich darf eine beliebige Person vor die Kamera bitten? Hmm..tja, mal sehen. Aus Blogger-Sicht müsste es jemand Prominentes sein, damit ich Reichweite erziele, aber fotografisch bezweifle ich, dass mich das Festlegen auf eine bestimmte Person weiter bringt. Dann doch lieber jemanden assistieren und lernen, wenn ein guter Fotograf eine bekannte Persönlichkeit fotografiert.

Um einen Einsteiger dazu zu bringen sich für Fotografie zu begeistern, würde ich ihm sagen, dass ausnahmslos jeder Fotograf einmal ganz einfach angefangen hat und nicht sofort ein Meister seines Fachs war. Man wird nur besser, wenn man Dinge oft genug wiederholt. Also, Kamera in die Hand drücken, auf den P-Modus schalten und machen lassen und gerne auch von Vorbildern inspirieren lassen und nachfotografieren. Daraus ergibts sich die Lernkurve und auch wachsende Begeisterung.

Das war es von mir mit einer kurzen Blog-Vorstellung. Wenn Ihr möchtet, dann schaut doch auch einmal auf meiner Portfolio-Seite vorbei oder hinterlasst mir einen Kommentar – es ist ja schließlich auch ein Blog.

Levitation_Shooting_MZ-002 Grey Clean Lines

Düsseldorf Medienhafen 20130127-MZ-Sofia-KrolopGerstWorkshop-01

Fotografie-Verlosung für Blogger [UPDATE]

07. Februar 2014 // in der Kategorie Allgemein // 4 Kommentare

Ich habe mal wieder etwas aufgeräumt und dabei ein paar Sachen gefunden, die ich gerne auf meinem Blog verlosen möchte, anstatt es für Stress und Aufwand bei irgendwelchen Auktionsportalen zu verschachern.

Es geht natürlich rund um das Thema Fotografie und Horizonterweiterung. Denn man lernt ja bekanntlich nie aus.

Ich habe hier jetzt also 3 DVD’s und ein Buch vorliegen. Im Folgenden könnt Ihr genau das gewinnen:

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Ich möchte diesmal die Verlosung allerdings auf Blogger begrenzen, d. h. teilnehmen kann jeder, der einen eigenen Blog besitzt und einen Trackback auf diesen Artikel setzt. Ein Trackback sollte automatisch von den meisten Blog-Systemen versendet werden, sobald Ihr auf diesen Artikel verlinkt.

Da ich diese Verlosung also auf Blogs reduziere, könnte sich Eure Gewinnchance relativ hoch sein, da ein normaler Kommentar nicht reicht. Wenn Ihr mir dazu schreibt, was Ihr genau gewinnen möchtet, dann versuche ich das zu berücksichtigen.

[Update:] Ich gebe zu, es war etwas zu optimistisch gedacht, die Verlosung nur auf Blogs zu begrenzen. Es ist scheinbar nicht mehr en vogue, darüber zu bloggen. Kann ich sogar etwas nachvollziehen. Daher ändere ich die Teilnahmebedingungen einfach ab und es darf bei der Verlosung jeder mitmachen. Einfach einen Kommentar mit gültiger E-Mail Adresse hier drunter schreiben oder unter diesen Facebook-Post. Fertig! (Ihr dürft trotzdem noch gerne darüber bloggen, wenn Ihr wollt.)

Alle Kommentare und Trackbacks, die bis einschließlich 28.02.2014 hier eingehen, nehmen an der Verlosung teil.

Wenn Euer Trackback hier nicht auftaucht, dann schreibt mir eine E-Mail mit einem Link zu Eurem Blogpost und ich schaue nach.

Vielen Dank!

Kostenlose Fotografie-Webinare bei Datacolor

04. Februar 2014 // in der Kategorie Web // Keine Kommentare

Mit Datacolor verbinden viele Fotografie-Enthuisiasten sicherlich als erstes deren Kalibrierungsprodukte für Monitore (Spyder) oder Drucke (SpyderPrint). Im Rahmen der Photokina Bloggertour 2012 bin ich auf Datacolor aufmerksam geworden und schiele nachwievor auf deren Spyder Produkt. Also, falls das jemand bei Datacolor liest… ;-)

Interessant ist allerdings, dass Datacolor auch regelmäßig kostenlose Webinare anbietet. Dabei geht es natürlich in erster Linie auch darum, Ihre Produkte zu promoten, aber in den Webinaren kommen auch diverse Tipps und Workflows für den Foto-Alltag nicht zu kurz.

So habt Ihr nun die Möglichkeit, Euch unter anderem auch ein Lightroom Special Webinar zum Thema Motiventwicklung mit Maike Jarsetz anzuschauen. Maike Jarsetz begleitet als Fotografin, Grafik-Designerin und Trainerin schon seit vielen Jahren die Profi-Produkte von Adobe Photoshop und Adobe Lightroom. Am Galileo Stand auf der Photokina 2008 hatte ich Maike Jarsetz bereits kennengelernt und bin auf Ihre Produkte aufmerksam geworden – das Lightroom Training, welches ich aktuell im Blog verlose ist ebenfalls von Ihr.

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Also schaut mal in das Webinar-Angebot von Datacolor rein, wenn Ihr Lust habt, vielleicht ist ja was für Euch dabei.

Folgende deutschsprachige Webinare stehen diesen Februar zur Auswahl:

06.02.2014 Monitor-Kalibrierung – einfach perfekte Farben

11.02.2014 Perfekte Farben und Drucke mit Datacolor und DxO

26.02.2014 Maike Jarsetz: Lightroom Special – Motiventwicklung

Rückblick auf 2013

09. Januar 2014 // in der Kategorie Allgemein // Keine Kommentare

Eigentlich wollte ich gar keinen Jahresrückblick schreiben. Aber nachdem nun eine Woche im neuen Jahr ins Land gezogen ist, habe ich mir nochmal genügend Gedanken gemacht und veröffentliche doch einen. Man muss auch mal dazu stehen, wenn nicht alles so gelaufen ist, wie man sich das vorstellt, das finde ich zumindest ehrlich und daraus kann man auch lernen.

2013 war kein schlechtes Jahr – im Gegenteil, es fing ziemlich gut an, aber zum Ende hin, ging mir doch die Puste aus, so dass ich das Jahr auch nicht als Highlight bezeichnen würde. Ich habe mir viele Dinge vorgenommen, von denen ich nicht alle so umsetzen konnte, wie geplant. Dinge kamen dazwischen, keine klare Prioritäten und manchmal auch Unlust etwas zu tun. Wer ist schuld? Wenn überhaupt, dann ich. Manchmal will ich zu viel auf einmal und daraus resultiert dann ein Umkehrschub in Motivation und Dinge bleiben liegen. So ist das nun mal. Aber ich will gar nicht jammern, sondern nur ehrlich sein.

Ich starte im Januar mit der Serie FridayShot’s – von nun an veröffentliche ich jeden Freitag ein Foto. Es war das erste Mal, dass ich so ein Dauer-Projekt machte und ich bin zufrieden, dass ich es für ein Jahr durchgehalten habe. Geplant war eigentlich ein aktuelles Foto zu nehmen, ab und zu griff ich allerdings auf mein Archiv zurück. Ob und wie ich ein ähnliches Projekt wieder starten werde, lasse ich erstmal offen.

Ebenfalls im Januar startete ich mit meiner 12-teiligen Desktop Kalender-Serie, jeden Monat ein hübsches Fernweh-Foto als Kalenderhintergrund. Leider habe ich für diese Serie so gut wie gar kein Feedback erhalten, so dass ich dieses Mini-Projekt vorerst einstelle.

Die Verlosung des Vanguard Kugelkopfes GH-100 brachte mir etliche neue Facebook Fans, auch wenn das so gar nicht geplant war. Mit Mona mache ich bei Minustemperaturen ein zweistündiges Fotoshooting im Schnee und ich bin dankbar, dass sie mir trotz toller Fotos nicht erfroren ist.

Im Februar war ich beim Blitz- Workshop von Martin Krolop und habe dann auch mal endlich verstanden, wie ich sinnvoll meinen Aufsteckblitz einsetze.

 

Einen Monat später fragt mich André von Koffer für Handgepäck, wie ich meine Fotoausrüstung so auf Reisen einsetze und somit schreibe ich einen Gastbeitrag für seinen Blog. Über Ostern fliege ich mit KLM für einige Tage nach Stockholm, die Stadt ist toll, aber ich habe das Gefühl, dass der Frühling nicht die beste Reisejahreszeit für Schwedens Hauptstadt ist.

Im Mai mache ich ein Redesign meines Blogs und plane auch meine Reisethemen mit einem separaten Blog aufzuziehen. Das ist im Juni dann auch der Fall, als ich mit TravelManiac an den Start gehe. Meine Entwurfsliste für meinen neuen Reiseblog ist lang und ich plane jede Woche einen Beitrag zu veröffentlichen. Das ging auf jeden Fall schief, denn bisher habe ich erst 11 Beiträge veröffentlicht. Ich werde mich nicht mehr so unter Druck setzen und veröffentliche, wenn ich Lust dazu habe.

Ebenfalls im Mai kommt der Jungschauspieler Patrick Mölleken auf mich zu und fragt nach einem Shooting. Dieses läuft so gut, dass wir uns etwas in der Zeit verlieren und Patrick ist hinterher begeistert von den vielen guten Fotos. Er hat sich mit dem Kurzfilm „A Good Story“ für die Oscar Nominierung 2015 qualifiziert und ich drücke ihm die Daumen.

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Im gleichen Monat shoote ich noch mit Bianca, einer Nachwuchsfussballerin zwischen den Pfosten des FCR Duisburg (nach Insolvenz jetzt MSV Duisburg) auf dem Platz.

Im August ging es in die Toskana, im Reisegepäck hatte ich von Sigma das 10-20mm Objektiv dabei. Von der Toskana Reise habe ich allerdings nur ein kleines Instagram-Special veröffentlicht. Eine Woche später war ich auf Kurzbesuch in den USA und flog während der Oktoberfestzeit nach Philadelphia, dennoch hängte ich für Architektur- und Reisefotos nochmal 24 Stunden in New York City dran, wo das Sigma 10-20mm Weitwinkel-Objektiv seine Fertigkeiten voll ausspielen konnte. Aus den besten Fotos bestellte ich mir im Oktober ein Fotobuch bei Saal Digital, deren Qualität mich echt umgehauen hat.

Fotobuch Test von Saal Digital

Das letzte Shooting hatte ich im November mit Jennifer. Ich wollte mich am Thema Levitation ausprobieren und bereitete mich intensiv darauf vor, aber dennoch ging viel Zeit für die unterschätzte Nachbearbeitung drauf.

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Das war 2013 und während des Jahres wurde meine Liste mit Zielsetzungen immer länger, die abgearbeiteten Punkte aber immer weniger. Das ärgert mich und ist wahrscheinlich der Grund weshalb ich nicht ganz positiv zurückblicke, obwohl ich doch nicht ganz faul war.

Und 2014? Nunja, das kann ich nicht so gut einschätzen. Ich wage erstmal gar keine Prognose. Aus dem privaten Nähkästchen kann ich bereits verkünden, dass ich Vater werde :-) und da sich der Nachwuchs angekündigt hat, werden die Reisethemen auf TravelManiac sicherlich eher Vergangenheitsbewältigung sein, denn weit weg wird es vorerst nicht mehr gehen. Für die Fotografie wird mit Sicherheit auch noch Zeit bleiben, wenn auch vielleicht nicht in dem Umfang wie bisher. Darüber traurig bin ich aber überhaupt nicht.

2014 kann kommen…