Artikel in der Kategorie: Print

Polaroid aus Thailand

24. Januar 2012 // in der Kategorie Print // Keine Kommentare

Stadtplaene für’s iPhoto Fotobuch erstellen

26. Oktober 2010 // in der Kategorie Apple, How To's & Tutorials, Print, Software & Apps // Keine Kommentare

Ich bin ein großer Fan von den Fotobüchern von Apple. Ich hatte ja bereits einen Bericht darüber geschrieben und finde die Fotobücher sehr viel wertiger als z.B. von fotobuch.de, wo ich vorher immer bestellt habe.

Die in meinen Augen beste Funktion vom iPhoto Fotobuch ist die Karten Funktion.

Leider gibt es hier nur die Möglichkeit Kontinente oder Länder auszuwählen, der Zoom-Level bis ins Detail für Stadtpläne fehlt hierzu. Für mein USA-Fotobuch habe ich daher auf selbst erstellte Stadtpläne zurückgegriffen, die ich als ganzseitiges Foto dann eingefügt habe. Das Druck-Ergebnis ist wirklich sehr gut gewesen. Wie das Ganze recht schnell geht, möchte ich hier erklären.

Wer kein Bildbearbeitungsprogramm mit Ebenenfunktion besitzt (Photoshop o.ä.) kann sich das 30 Tage kostenlose Programm Pixelmator herunterladen, das reicht vollkommen aus für unsere Zwecke.

Schritt 1 – Kartenausschnitt wählen

Ich habe in der Vergangenheit Bing-Maps genutzt, allerdings sind die Konturen mittlerweile deutlich heller und blasser geworden, so dass ich auf Yahoo-Maps zurückgreife. Google Maps oder andere browserbasierten Karten gehen natürlich auch.

Im folgenden Beispiel erstelle ich einen Kartenausschnitt für eine Doppelseite im Fotobuch, daher muss ich mir im Vorfeld Gedanken machen, was auf dem Stadtplan hinterher zu sehen ist. Im Groben unterteile ich mein Bildschema mit 3×3 Bildern im 16:9 Format. Nun noch das entsprechende Zoomlevel wählen und munter 9 Bildschirmfotos vom Kartenausschnitt machen. Das geht mit der Tastenkombination Shift+Cmd+4 ganz einfach. Die Screenshots werden automatisch auf dem Desktop abgelegt. Nach jedem Foto den Bildausschnitt verschieben, am besten mit Überlappungen an jeder Seite. Bei Yahoo Maps ist es so, dass es ein Fadenkreuz in der Mitte des Bildes gibt, also ist so ein Fadenkreuz auch so oft auf dem Bild zu sehen, wie es einzelne Kartenausschnitte gibt. Entweder man belässt es dabei oder retuschiert sie raus. Bei Bing oder Google gibts dieses Fadenkreuz nicht. Auch bitte aufpassen, wo Euer Cursor, also die Hand, steht, die wird sonst im Screenshot festgehalten ūüėČ

Schritt 2 – Kartenausschnitte öffnen und anordnen

Pixelmator starten und ein neues Bild anlegen. In meinem Fall eines mit den Maßen 5000×4000 Pixel. Ist natürlich viel zu groß, aber ich habe genügend Platz, um die Ebenen hin und her zu verschieben.

Jetzt nacheinander die einzelnen Screenshots öffnen (Cmd+O), komplett markieren (Cmd+A), kopieren (Cmd+C) und den Screenshot wieder schließen (Cmd+W). Dann in dem neu angelegten Bild einfügen (Cmd+V) und entsprechend positionieren. Das Ganze jetzt für alle einzelnen Kartenausschnitte. Geht eigentlich recht flott von der Hand.

Schritt 2 – Kartenausschnitte übereinanderlegen

Jetzt etwas in das Bild hineinzoomen, damit man auch die Konturen und Straßennamen klar erkennen kann und man beginnt mit dem Verschieben der einzelnen Ebenen zu einem großen Ganzem. Den zu verschiebenden Kartenausschnitt in der Ebenenpalette rechts oben auswählen und mit dem Übereinanderlegen beginnen. Anhand der Überlappungen kann man das ganz gut erkennen und mit den Cursortasten kann man den Kartenausschnitt auch gut positionieren.

Im Ergebnis bekommt man jetzt einen fertigen Stadtplan auf weißen Grund. Bei mir im Bild fehlte noch ein Teilstück mittendrin – ein Ergebnis von Unachtsamkeit beim Ausschneiden bei Yahoo Maps. Passiert, wenn man nicht genau auf die Überlappungen achtet.

Ist aber nicht weiter tragisch, einfach nochmal in Yahoo Maps die entsprechenden Kartenausschnitte ausschneiden und im Pixelmator auf o. g. Weise einfügen.

Schritt 4 – Kartenausschnitt freistellen

Ist der Stadtplan komplett zusammengefügt kann er freigestellt werden. Dazu mit dem Freistellen-Werkzeug den gewünschten Kartenausschnitt auswählen, rechte Maustaste Freistellen, Fertig. Die Ebenen über den Menüpunkt Ebenen/Auf Hintergrundebene reduzieren konsolidieren und dann als fertiges JPEG abspeichern. Im Sicherungsdialog den Haken Kopie sichern unter dabei auswählen.

Schritt 5 – Kartenausschnitt in iPhoto öffnen

Nun das JPEG in iPhoto laden und als ganzseitiges Foto einbinden. In meinem Fall habe ich den Stadtplan auf eine Doppelseite gebracht. Dies geht allerdings nur über zwei Einzelseiten, dann muss man noch etwas am Zoom justieren, dabei aber aufpassen, dass man auf beiden Seitenhälften die gleiche Zoomstufe verwendet.

Review: Fotobuch mit iPhoto von Apple

10. Mai 2010 // in der Kategorie Apple, Print // 4 Kommentare

Heute ist mein erstes Fotobuch angekommen, welches ich mit Apple’s iPhoto ’09 erstellt habe. Da es um einen großen USA Urlaub ging und ich, seitdem ich meinen Mac habe kein Fotobuch wieder erstellt habe, wollte ich unbedingt iPhoto ausprobieren. Bisher nutzte ich immer die Designer Software von fotobuch.de und war damit und mit den erstellten Büchern auch relativ zufrieden. Zeit und Gelegenheit einmal einen Vergleich zu erstellen.

Der erste Schritt ist erstmal, die für das Fotobuch benötigten Fotos in iPhoto zu importieren. Wenn man iPhoto für die Bilderverwaltung bereits benutzt, ist das natürlich kein Problem. Ich nutze Adobe Lightroom und musste diese erst ex- und dann wieder importieren.

In iPhoto kann man das Buch aus einer Sammlung erstellen und loslegen. Im Gegensatz zur fotobuch.de-Software ist man beim iPhoto Fotobuch in der Kreativität doch recht eingeschränkt, d. h. es gibt vorgefertigte Templates (diverse Urlaubsvorlagen, zeitgenössische und moderne Layouts) mit fest definierten Anordnungen der Bilder. Man kann bis zu 7 Bilder pro Seite darstellen, allerdings natürlich in verschiedenen Größen und Anordnungen. Die Positionen lassen sich allerdings nicht ändern – die Anordnung ist also relativ starr. Da ich mich in der Vergangenheit in der Detailarbeit oft verloren habe, finde ich diesen Zwang eher positiv, da man bereits vordefinierte Layouts vorfindet.

Ein sehr schickes Element in Fotobüchern von iPhoto ist die Kartenfunktion. Anhand von GPS-Informationen in den Exif-Daten der Fotos können auf speziellen Karten die Entstehungsorte eingeblendet werden – man kann diese aber auch selbst definieren. Ich habe die Kartenfunktion genutzt, um den Verlauf unserer Reiseroute darzustellen, falls Orte nicht automatisch gefunden werden, können diese manuell hinzugefügt werden und optional mit Pfeilen (für die Richtung) verbunden werden. Was mir hier fehlt, ist die Darstellung eines mit einem GPS-Gerät aufgezeichneten Tracks, um eine Reiseroute noch detailierter darstellen zu können.

 

Was ich in dieser Hinsicht jedoch auch noch vermisst habe, ist die Funktion einer Citymap. Es können nur grob Länder bzw. Kontinente integriert werden. Ich fände es schick, wenn man direkt eine Stadtplanfunktion (aus Google oder Bing Maps o. ä.) integriert. Da ich von unseren Citytrips auch eben diese Stadtpläne für Erinnerungszwecke einbauen wollte, habe ich von Bing Maps 5 Megapixel JPEGs erstellt und als ganzseitiges Foto eingefügt. Vor dem Ergebnis habe ich etwas Angst gehabt, da es ja doch keine Vektorgrafiken waren, sondern skalierbare „Fotos“ mit kleinen Text. Das Ergebnis hat mich aber postiv überrascht – Die Stadtpläne sehen sehr schick aus und fügen sich gut in das Buch mit ein. Wie gesagt, würde ich eine „out-of-the-Box“ Lösung jedoch bevorzugen, da mir die Kartenfunktion doch sehr gefällt.

Im Layout gibt es trotz der kompositionellen Einschränkungen doch viele Wahlmöglichkeiten was Bild- und Textseiten angeht – die Anzahl der Hintergrundfarben der Seiten reduziert sich jedoch auf 9. Auch gibt es eine Begrenzung der Seitenanzahl auf maximal 100 Seiten.

Was den Preis dieses Fotobuchs (13 x 10 Zoll; 33 x 25,4 cm) angeht, habe ich mit 175 EUR schon etwas geschluckt, ist es doch das mit Abstand teuerste Fotobuch bisher. Allerdings hatte ich bisher auch noch keines, welches diese großen Ausmaße in dieser hohen Seitenzahl aufweist. Bei Fotobuch.de kostet das Premiumbuch in der Größe 40x30cm als Startpreis 50 EUR und beinhaltet 16 Seiten. Rechnet man dies auf 100 Seiten hoch (je Seite 2 EUR Aufpreis) so kommt man schnell auf insgesamt 218 EUR. Apple ist hier also vom Preis her gleich auf. Bis ich mein Fotobuch in den Händen halten konnte, hat es bei fotobuch.de mitunter zwischen 7 – 12 Werktagen gedauert, einmal sogar 4 Wochen. Über iPhoto habe ich das Buch am 03.05. bestellt und UPS hatte es mir am 07.05. ins Postfach gelegt bzw. beim Nachbarn abgegeben. Wow. Das hätte ich nicht erwartet, zumal ich in eingen Internetforen schon etwas von 3 – 4 Wochen Lieferzeit gelesen hatte.

Das nächste große Fotobuch werde ich wieder mit iPhoto gestalten, die Qualität und Wertigkeit ist Apple-typisch sehr hoch und die intuitive Bedienung von iPhoto geht auch in Fleisch und Blut über, dagegen war die Designer-Software von fotobuch.de doch manchmal echte Fummelei. Durch zusätzliche Gimmicks, wie die Kartenfunktion und individuellen Layouts, sticht iPhoto hervor und machen echt Spaß.

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