Knackscharf am Rhein

20. November 2011 // in der Kategorie Allgemein // 6 Kommentare

Die Knackscharf Tour 2011 machte dieses Wochenende Halt in Köln. Dies bedeutete Steffen „Stilpirat“ Böttcher und Patrick „Neunzehn72“ Ludolph als Duo zusammen in einem Raum. Die Beiden betreiben ja schon seit einiger Zeit den Knackscharf-Podcast bei nikonians.org, aber diesmal gingen sie mit der Tour unter die fotobegeisterten Leute. Patrick kannte ich bereits von zwei Workshops, daher war es für mich interessant endlich auch mal den Stilpiraten „in echt“ kennenzulernen.

Der zwei Tage andauernde Workshop war ziemlich breit aufgestellt, angefangen bei Vorstellungsrunde der Beiden, danach ging es weiter mit Lichtwirkung und -former, One Light Setups mit Available Light und einer Kunstlichtquelle, Workflow- und Bildbearbeitung mit Adobe Lightroom.

Da ich bisher in der Fotografie doch noch sehr im Dunkeln tappe was Lichtformung und -wirkung angeht und die Beiden das Ganze auch ziemlich spannend erklärt haben, ging mir dann doch ein ums andere Mal ein Licht auf. Ziel erreicht!

Am zweiten Tag der Tour in der Domstadt war der Stilpirat am Vormittag in seinem Element. Wie werden Bildideen definiert, wie geht man mit dem Menschen vor der Kamera um. Wenn es um Erzählung von Geschichten geht, dann spielt Steffen seinen Trumpf aus. Das kann er nicht nur als Fotograf richtig klasse, wenn man sich seine Bilder anschaut, sondern auch wenn er einem in seinem Bann zieht und von seiner Fotoleidenschaft erzählt. Man vergisst regelrecht sich etwas zu notieren, weil man wie die restlichen Workshop-Teilnehmer an seinen Lippen hängt. Spätestens hier wird einem klar, dass man den Stilpiraten als Fotografen buchen sollte, dafür muss man noch nicht mal ein Bild von ihm gesehen haben!

Später ging es wieder mit etwas Technik weiter – Setups mit mehreren Lichtquellen standen auf dem Programm. Auch sehr interessant, auch wenn ich doch erstmal die Basics mit einer Lichtquelle vertiefen werde.

Zum Schluss stand noch Spass auf dem Programm, was aber nicht heißt, dass der Workshop bierernst war – im Gegenteil: Die Themen waren bunt gemischt, locker aufbereitet, leicht erklärt und mit witzigen Anekdoten fein gewürzt.

Etwas gefährlich ist so eine Workshop-Erfahrung mit den beiden allerdings schon. Und zwar für den Geldbeutel. Ich glaube, ich bin nicht der einzige bei dem so eine Firefly Softbox nun auf dem Wunschzettel steht.

Zusammenfassend kann ich den Workshop einfach nur empfehlen. Die Tour gastiert nächste Woche noch in Leipzig (26./27.11) und abschließend in München (03./04.12) und es gibt wohl auch noch freie Tickets. Auch wenn ich keinen der verlosten Preise bekommen habe, so habe ich doch einiges an Erkenntnis und Aha-Erlebnissen gewonnen!

Danke!

[Zusatz:] Der Stilpirat hatte die iPhone App Pocketscout für das Abspeichern von Fotolocations erwähnt. In diesem Zusammenhang möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich noch bis Ende der Woche die ähnliche App GeoTags in meinem Blog verlose. Mitmachen lohnt sich also!

Trackbacks
Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar