Review: Fotobuch mit iPhoto von Apple
10. Mai
Heute ist mein erstes Fotobuch angekommen, welches ich mit Apple’s iPhoto ‘09 erstellt habe. Da es um einen großen USA Urlaub ging und ich, seitdem ich meinen Mac habe kein Fotobuch wieder erstellt habe, wollte ich unbedingt iPhoto ausprobieren. Bisher nutzte ich immer die Designer Software von fotobuch.de und war damit und mit den erstellten Büchern auch relativ zufrieden. Zeit und Gelegenheit einmal einen Vergleich zu erstellen.
Der erste Schritt ist erstmal, die für das Fotobuch benötigten Fotos in iPhoto zu importieren. Wenn man iPhoto für die Bilderverwaltung bereits benutzt, ist das natürlich kein Problem. Ich nutze Adobe Lightroom und musste diese erst ex- und dann wieder importieren.
In iPhoto kann man das Buch aus einer Sammlung erstellen und loslegen. Im Gegensatz zur fotobuch.de-Software ist man beim iPhoto Fotobuch in der Kreativität doch recht eingeschränkt, d. h. es gibt vorgefertigte Templates (diverse Urlaubsvorlagen, zeitgenössische und moderne Layouts) mit fest definierten Anordnungen der Bilder. Man kann bis zu 7 Bilder pro Seite darstellen, allerdings natürlich in verschiedenen Größen und Anordnungen. Die Positionen lassen sich allerdings nicht ändern – die Anordnung ist also relativ starr. Da ich mich in der Vergangenheit in der Detailarbeit oft verloren habe, finde ich diesen Zwang eher positiv, da man bereits vordefinierte Layouts vorfindet.
Ein sehr schickes Element in Fotobüchern von iPhoto ist die Kartenfunktion. Anhand von GPS-Informationen in den Exif-Daten der Fotos können auf speziellen Karten die Entstehungsorte eingeblendet werden – man kann diese aber auch selbst definieren. Ich habe die Kartenfunktion genutzt, um den Verlauf unserer Reiseroute darzustellen, falls Orte nicht automatisch gefunden werden, können diese manuell hinzugefügt werden und optional mit Pfeilen (für die Richtung) verbunden werden. Was mir hier fehlt, ist die Darstellung eines mit einem GPS-Gerät aufgezeichneten Tracks, um eine Reiseroute noch detailierter darstellen zu können.
Was ich in dieser Hinsicht jedoch auch noch vermisst habe, ist die Funktion einer Citymap. Es können nur grob Länder bzw. Kontinente integriert werden. Ich fände es schick, wenn man direkt eine Stadtplanfunktion (aus Google oder Bing Maps o. ä.) integriert. Da ich von unseren Citytrips auch eben diese Stadtpläne für Erinnerungszwecke einbauen wollte, habe ich von Bing Maps 5 Megapixel JPEGs erstellt und als ganzseitiges Foto eingefügt. Vor dem Ergebnis habe ich etwas Angst gehabt, da es ja doch keine Vektorgrafiken waren, sondern skalierbare “Fotos” mit kleinen Text. Das Ergebnis hat mich aber postiv überrascht – Die Stadtpläne sehen sehr schick aus und fügen sich gut in das Buch mit ein. Wie gesagt, würde ich eine “out-of-the-Box” Lösung jedoch bevorzugen, da mir die Kartenfunktion doch sehr gefällt.
Im Layout gibt es trotz der kompositionellen Einschränkungen doch viele Wahlmöglichkeiten was Bild- und Textseiten angeht – die Anzahl der Hintergrundfarben der Seiten reduziert sich jedoch auf 9. Auch gibt es eine Begrenzung der Seitenanzahl auf maximal 100 Seiten.
Was den Preis dieses Fotobuchs (13 x 10 Zoll; 33 x 25,4 cm) angeht, habe ich mit 175 EUR schon etwas geschluckt, ist es doch das mit Abstand teuerste Fotobuch bisher. Allerdings hatte ich bisher auch noch keines, welches diese großen Ausmaße in dieser hohen Seitenzahl aufweist. Bei Fotobuch.de kostet das Premiumbuch in der Größe 40×30cm als Startpreis 50 EUR und beinhaltet 16 Seiten. Rechnet man dies auf 100 Seiten hoch (je Seite 2 EUR Aufpreis) so kommt man schnell auf insgesamt 218 EUR. Apple ist hier also vom Preis her gleich auf. Bis ich mein Fotobuch in den Händen halten konnte, hat es bei fotobuch.de mitunter zwischen 7 – 12 Werktagen gedauert, einmal sogar 4 Wochen. Über iPhoto habe ich das Buch am 03.05. bestellt und UPS hatte es mir am 07.05. ins Postfach gelegt bzw. beim Nachbarn abgegeben. Wow. Das hätte ich nicht erwartet, zumal ich in eingen Internetforen schon etwas von 3 – 4 Wochen Lieferzeit gelesen hatte.
Das nächste große Fotobuch werde ich wieder mit iPhoto gestalten, die Qualität und Wertigkeit ist Apple-typisch sehr hoch und die intuitive Bedienung von iPhoto geht auch in Fleisch und Blut über, dagegen war die Designer-Software von fotobuch.de doch manchmal echte Fummelei. Durch zusätzliche Gimmicks, wie die Kartenfunktion und individuellen Layouts, sticht iPhoto hervor und machen echt Spaß.

Die Sammelwut greift wieder um sich
27. Apr
Seit Sonntag, dem 25.04. gibts wieder das allseits beliebte Panini Sticker Album, pünktlich zur WM 2010 in Südafrika. Ich habe die BamS leider verpasst, also habe ich mir das Heftchen gestern am Kiosk meines Vertrauens gekauft. Das Heft hats mal wieder in sich, 640 Sticker möchten verklebt werden. Ein ordentlicher Batzen, wenn man bedenkt, dass man pro Panini Tütchen á 5 Sticker 0,60 EUR hinlatzen darf. Als Schmankerl gibts auf der letzten Seite zwar eine ganzseitige Coca-Cola Anzeige, worauf aber auch nochmal 4 Miroslav Klose Salto Sticker reingepappt werden können – die gibts aber nur für jeden Kasten Coca-Cola (0,5l oder 1l mit je 2 Sticker pro Kasten).
Ein kurze Recherche bei amazon hat dann auch ergeben, dass man den beliebten Kiosk Karton, wo man sich üblicherweise seine Stickertüten raussucht, auch selber kaufen kann. Also habe ich direkt mit einer 100er Panini Sticker Box angefangen, das Preis-Leistungs Verhältnis ist gegenüber dem Kauf am Kiosk deutlich besser und der Versand war auch top – Sonntag abend bestellt, heute mittag schon in der Packstation. Hierfür mal ein ordentliches Lob an den amazon Marketplace Verkäufer Schwarz – Märkte & Figuren GmbH. Allerdings muss ich mir hierbei die Selbstdiziplin auferlegen, nicht sofort alles einzukleben, sondern in gut dosierten Abständen, so als hätte ich mir gerade ein paar Tütchen gekauft
Wird schwer, ich weiß.
Zur besseren Übersicht, welche Sticker man bereits hat oder welche doppelt sind bietet sich die Plattform stickermanager.com an. Hier kann man auch mit Gleichgesinnten direkt tauschen. So ich bin dann mal am Einkleben…
Etwas muss ich aber noch loswerden: Wieso ist bei Deutschland Tim Wiese drin, aber nicht Manuel Neuer? Marko Marin fehlt auch. Und was ist mit Kevin Kuranyi?
Welches Nikon D90 Kit?
22. Apr
Ich habe mich ja bereits vor einiger Zeit entschieden in den DSLR-Sektor zu wechseln und dabei die Nikon D90 ins Auge gefasst. Auch wenn die Kamera bereits 1,5 Jahre auf dem Buckel hat, kann sie sich immer noch sehen lassen im Preis-/Leistungsvergleich zur aktuellen Konkurrenz.
Ich bin sowieso der Meinung, dass ich genügend Einarbeitungszeit brauchen werde, um die Kamera kennenzulernen und beherrschen werde. Eher bringt mich die D90 an meine Grenzen, als ich an Ihre.
Eine Lektüre habe ich mir bereits besorgt, das Nikon D90 Buch von M+T, aber auch schon diverse Foren und Blogs abgegrast, die sich mit Pro/Contra der D90 beschäftigen.
Nun gibt es die D90 ja in verschiedenen Kit-Variationen. Nachdem ich mich mit den unzähligen Begrifflichkeiten der Objektive erstmal vertraut gemacht habe, eine Klasse Übersicht darüber findet man übrigens u. a. hier, rätsel ich darüber, welches Kit ich wählen soll. Zur Auswahl stehen 16-85mm, 18-55mm, 18-105mm oder 18-200mm. Brauche ich überhaupt so ein Kit?
Auf den ersten Blick klingen die Kit’s mit dem großen Brennweitenbereich und Zoom-Möglichkeiten, also das 105er oder 200er sehr attraktiv. Man meint dann ein Immer-dabei Objektiv sein eigen zu nennen, allerdings glaube ich, dass es besser ist, sich erstmal im kleineren Brennweitenbereich auszutoben und sich später ein lichtstärkeres Zoom-Objektiv zu kaufen. Angetan hat es mit ja eigentlich die Kombination des reinen D90 Bodys und das Tamron AF 17-50mm mit durchgehender Lichtstärke von 2,8 für den ersten Betrieb. Damit bin ich glaube ich gut ausgelastet und die Abbildungsleistung ist sicherlich deutlich besser als das Nikon D90-Kit 18-55mm 3,5-5,6, daher ist es im direkten Vergleich natürlich auch teurer. Soviel ich weiß, hat das Tamron keinen Bildstabilisator, aber brauche ich den bei 2,8 Blende?
Für den weiteren Zoombereich würde ich dann später auf ein Nikon AF-S 70-300mm 4,5-5,6 umsteigen, zumindest ist mir das jetzt bei der ersten Recherche angenehm aufgefallen, evtl. gibts noch andere gute Zoom-Objektive, die in diese Preiskategorie reinfallen.
Fürs erste soll es aber ein Objektiv im kleineren Brennweitenbereich sein, schließlich bin ich ja noch Einsteiger und muss noch viel lernen
GPS Tracking: New York Helicopter Tour
19. Apr
Bei unserem New York Aufenthalt im September vergangenen Jahres wollten wir unbedingt einen Hubschrauber Rundflug machen und machte mich auf den Weg zum Manhattan Heliport (IATA TLC: JRB). Diverse Anbieter nutzen diesen Flughafen für Ihre Rundflüge, die bekanntesten sind Liberty Helicopters und Helicopter Flights Services – preislich nehmen sich beide nicht viel und die Touren sind eigentlich gleich. Da einen Monat vorher ein Absturz eines Liberty Helicopters im Hudson geschah und auch hierzulande durch die Presse geisterte, haben wir uns für Helicopter Flight Services entschieden, da fühlten wir uns sicherer
Der Preis von $ 199 für die Ultimate Tour war zwar happig und leider mussten wir auch den Kompromiss eingehen nicht über Manhatten fliegen zu dürfen, da während unseres Aufenthaltzeitraumes der Luftraum über Manhatten für 14 Tage gesperrt war – US Präsident Barack Obama hatte sich in der Stadt angekündigt.
Trotzdem war es ein unglaublich geiles Erlebnis, das ich jederzeit wieder machen würde – allerdings beim nächsten Mal dann direkt über Manhatten. Abgehoben sind wir mit der Bell 407 (Kennung N407DT) und über den Hudson Richtung Norden geflogen. Bei aufgelockerten, aber leicht diesigen Wetter hatten wir trotzdem eine super Sicht auf New Jersey, Ground Zero, Central Park und das Empire State Building. An der George Washington Bridge ging es dann im Bogen am Yankee Stadium vorbei und über den Hudson River wieder zurück Richtung Ellis Island und der Statue of Liberty. Von dort ging es mit einem steilen Wendemanöver wieder zurück zum Heliport.
Beim Piloten hatte ich nachgefragt, ob ich meinen Royaltek RGM-3800 GPS-Tracker benutzen dürfte, was überhaupt kein Problem war. Leider habe ich einen Satelliten-Fix erst hinter dem Battery Park bekommen, daher fehlt die Startphase auf der Google Map. Das steile Wendemanöver bei Kilometerstand 44 war wohl für meinen GPS Tracker doch einen Tacken zuviel, weder Höhe noch Geschwindigkeit sind korrekt aufgezeichnet worden.
Größere Kartenansicht

GPS Tracking im Flugzeug: OS 156 (DUS-VIE)
14. Apr
Ich wollte schon längere Zeit einmal meinen GPS Logger RGM-3800 von RoyalTek im Flieger einsetzen und die Flugroute aufzeichnen. Leider darf ich das nur, wenn meine Freundin nicht mit an Bord ist
Letzte Woche war es nun soweit und dank Fensterplatz ging es mit OS 156 (Austrian) von Düsseldorf nach Wien. Der GPS Fix war sehr schnell und das Signal riss auch nicht ab.
Das fertige gpx-File habe ich in rubiTrack eingefügt und mir die Grafiken generieren lassen, zusätzlich habe ich dann ein kmz-File in Google Earth erstellt (ebenfalls nach gpx-Import) und etwas formatiert und upgeloaded.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Ich werde demnächst noch einige GPS Tracks veröffentlichen und daraus eine kleine Serie machen. Unter anderem wartet mein Helikopterflug in New York letztes Jahr, veröffentlicht zu werden.
M&M Award nach Australien
03. Apr
Nach einem anstrengenden Meilensammelquartal habe ich heute den nächsten Prämienflug bei der Miles&More Hotline gebucht. 320.000 ersammelte Meilen wurden relativ schnell abgebucht, allerdings tröstet das Ziel dann doch über einiges hinweg, nicht zuletzt die Bequemlichkeit mit der wir reisen – in der Business Class im netten Airline Mix der Lufthansa, Thai Airways und Singapore Airlines geht es nach Down Under. Hinzu mit einem Stopover in Singapur nach Sydney, rückzu ab Brisbane.
Leider wurde uns ein Stopover in Hongkong verwehrt, da von dort der Weg nach Australien über BKK oder SIN wieder ein Richtungswechsel nach Westen bedeutet hätte – ein Backtracking, welches leider nach M&M Richtlinien nicht erlaubt ist. Singapur ersetzt jetzt Hongkong – ist jetzt nicht die schlechteste Wahl
Die gesammelten Prämienmeilen (jeweils 160.000 pro Person) haben ca. 800 EUR gekostet. Dafür gab es diesmal ganz schön was zu lesen

