Zweite Festplatte (SSD) im MacBook Pro

Meine Festplatte wurde voll und das MacBook Pro immer träger. Wie also das System wieder so richtig flott machen? Nachdem ich letztes Jahr den RAM Upgrade von 2GB auf 4GB durchgeführt wurde, führte nun kein Weg an einer SSD vorbei. Entschieden hatte ich mich schon seit längerem für eine SSD von Intel, habe aber abgewartet, bis die neuen SSD’s (320 Series) jetzt im Frühjahr veröffentlicht wurden.

Also kam letzte Woche dann auch endlich meine 160GB Intel 320 Series SSD. Da 160GB natürlich heutzutage kaum mehr reichen, entschied ich mich, von meinem SuperDrive zu trennen und die SSD stattdessen einzubauen. Zwei Festplatten in einem MacBook! Ich kann an zwei Händen abzählen, wieviel DVD’s bzw. CD’s ich in den letzten 2 Jahren gebrannt oder gelesen habe, also fiel mir der Abschied des SuperDrives nicht schwer. Zumal es ja auch weiterhin als externes Laufwerk genutzt werden kann.

Der Einbau

Es gibt ja bereits Komplettpakete zu kaufen, wie zum Beispiel von hardwrk für 79,- EUR. Hier gibt es alles aus einer Hand: SSD-Gehäuse, SuperDrive Caddy, Einbauanleitung und Schraubendreher. Ich habe mich für die günstige Variante entschieden und mir für die SSD ein Optibay Gehäuse aus China bei ebay gekauft und ein externes USB 2.0 Gehäuse von DeLock für das SuperDrive. Hat mich keine 30,- EUR gekostet.

Der Einbau ist im Prinzip recht simpel, wer vorher noch nie das MacBook Pro geöffnet hat, der wird bei den Jungs und Mädels von ifixit.com fündig und kann sich dort gerne Schritt-für-Schritt Anleitungen für den Ein- und Ausbau anschauen.

Die Installation

Da meine bisherige Festplatte bereits randvoll war und sich im Laufe der letzten 2 Jahre doch einiges darauf angesammelt hatte, wollte ich unbedingt den Weg der Neuinstallation gehen und nicht die bisherige Festplatte auf die neue SSD clonen.

Genau hier wurde es bei mir hakelig. Das nunmehr externe SuperDrive im DeLock Gehäuse wurde unter OS X wunderbar erkannt, also schritt ich voran zur Neuinstallation von Snow Leopard. MacBook runterfahren, Neustart, Optionstaste drücken und warten bis das SuperDrive als Bootmedium angezeigt wird. Warten. Warten. Nichts. Einzig und allein meine bisherige Festplatte wurde angezeigt.

Zur Verfügung hatte ich eine Snow Leopard Retail DVD (10.6), sowie eine aktuelle 10.6.6 von einem 13,3″ MBP 2011, sowie meine alte Leopard DVD, die beim Kauf dabei war. Nach mehrmaligen Booten mit den unterschiedlichen DVD’s, Optionstaste, C-Taste und was weiß ich, gab ich auf. Das SuperDrive wurde über USB auch an einem aktuellen MBP 2011 erkannt, lediglich beim Booten zeigte es sich nicht. Das Laufwerk dreht kurz auf und dann wieder herunter, aber es bleibt verborgen.

Kurz in Foren und Blogs gesucht, die Lösung für das SuperDrive aber nicht gefunden. Angeblich soll es problemlos möglich sein, mit einem externen SuperDrive Laufwerk zu booten. Tja, scheinbar ein Montagsgehäuse von DeLock erwischt.

Um einem generellen SuperDrive Defekt aus dem Weg zu gehen, beschloss ich, das Prozedere nochmal rückgängig zu machen und habe die SSD kurzerhand wieder ausgebaut und das SuperDrive wieder in das MBP eingebaut. Einschalten, Options-Taste drücken, Medium erkannt – ich könnte jetzt von DVD installieren. Toll.

Etwas hats trotzdem gebracht: Ich habe herausgefunden, dass ich mit der aktuellen 10.6.6 Installations-DVD, die bei einem 13,3 ” MBP von 2011 dabei war, nicht installieren kann. Dies wird nicht unterstützt.

Half aber alles nix, ich habs wieder ausgebaut, SSD wieder ins Optibay Gehäuse und habe mir dann ein Image der Snow Leopard Retail DVD auf einen USB Stick gepackt. Das lief im Festplattendienstprogramm auch absolut problemlos, dauerte aber seine 20 Minuten. Nach dem Neustart wurde der USB-Stick dann auch erkannt und ich konnte installieren. Was echt flott ging, denn von dem Transcend 16GB USB Stick hat die Installation keine 15 Minuten gedauert und Snow Leopard einsatzbereit war.

Mühselig war es dann doch, die ganzen Updates herunterzuladen und neue Software einzuspielen. Den Migrationsassistenten habe ich nicht genutzt, stattdessen habe ich mein iCal, Mail und Adressbuch vorher über iBackup gesichert und neu eingespielt. Sehr empfehlenswertes Backup-Programm.

Den Rest, wie iTunes Library, iPhoto Library und Lightroom Katalog hatte ich ja noch auf der alten Festplatte und habe die Daten sukzessive auf die SSD kopiert.

Meine ganzen Fotos aus dem Lightroom Katalog liegen jetzt auf der HDD, der Katalog und die Vorschaubilder auf der SSD. Das bringt echte Performance. Genauso bin ich mit meiner iTunes Bibliothek vorgegangen.

Das System ist jetzt echt flott und macht wieder richtig Spaß. Keine langen Bootzeiten mehr und ein richtig schnelles Starten von Programmen (auch mehrere gleichzeitig) bringen die Intel SSD nicht aus dem Tritt.

Die Benchmarks

HDD

SSD

Fazit: SSD ist ein Muss, wenn man die letzte Performance rauskitzeln möchte. Ich will es nicht mehr missen.

 

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unitymedia – KINO AUF ABRUF

Der Name ist Programm und so dachte ich mir, dass ich am Sonntag meinen noch vorhanden Gutschein für einen Freifilm einlösen wollte. Nachdem man aus dem sich wochenweise wechselnden Programm einen Film ausgesucht hat, kann man diesen wahlweise online, telefonisch oder per SMS (Freischaltung vorrausgesetzt) bestellen.
Ich habe mich für “Wall Street 2 – Geld schläft nicht” entschieden. Da der Gutschein bis zum 02.03.2011 eingelöst werden musste und die anderen Filme mir nicht so zusagten bzw. ich schon kannte, fiel die Wahl recht einfach.
Gebucht habe ich also gegen 20:15 Uhr online, die nächste Vorstellung sollte 21:00 Uhr starten. Kundennummer und Kino-PIN, die mit dem unitymedia Begrüßungsbrief kamen, eingegeben und bestellt. Um 21:00 Uhr soll ich den Kanal Kino 01 einschalten, dann kann es losgehen, eine e-Mail Bestätigung habe ich auch noch angefordert und erhalten.
Nach einer dreiviertel Stunde haben wir es uns dann bequem gemacht und besagten Sender eingeschaltet. Wie im Kino kamen erstmal ein paar Trailer zukünftiger, bei KINO AUF ABRUF erscheinender Filme.
21:00 Uhr ging es los, das Warner Bros. Logo flimmerte über den Bildschirm und dann… Nichts.
Der Bildschirm wurde schwarz und eine Info-Meldung wurde von meinen HD-Receiver eingeblendet: SmartCard ist nicht freigeschaltet.

Toll. Alles um- und zurückschalten brachte nichts… meine Smartcard blieb nicht freigeschaltet. Also die Service-Nummer rausgesucht und bei der kostenpflichtigen (14ct/Min) Hotline, bei der man auch die Filme bestellen kann, angerufen. Nach über 10 Minuten in der Warteschleife habe ich dann doch entnervt aufgelegt. Also umgeschaltet und was anderes geschaut.

Der Film hätte 4,- EUR gekostet, zuzüglich zu den Telefonkosten von über 1,40 EUR für die sinnlose Warterei in der endlosen Hotline-Warteschlange ein teures Vergnügen für nichts. Und Zeit habe ich dadurch auch verloren…

Gestern habe ich dann noch eine Kundenmeldung bei unitymedia online ausgefüllt und warte seitdem auf eine Antwort…

KINO AUF ABRUF sieht bei mir anders aus!

UPDATE: Social Media sei Dank. Über twitter hat mich unitymedia bereits angeschrieben. Innerhalb von 2h ist der Fall erledigt und ich bekomme von unitymedia den Betrag gutgeschrieben. Außerdem stellen Sie mir einen weiteren Gratisfilm zur Verfügung. Klasse!

Grund für den Fehler war wohl eine Störung Sonntag abend bei unitymedia.

Zu hinterfragen ist jedoch, wie schnell unitymedia über den Kommunikationskanal twitter reagiert, meine Kontaktanfrage über das unitymedia-Portal allerdings nach ca. 30h noch nicht beantwortet wurde.

 

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7 Tage iPhone 4 – ein kurzes Fazit

Bereits seit einer Woche bin ich nun im Besitz des iPhone 4 aus UK, bestellt über Borderlinx – Zeit für ein kurzes Fazit.

Ich hatte im Vorfeld einiges Gutes, allerdings auch viel schlechtes über diesen DHL-Dienst im Netz gelesen, hauptsächlich waren dies Verlustmeldungen von iPhones oder starke Verzögerungen aufgrund der Beliebtheit diesen Dienst für Bestellungen aus dem Apple-UK Store zu nutzen. Dieser war oder ist scheinbar damit doch sehr überlastet. Nachdem ich mich dann doch durchgerungen hatte, es zu wagen wurde ich ehrlich gesagt auch nicht enttäuscht. Apple hatte bereits eine Woche eher meine beiden iPhones verschickt, das Einscan- und Verarbeitungsprozedere bei Borderlinx zog sich über 4 Tage hin, allerdings war da auch ein Wochenende dazwischen. Die Zustellung mit DHL zur Packstation klappte dann auch (fast) problemlos. Somit vergingen 21 Tage von der Bestellung bis zur Inbetriebnahme des iPhone 4. Im Nachhinein würde ich wieder Borderlinx nutzen, von meiner Seite kann ich diesen Dienst absolut empfehlen.

Da das iPhone aus UK ohne SIM-/Netlock kommt funktionierte meine E-Plus-Karte auch auf Anhieb. Da im iPhone 4 und iPad nur noch Micro-SIM’s zugelassen sind, musste ich meine bisherige SIM-Karte von E-Plus erst einmal zerschneiden. Dank der sehr guten Anleitung von micro-sim.de hat dies auch ohne Probleme funktioniert.

Das iPhone gefällt mir in der Haptik und in der Bedienung wirklich sehr gut, ich hatte bereits im Vorfeld schon einige Male ein iPhone in der Hand und da ich begeisterter Mac-User bin, finde ich die sehr intuitive Usability schon klasse.

Mit dem bereits aufgespielten iOS 4.1 sind schon einige Standard-Apps vorhanden, der iTunes App-Store bietet laut Apple ca. 250.000 weitere Apps an.

Doch hier muss ich leider mal deutlich negativ vom iOS berichten, denn nach einer Woche sind mir bereits Dinge aufgefallen, die mich am iOS wirklich stören. Dies betrifft vor allem die Standard-Apps, die Apple mit iOS 4.1 ausliefert.

Kalender

Los geht’s mit dem Kalender. Was ist das bitte schön? Es gibt eine Monats- und eine Tagesansicht. Wochenansicht? Fehlanzeige. Anhand der eingetragenen Geburtstage in den Kontakten wird ein Geburtstagskalender generiert. Eine Synchronisation des Geburtstagskalenders von iCal ist nicht möglich. Damit könnte ich ja noch leben, wenn der Geburtstagskalender denn dann auch korrekt wäre. Personen, die vor 1933 geboren sind, werden im Kalender nicht angezeigt. Dieser Bug zieht sich wohl schon durch einige iOS-Versionen durch. [UPDATE: seit iOS 4.2.1 ist der Fehler weg!] Weiterhin ist es nicht möglich, sich zu diesen feierlichen Anlässen benachrichtigen zu lassen. Absolut schwach.

Da Apple mit iCal einen, wie ich finde, sehr guten Kalender auf dem Mac hat, kann ich nicht nachvollziehen, warum sie eine so schlechte Kalender-App auf dem iPhone anbieten.

Als Ersatz für diesen Kalender habe ich mir Week-Calendar aus dem App Store gekauft. Dieser bietet eine Wochen- und Heute-Ansicht, allerdings keine Monatsansicht, diese soll wohl aber in einem der nächsten Updates nachgereicht werden. Diese App greift auf die gleichen Kalender zu, lässt sich also wunderbar mit iCal synchronisieren. Sogar die fehlenden Geburtstage der vor 1933 geborenen Personen werden angezeigt, warum allerdings alle am 13. Dezember bleibt mir ein Rätsel. Das liegt am iOS Geburtstags-Bug, hat mir ein Entwickler von Week-Calendar berichtet und soll wohl mit iOS 4.2 ausgemerzt sein. Wir werden sehen. [UPDATE: seit iOS 4.2.1 ist der Fehler tatsächlich weg!] Leider ist mit dieser App auch keine Benachrichtigung von Geburtstagen möglich, da werde ich wohl eine extra Geburtstags-App kaufen müssen. Da die Auswahl hier auch sehr groß ist, bin ich mir noch nicht sicher, welche es sein wird.

Weiterer Schwachpunkt ist die nicht vorhandene Möglichkeit, ics-Files, die man per Mail bekommt, nicht öffnen und somit Kalendereinträge erzeugen zu können. Da Week-Calendar einen Versand von Terminen via E-Mail im ics-Format unterstützt, wäre dies erst recht wünschenswert. Dieses Manko ist wohl laut einigen Foren ebenfalls Apple anzukreiden, da ics-Files per se nicht geöffnet werden können. [UPDATE: seit iOS 4.2.1 werden ics-Files unterstützt und können direkt im Kalender geöffnet werden!]

Kontakte

Die Kontakte-App an sich finde ich ganz gut und lässt für mich auch fast keine Wünsche offen. Das einzige was ich vermisse ist die Zuordnung eines Kontaktes zu einer Gruppe. Habe ich einen Kontakt aus einer E-Mail beispielsweise erstellt, befindet sich dieser Kontakt in keiner Gruppe und lässt sich auch nicht verschieben. Ich muss also via iTunes synchronisieren, den Kontakt auf dem Mac in die entsprechende Gruppe verschieben und zurück synchronisieren.

WLAN

Funktioniert super und schnell. Allerdings umständlich, es jedesmal ein- und auszuschalten. Ich würde mir wünschen, es gäbe die Möglichkeit es mit einem Wisch oder einem Tap auf ein Icon (App?) ein- oder auszuschalten. Jedes Mal den Weg über Einstellungen/WLAN/WLAN ein-/ausschalten zu gehen nervt. Ich habe mitbekommen, dass es eine App dafür gibt, allerdings nicht im App-Store ;-) und frage mich nun ob es sich lohnen würde einen Jailbreak durchzuführen. Welche lohnenswerten Apps gehen mir durch die Lappen?

Klingeltöne

Für eingehende E-Mails ist ein Standardton vorgesehen. Der kann nicht geändert werden! Hallo? Es geht zwar, allerdings benötigt man auch hierfür wieder einen Jailbreak…

Fazit: Es ist nicht alles super was von Apple kommt, das ist mir auch klar. Ich bin begeistert von meinem iPhone 4, allerdings hätte ich solche Defizite, besonders in Bezug auf den echt schlechten Kalender, nicht erwartet. Dass Apple hier Magerkost an Funktionalität anbietet, liegt mit Sicherheit auch an der Einnahmemöglichkeit durch den Verkauf von Apps, die das iPhone erst richtig aufbohrt und zum Alleskönner mutieren lässt. Doch hier Standardfunktionalitäten wegzulassen ergibt für mich keinen Sinn. Auf der anderen Seite bin ich von anderen vorinstallierten Apps regelrecht begeistert. Die Karten App zum Beispiel macht richtig Spaß und auch StreetView funktioniert echt super damit.

Den Kauf habe ich bisher nicht bereut, ich gebe aber auch zu, dass ich keinen Blick auf Android Smartphones geworfen habe, da ich mich bereits seit langer Zeit auf ein iPhone festgelegt habe. Das hat nichts mit Apple-Fanboy zu tun, sondern mit der bisherigen Zufriedenheit mit meinem MacBook Pro. Ich hoffe Apple legt hier mit den nächsten iOS Versionen nach, um die ein oder anderen Schwächen auszugleichen.

 

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iPhone 4 bei Apple UK via Borderlinx bestellt

Vor ca. 2 Wochen habe ich mir mein erstes iPhone bestellt. Unlocked. Im Apple Store direkt. In UK.

Ursprünglich wollte ich mir das iPhone eigentlich bei meinem nächsten Aufenthalt in Singapur kaufen, allerdings gibt es dort keinen Apple Store und die iPhone’s, die man kaufen kann, sollen hauptsächlich Grauimporte aus den USA sein, also locked. Da wollte ich dann doch die sichere Variante nehmen und habe nun in UK bestellt.

Da Apple sehr restriktiv ist, was Bestellungen im ausländischen Apple Store angeht -  Apple erlaubt nur Bestellungen mit Lieferadresse im jeweiligen Land – benötigte ich einen Umweg, um mir doch ein iPhone direkt liefern zu lassen.

Wenn man nicht gerade jemanden kennt, den man die Bestellung zuschicken kann und der diese Lieferung dann weiter nach Deutschland schickt, benötigt man fremde Hilfe. Diese Hilfe bietet Borderlinx – sozusagen eben jener Freund – ein treuhänderischer Paketzustelldienst von DHL mit virtueller Adresse, der in den USA und UK genutzt werden kann. Dank Borderlinx erhält man nach einer kostenlosen Registrierung eine eigene, fiktive Adresse in den USA und UK. Diese Adresse kann man nun beim Online-Shopping nutzen, wenn es darum geht, dass Waren nur in das Land geliefert werden dürfen, für das es bestimmt ist.

Erhält Borderlinx diese Sendung, wird man benachrichtigt, dass eine Sendung eingegangen ist und bezahlt die zusätzlichen Shippingkosten von USA/UK nach Deutschland. Dank eines Cost Calculators kann man diese Kosten bereits im Vorfeld errechnen. Ich rechne so mit ca. 35 EUR Versandkosten für beide iPhones zusammen. Hat man bezahlt, so labelt Borderlinx das Paket um und schickt es auf erneute Reise zur Zieladresse. Dank DHL kann dies auch eine Packstation sein. DHL hatte mir am Telefon mitgeteilt, dass eine Zustellung an eine Packstation bei DHL Express Sendungen nicht möglich ist, wie mein DHL Tracking auch erstmal bestätigt hatte. Glücklicherweise wurde am selben Tag ein zweiter Zustellversuch mit positiven Ergebnis durchgeführt.

Diesen Selbstversuch habe ich nun gestartet, nachdem ich von dem positiven Bericht bei hombertho.de gelesen hatte.

Bestell- und Versandablauf:

05.09.2010 Bestellung von 2x Apple iPhones im Apple Store UK

06.09.2010 Bestellung bei Apple UK wird wieder gecancelt (keine Ahnung warum?). Ich habe gelesen, das es eventuell damit zusammenhängt, dass ich keine Apple-ID angegeben habe und Apple bereits bestehende Apple Customer bevorzugt.

07.09.2010 Erstellung eines zusätzlichen UK-Apple Accounts

07.09.2010 Bestellung von 2x Apple iPhones im Apple Store UK mit neuem Apple-Account

08.09.2010 Bestellbestätigung per e-Mail erhalten. Vorrausichtliche Dauer bis Lieferung: 3 Wochen :-( (war zu erwarten)

22.09.2010 Dank Delivery Status bin ich permanent auf dem Laufenden und sehe, dass meine Bestellung in “Prepared for Shipment” umgestellt wurde. Der Euro steht momentan dem Britischen Pfund besser gegenüber, als zum Zeitpunkt der Bestellung. Bestelldatum: 499 £ = 605 €, heute 499 £ = 583 €

23.09.2010 Versand. Fast eine Woche eher als erwartet. :-) Um 00:31 Uhr erhalte ich eine e-Mail von Apple, dass meine Sendung mit UPS unterwegs ist. Jetzt ist sie auf dem Weg zu Borderlinx…

23.09.2010 12:45 Uhr laut UPS zugestellt. Warte auf Benachrichtigung von borderlinx

24.09.2010 09:20 Uhr Twitter-Nachfrage bei @borderlinx, wann mein Paket endlich gescannt wird. Prompte Antwort: Innerhalb von 24h. Naja, die haben sie ja bald erreicht…

24.09.2010 13:15 Uhr Endlich! Mein Paket ist gescannt worden. eMail-Benachrichtigung trudelt 9 Minuten später ein.

24.09.2010 13:27 Uhr: Bezahlung mit paypal. Warte auf DHL-Trackingnummer

25.09.2010 nichts passiert…

26.09.2010 nichts passiert…

27.09.2010 11:50 Uhr: DHL Trackingnummer vergeben

27.09.2010 16:23 Uhr: an DHL übergeben

28.09.2010 05:13 Uhr: Ankunft in Köln

28.09.2010 06:11 Uhr: Abfahrt ab Köln

28.09.2010 Apple hat abgebucht. 593,42 EUR. Borderlinx Versandkosten = 39,57 EUR. Sind je iPhone 613,21 EUR inkl. Versand.

28.09.2010 07:38 Uhr: Ankunft in Düsseldorf

28.09.2010 08:07 Uhr: Auslieferung beginnt :-)

28.09.2010 11:22 Uhr :-( Zustellung an Packstation abgelehnt. Nach Rücksprache mit DHL ist eine Lieferung an eine Packstation mit DHL Express nicht möglich (auch wenn es bei einigen wohl funktioniert hat), da kein Empfänger den Erhalt gegenzeichnen kann. Jetzt muss ich das Paket heute abend abholen oder morgen erneut zustellen lassen.

28.09.2010 13:00 Uhr: Nach erneutem Telefonat mit DHL entscheide ich mich für Selbstabholung im DHL-Lager in Ratingen.

28.09.2010 16:47 Uhr: Kurz bevor ich zum DHL-Lager aufbrechen will, erhalte ich eine SMS und eMail von der Packstation. Mein Paket wurde eingeliefert !? Ich bin irritiert. Kurzer Check bei DHL ergibt folgendes Resultat:

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob es wirklich in der Packstation liegt oder ob es bei DHL wieder eingeliefert wurde. Ich fahre also erstmal zur näher gelegenen Packstation, in der Hoffnung, dass es dort eingeliefert wurde.

28.09.2010 17:53 Uhr: Die Packstation gibt mein Paket frei. :-) Das iPhone 4 ist da!

 

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Film leihen im PSN Videostore – ein Selbstversuch

Sonntag abend war es soweit. Im Fernsehen kam irgendwie nichts besonderes, der Tatort stand uns nicht so an, also wollte ich einmal die Gelegenheit nutzen und dem Videostore des PlayStation Network (PSN) von Sony zu testen.

Eigentlich ideale Bedingungen und auch ein alltäglicher Testfall. DSL 16000 von Arcor und PS3 vorhanden und ein Restguthaben im PSN hatte ich auch noch. Der Videostore ist seit dem Launch im Spätherbst letzten Jahres sicherlich noch ausbaufähig, aber es kommen immer mehr neuere Titel rein – das ist vorbildlich. Gar nicht nach meinem Geschmack sind die gesalzenen Preise und das Produkt, welches man für diesen Peis erhält. 4,99 EUR für einen Film (SD-Qualität) zum leihen, 5,99 EUR (wenn vorhanden) für die HD-Variante und 14,99 EUR zum Kauf des Films in SD-Qualität. Leider sind alle Varianten nur im Zweikanalton, also Stereo. Finde ich sehr enttäuschend, dass noch nicht mal 5.1 Sound mit angeboten ist. Eine deutliche Qualitätseinbuße also. Dafür hat man bei der Leih-Version 14 Tage Zeit, sich diesen anzuschauen. Nach der erstmaligen Wiedergabe verbleiben allerdings nur noch 48h, danach macht einem der DRM-Schutz einen Riegel davor.

Na gut, wir haben uns entschieden, dass wir “Der Informant” mit Matt Damon anschauen wollen. Da die Videos streamingfähig sind, also direkt nach Beginn des Downloads angeschaut werden können entscheiden wir uns für die SD-Variante, da hier die Datenrate nicht so hoch ist, wie bei der HD-Variante. Erschrocken habe ich mich dann doch bei der Transferrate: Nach 20 Minuten leider erst 19 MB (von insgesamt 1316 MB) heruntergeladen. Also ca. 1 MB/Minute bzw. ca. 20KB/s. An meiner DSL Leitung kann es nicht liegen, schnell noch 2 Speedtests gemacht, die mir eine hervorragende Verbindungsqualität von immerhin 13-14 MBit bescheinigen. Ein Ausschnitt aus der Fritz!Box belegt, dass die Transferrate im Nirgendwo rumdümpelt, die Lastspitzen sind durch meine Speedtests verursacht.

Ich finde das absolut ungenügend für einen Videostore und überhaupt nicht brauchbar, zumal so Video on Demand nicht möglich ist.

Also haben wir uns dann doch für eine Blu-ray entschieden und den Download im Hintergrund laufen lassen – so dachten wir. Nachdem wir die Wiedergabe beendet hatten, hat es mich interessiert, wie weit der Download ist. Leider pausierte der während der Wiedergabe und es war noch kein weiteres MB hinzugekommen. Mir blieb also nichts weiter übrig, als den Download über Nacht weiterlaufen zu lassen und die PS3 anzulassen.

Heute morgen war der Film dann da, die Wiedergabe habe ich noch nicht gestartet, kann also über die Bildqualität noch keine Aussage machen. Hätte ich gewußt, dass ich den Download über Nacht laufen lassen muss, hätte ich auch gleich die HD-Variante genommen.

Was ich nicht verstehe, ist die Tatsache, dass Spiele Downloads aus dem PSN Store (Demos, Trailer) deutlich schneller sind.

Das wird wohl vorerst das letzte Mal sein, dass ich diesen Dienst nutze. So nicht SONY! Das ist unter aller Sau.

 

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DIY: Ambilight am Pioneer PDP-507XA

In diesem Artikel geht es darum, wie man in wenigen Schritten ein günstiges Ambilight Feeling an einem herkömmlichen Plasma, LCD oder LED TV schafft und so das Sehvergnügen steigern kann.

Hintergrund des Blogbeitrags ist, dass ich vor 3 Jahren in einem HIFI Forum ein paar Bilder verlinkt hatte, die heute leider ins Nirwana zeigen und ich auch leider nicht mehr löschen kann. Anhand meiner Domain-Statistik habe ich jedoch herausgefunden, dass diese Links immer noch gerne angeklickt werden. Daher erfolgt hier eine Neuauflage der Fotos inkl. Anleitung.

ESPN America -  grün

ESPN America - grün

Das hier vorgestellte “Ambilight” ersetzt natürlich nicht die von Philips erfundene und angewandte Technik, sondern dient dazu, ein stimmungsvolles Licht zu schaffen. Nichtsdestotrotz erweitert sich für den Zuschauer das Gerätesichtfeld, in der Wahrnehmung wirkt das Bild auch kräftiger und nicht zuletzt auch augenschonender.

Um dieses “Ambilight” an meinem Pioneer Plasma zu installieren, habe ich mir das LED Leisten-Set DIODER von IKEA gekauft, welche es immer noch für 59,- EUR im Handel gibt. In diesem Set befinden sich 4-farbige LED Leisten, auch LED-Strips genannt, mit einer Länge von ca. 25 cm, die man ineinanderstecken kann. Beiliegend gibt es einen Trafo mit 4 Anschlüssen für jeweils eine Leiste, sodass gewährleistet ist, dass die LED-Strips immer simultan leuchten. Daneben gibts noch reichlich Zubehör (Metallclips, Schrauben, Powerstrips), um die DIODER auch zu befestigen. Diese LED-Strips gibt es auch farblos, also weißes Licht, kostet 20,- EUR weniger und heißt auch DIODER, also aufpassen, dass man die bunten kauft!

In meinem Beispiel habe ich jeweils zwei 25 cm Strips ineinander gesteckt und links und rechts hinter meinem Plasma mit Powerstrips befestigt. Die Kabelführung verläuft versteckt hinter dem TV und führt dann gemeinsam in zwei Anschlüsse des Trafos. Von dort dann in die Steckdose, am besten in einen Adapter für eine Funkfernbedienung ausgestattet – fertig.

Zwischen dem Trafo und Steckdose gibt es noch einen Schalter, um die Farbe zu wechseln und in einen anderen Modi zu schalten. Davon gibts gleich 3 Stück: Farbe fest eingestellt, Farbe wechselt weich mit Übergang, Farbe wechselt ohne Übergang.

Folgende Farben stehen zur Auswahl: rot, grün, blau, weiß, gelb, pink und türkis. Grundsätzlich habe ich eine Farbe fest eingestellt, also bei Fußball grün, bei Filmen blau usw. Mir reichen die beiden seitlichen Leisten völlig, allerdings ist es ohne Probleme möglich, das DIODER Set zu erweitern, indem man ein zweites Set dazukauft und an den gleichen Trafo hängt. In meinen Fall könnte ich noch waagerecht hinter meinem Pioneer nach oben ausleuchten.

Ein Vorteil gegenüber Philips Ambilight ist zum Beispiel der Aspekt, dass ich diese sehr schöne Stimmungsbeleuchtung auch ohne Fernseher nutze und so ein angenehmes Farbklima in der Wohnung habe. Bei einer Party oder einem Pokerabend stelle ich die DIODER auch meist auf wechselndes Licht mit Übergang ein. Diese Form der indirekten Beleuchtung eignet sich auch hervorragend als Hintergrundbeleuchtung für große Bilder, die beispielsweise auf einer tapezierten Gipskartonplatte angebracht und an der Wand befestigt sind.

Mittlerweile schaue ich kein TV mehr ohne die Beleuchtung angeschaltet zu haben, da mir das Bild gleich viel zu flau vorkommt und irgendwas fehlt – ich will es nicht mehr missen.

ESPN America - blau

ESPN America - blau

ESPN America - weiß

ESPN America - weiß

PS3 Diashow - türkis

PS3 Diashow - türkis

 

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FRITZ!Box jetzt mit Gigabit

Derzeit ist ja die CeBIT und endlich gibts von AVM mein ersehntes Produktupdate.

Die FRITZ!Box 3370 ist für das dritte Quartal angekündigt, diesmal mit 4x Gigabit Anschlüssen und die neueste WLAN N-Technologie, mit bis zu 450 Mbit/s.

Das mit dem schnelleren WLAN ist jetzt nur bedingt für mich interessant, aber die Gigabit-Anschlüsse brennen mir doch schon sehr unter den Fingernägeln, da ich dann endlich mein NAS (ebenfalls Gigabit Anschlüsse) daran anstöpseln kann und schneller darauf lesen/schreiben kann.

Nicht ganz unwichtig, denn mein TimeMachine Backup läuft ja derzeit auf dieses NAS über WLAN. Der Flaschenhals beim Zugriff auf TimeMachine liegt hierbei mit max. 100MBit/s bei den Ethernet-Anschlüssen meiner jetzigen FRITZ!Box 3270, im WLAN schaffe ich aber ca. 170 MBit/s, also erhoffe ich mir nahezu eine Verdoppelung der Geschwindigkeit.

 

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