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neue Apps für OS X im Einsatz
12. Mrz
Die gerade abgelaufene nanoBundle 2 Aktion von MacHeist hat mich doch noch im letzten Moment geködert und ich habe für $19,95 wie im letzten Jahr zugeschlagen. Wie immer nutze ich nicht jedes Tool, welches in dem Bundle angeboten wird, aber wenn es 2 bis 3 sind, dann hat es sich in meinen Augen gelohnt.
Was gibts Neues auf meinem MacBook Pro:
Tweetie ist im letzten Augenblick in das nanoBundle aufgenommen wurden und da ich den Twitter Client bereits in der kostenlosen, aber werbefinanzierten Version im Einsatz habe und sehr zufrieden bin, war das der ausschlaggebende Punkt, das Bundle zu kaufen. Die Aussicht auf ein kostenloses Update auf Tweetie 2, April angekündigt, für das iPhone gibt es das bereits, tat ihr übriges. Ich nutze jetzt seit geraumer Zeit Tweetie, eigentlich genau seit dem Umstieg auf Snow Leopard, da mein bisheriger Twitter Client nambu nicht unterstützt und bis jetzt noch nicht aktualisiert wurde. Vorher hatte ich noch Eventbox, Pwitter, Twitterrific und Tweetdeck im (Test-)Einsatz, diese sagten mir jedoch alle nicht zu.
Aus meinen Windows Zeiten setzte ich als FTP Client Filezilla ein, welches ich auch unter OS X weiterbenutzt habe, da es als OpenSource hier verfügbar ist. Allerdings hat es so ganz und gar keinen Apple typischen Style, sondern kommt vom Look and Feel immer noch als biederne Windows Applikation rüber. Dank flow aus dem MacHeist Bundle habe ich jetzt einen echt schicken und super intuitiv zu bedienenden FTP Client im Finder Stil. Dieser hat sogar einen eingebauten Editor, so dass ich nunmehr nicht erst Dateien herunterladen, bearbeiten und dann wieder uploaden muss. Auch Quicklook, ein Feature bei OS X, welches ich nicht mehr missen möchte, ist bei flow eingebaut. Filezilla befindet sich nicht mehr auf meiner Platte.
Von equinux habe ich bereits iSale aus dem letzten MacHeist Bundle im Einsatz – diesmal war CoverScout dabei. Das Programm ist ideal, um die fehlenden Cover in der iTunes Sammlung zu vervollständigen und die grauen Lücken zu entfernen. Da ich dort doch noch einige Lücken dieser Art habe und ich es sehr mühselig finde, die Cover herauszusuchen, wenn diese von iTunes nicht automatisch gefunden werden, und diese Lied für Lied hinzuzufügen – finde ich ist CoverScout eine gelungene App, auch wenn ich diese sicherlich nicht oft im Einsatz haben werde.
Tales of Monkey Island ist eigentlich gar kein App, sondern ein Game, welches man eigentlich nicht weiter vorstellen muss. Die Adventures von Monkey Island sind eigentlich legendär und ich freue mich schon, wenn ich Zeit finde, das Spiel auf dem Mac zu zocken.
Das waren die Apps aus dem MacHeist nanoBundle 2, für die ich wahrscheinlich am meisten Verwendung finde, ich hätte mir gewünscht, dass 1Password (20% Rabatt Link) noch dabei ist, denn darauf warte ich eigentlich schon lange, aber nun werde ich es mir wahrscheinlich auch so kaufen. Ich habe aber seit neuesten noch ein neues Programm im Einsatz, welches ich ebenfalls nicht mehr missen möchte:
Vor kurzen bei Delicious angemeldet habe, dem Bookmark-Dienst im Internet und für den schnellen Zugriff und die Verwaltung meiner Lesezeichen habe ich Delibar im Einsatz. Das Tool nistet sich als Lesezeichen in meine Taskleiste ein und ich brauche nicht unnötig ein Plug-In in meinem Firefox oder Safari installieren, geschweige denn mich bei Delicious mich jedes Mal anzumelden (Ok, auf Arbeit habe ich dieses Plugin im FF natürlich installiert…) Ein Klick auf das Icon und ich kann in meinen Lesezeichen suchen und per Doppelklick öffnet sich dieses in meinem Standardbrowser in einem neuen Tab. ich habe mittlerweile fast alle meine Lesezeichen aus den lokalen Favoriten gelöscht und finde es einfach praktisch von überall darauf zuzugreifen. Sehe ich einen interessanten Artikel im Netz kann ich den Link einfach bei Delicous abspeichern und mit Tags vergeben und habe so schnell und einfach Zugriff darauf, falls ich diesen wieder einmal suche. Ich habe sogar festgestellt, dass ich jetzt viel öfter Lesezeichen abspeichere, das lästige hin- und Hermailen von Links hat für mich nun jedenfalls ein Ende. Delibar gibts für $18 bei delibarapp.com.
verschachtelte INBOX in Apple Mail
11. Nov
Ich habe bereits seit einiger Zeit ein lästiges Problem bei einem IMAP-Postfach in Apple Mail. Eine verschachtelter INBOX-Ordner erstellt sich von selbst immer wieder. Wenn ich alle einzelnen INBOX-Folder lösche erstellen sie sich automatisch wieder neu, jedoch immer um einen neuen Folder zusätzlich.
Kennt hierfür jemand einen Workaround?
Ein anderes IMAP-Postfach beim gleichen Mail-Anbieter, in diesem Fall Arcor, hat dies jedoch nie, Postfach-Einstellungen sind auch gleich.
Backup-Szenario – Time Machine auf NAS (QNAP TS-109)
31. Jul
Man setzt sich ungern mit dem Thema Datensicherung und Backup auseinander, spätestens aber dann, wenn es dann auch passiert.
Seitdem ich auf ein MacBook Pro von Apple umgestiegen bin nutze ich Apple Time Machine, ein hervorragendes Tool, einfach zu bedienen, bei Mac OS X bereits im Software Paket enthalten und läuft ständig im Hintergrund.

Ich habe mir eine zusätzliche externe Festplatte von Western Digital mit 1 TB Kapazität, FireWire- USB- und eSata Anschluß, die WD MyBook Studio!, gekauft und diese in 2 Bereiche partitioniert. Eine für Time Machine, die andere für zusätzliches Backups meiner Fotos, des Lightroom Kataloges und der iTunes Musikdatenbank.
Immer wenn die Platte am MacBook Pro via FireWire800 angeschlossen war, lief Time Machine im Hintergrund und sporadisch wanderten meine Fotos, der LR-Katalog und Musik mittels Synkron auf die MyBook-Platte.
Parallel dazu habe ich ebenfalls mit dem Synchronisationstool Synkron diese Daten auf mein NAS gespiegelt. Ich habe hierfür die QNAP-TS 109 mit einer 400 GB SATA-Festplatte im Einsatz. Dieses ist an meine FritzBox 3270 über LAN angeschlossen und von Mac oder Windows PC über WLAN erreichbar. Tolle Sache mit weiteren nützlichen Funktionen.
Allerdings hat die Sache doch einige Haken:
- Time Machine läuft nur wenn ich die Festplatte (steht im Arbeitszimmer) angeschlossen habe, also doch selten
- das zusätzlich Backup auf die WD MyBook-Festplatte muss manuell angestossen werden, genauso wie das Backup auf mein NAS
- geht die WD MyBook kaputt, sind beide Backups, also Time Machine und Daten im Arsch
Also muss das Backup Konzept doch noch einmal überdacht werden.
Auf Time Machine möchte ich nicht verzichten, allerdings wäre es klasse, wenn es hochverfügbar wäre. Die Time Capsule von Apple ist dafür zwar hervorragend geeignet, allerdings viel zu teuer. Darüberhinaus habe ich ja bereits ein NAS. Offiziell wird dies allerdings nicht für Time Machine unterstützt, inoffiziell gehts doch
Es gibt einige Tutorials, die beschreiben, wie dies eingerichtet wird (nachzulesen hier oder hier), ist auch nicht allzu schwer und das tolle ist – es funktioniert!
Nun läuft Time Machine permanent wireless im Hintergrund wenn ich zuhause bin und muss mich nur noch bei Bedarf an meine externe Festplatte dranklemmen, um eine zusätzliche Synchronisation anzustossen – das werde ich zukünftig auch regelmäßiger machen.
Für Time Machine gibts übrigens noch ein nettes Tool, um das Scheduling Intervall von einer Stunde zu verändern: TimeMachineEditor.
Damit habe ich zwei getrennte unterschiedliche Backups, ich werde mir noch angewöhnen, dass ich einmal im Quartal mit SuperDuper! ein komplett Image meines MacBooks auf meine USB-Platte ziehe, diese ist sogar bootfähig.
Ein Haken hat die Geschichte leider (vorerst) immer noch: Trotz Gigabit-Anschluß des QNAP und WLAN 802.11n (300MBit/s) Standard meiner FritzBox und meines MacBooks, hat die FritzBox nur 100MBit LAN-Anschlüsse. Sobald es ein update der Produktpalette mit Gigabit-Anschlüssen gibt, werde ich wohl einen Austausch der FritzBox vornehmen müssen, um die Geschwindigkeit von Time Machine zu erhöhen.
Polaroid Old-School Look
25. Jul
Wer kennt die guten alten Polaroid-Kameras nicht? Auslösen, den Abzug etwas hin und herschütteln und die chemische Reaktion abwarten. Das Ergebnis war sehr oft sehr unterschiedlich – ein Unikat eben.
Heute gibts abseits der Lomografie fast nur noch Motive, die perfekt aufgebaut und ausgeleuchtet sein müssen, dabei machen doch gerade die einzigartigen Bilder mit dem gewissen “Etwas” was aus.
Leider wurde Polaroid eingestellt, es wird aber wiederbelebt.
Zumindest im digitalen Bereich muss man aber nicht mehr auf diese Kunst verzichten, denn es gibt Poladroid.
Die Software macht echt Spaß und ist einfach zu bedienen. Ein Bild auswählen, auf die Kamera schieben und schon wird ein Sofortbild erstellt. Genau wie im richtigen Leben muss man allerdings einen Moment warten, bis der Abzug fertig ist – nach und nach kommen die Konturen zum Vorschein, das Ergebnis ist ein unverwechselbares Polaroidbild.
Um das Flair noch etwas aufzubohren, kann man wahlweise einstellen, ob man dezent Kratzer oder Fingerabdrücke auf dem Polaroid haben möchte. Mehr als 10 Bilder pro Session gibts nicht, dann ist die Cartridge alle und es muss neu gestartet werden – wie in echt.
Wie bei den echten Polaroid Kameras auch ist jedes Bild ein Unikat – selbst wenn man immer das gleiche Bild mehrmals durch Poladroid jagd, das Sofortbild sieht jedesmal etwas anders aus.
Achja, gibts auch für Windows
UPDATE: Der Schriftzug ist mir Photoshop nachträglich reingesetzt, eine entsprechende Comment-Funktion wird aber in einer der nächsten Poladroid Updates integriert sein.
Geotagging – Uhrzeit der Kamera synchron halten
14. Jul
Sicherlich kennen einige das Problem, wenn Fotos mit den GPS-Daten des GPS-Loggers abgeglichen werden und hinterher feststellen, dass die GPS-Position, die in die EXIF-Daten des Fotos geschrieben werden, nicht exakt der Position entsprechen, wo die Bilder aufgenommen wurden.
Schaut man sich den GPS-Track an, verläuft dieser ziemlich genau. Also kommt man relativ schnell zu der Erkenntnis, dass es sich um eine leichte Abweichung beider Uhrzeiten, also die der Kamera und die des GPS-Loggers, handelt.
Denn dies ist die Grundvorrausetzung für ein exaktes Geotagging, die Uhr der Kamera muss so genau wie möglich laufen, damit die Positionsbestimmungen auch korrekt in den EXIF Header der Fotos geschrieben werden.
Die Zeit des GPS-Loggers kann man nicht manipulieren, da diese direkt vom Satellit in UTC empfangen und gespeichert wird – bleibt also als einzige Möglichkeit, die Aufnahmezeit der Fotos vor dem Geotaggen der Bilder anzugleichen. Hier bleibt einem überlassen, ob man die Kamera ebenfalls permanent auf UTC umstellt, um immer die exakt gleiche Uhrzeit, wie die des GPS-Loggers zu haben oder ob man die Uhrzeit immer auf die lokale Uhrzeit einstellt. Ich habe mich für die zweite Variante entscheiden, dies hat allerdings den Nachteil, dass man beim Geotaggen darauf achtet das UTC Offset, also die Zeitverschiebung mit einzurechnen, bei meinen Thailandbildern, war dies also UTC+7, in Deutschland – je nach Sommerzeit – UTC+1 oder UTC+2.
Woher weiß man eigentlich, ob die Kamera-interne Uhr vor oder nach geht? Vor einem Shooting oder einer Rundreise, versuche ich die Uhr ziemlich genau einzustellen, aber selbst einige Sekunden Differenz können viele Meter ausmachen. Daher behelfe ich mir eines einfachen Tricks: Ich fotografiere einfach am Anfang und ab und zu zwischendurch, wenn es die Gelegenheit zulässt, die Internetseite von uhrzeit.org. So kann ich vor dem Geotaggen die EXIF-Daten der Fotos analysieren und feststellen, wie ungenau die Uhrzeit meiner Kamera im Verhältnis zur fotografierten Uhrzeit ist. Nun kann ich in einem Batchlauf die Uhrzeit aller Fotos in den EXIF-Daten entsprechend korrigieren und dann mit den GPS-Daten abgleichen. Die Zeitkorrektur der Aufnahmezeit geht beispielsweise mit dem Tool Photo Time Edit in einem Rutsch. Wie immer gilt auch hier: Vorher natürlich die Originale sichern!
Royaltek RGM-3800 GPS-Logger unter Mac mit GUI
29. Jun
Ich hatte ja bereits in diesem Beitrag mitgeteilt, wie ich meinen GPS-Logger unter OS X zum laufen bekommen habe. Dank Karsten Petersen’s Script konnte ich unter Apple Terminal auf Kommandozeilenebene auf den Logger zugreifen und meine Tracks herunterladen.
Nun ist das Script in einer neuen Version zum Download verfügbar und damit nicht genug, es ist nun auch eine GUI verfügbar, um komfortabel und intuitiv den GPS-Logger auslesen zu können. Mittels AppleScript wurde diese GUI von Niels Volkmann, basierend auf dem Python Script von Karsten Petersen, entwickelt.
Die GUI kommt als Mac OS X typische DMG-File daher, kann also direkt gestartet oder in den Programme-Ordner kopiert werden. Ich freue mich auf die Weiterentwicklung des Scripts und natürlich über das einfache Handling über die GUI.
