Lightroom: Automatischer Import vom iCloud Photostream

Ich bin schon länger auf der Suche, um meine Fotos vom iPhone automatisch in Lightroom importiert zu bekommen.

Mit Apple’s iCloud wurde der Photostream eingeführt. Fotos, die auf einem iOS Gerät geschossen wurden, werden automatisch in die iCloud synchronisiert und sind auch sofort in iPhoto auf dem Mac geladen. Kein lästiges manuelles Synchronisieren mehr. So weit so gut.

Jetzt der Haken: Ich nutze iPhoto eigentlich nur für Fotobücher, ansonsten ist Adobe Photoshop Lightroom mein Werkzeug der Wahl. Wie kriege ich jetzt also die Fotos von meinem iPhone automatisiert und kinderleicht in mein Lightroom geladen. Ich hatte erst an Dropbox-Tools gedacht, die es im App-Store gibt (CameraSync, DropPhox) aber hier muss immer manuell gesynct werden und danach muss wieder nach Lightroom importiert werden. Da die Fotos ja eh in der iCloud liegen, brauche ich nicht noch einen zusätzlichen Speicherort. Am besten also den Photostream abgreifen ohne iPhoto zu starten.

Das geht mit dem kostenlosen Tool PhotoStream2Folder von Laurent Crivello. Das Tool nistet sich in die Taskleiste ein und überprüft im Hintergrund in einem beliebig regelbaren Intervall Deinen Photostream in der iCloud. Sind neue Fotos gefunden, werden diese automatisch in einen beliebigen Ordner heruntergeladen. Hierbei können gleich Tags vergeben werden, auf Wunsch auch direkt eine Farbe ausgewählt werden und die GPS Koordinaten ausgewertet werden, um Ortsinformationen anzureichern. Eine Dropbox-Anbindung ist ebenfalls integriert.

Nun gibt es 2 Möglichkeiten diese Fotos in Lightroom zu importieren:

Entweder den einen bestimmten Ordner automatisch überwachen zu lassen, um dann in Lightroom den automatischen Import anzutriggern. Funktioniert in meinem Test ganz gut. Hat allerdings den Nachteil, dass im Importdialog des automatischen Imports auch ein Zielordner angegeben werden muss. Das bedeutet, dass die Fotos aus dem Quellordner in den Zielordner verschoben werden. Irgendwie doppelt gemoppelt, denn so muss ich immer einen zusätzlichen Ordner vorhalten.

Daher habe ich mich für die Variante entschieden, die Fotos in einen Ordner herunterzuladen, den ich in Lightroom bereits hinzugefügt habe. Mit Rechtsklick auf den Ordner in Lightroom und dann “Ordner synchronisieren …” und schon holt sich Lightroom alle Neuankömmlinge in den Katalog. Zugegeben, das ist zwar noch ein manuell ausgeführter Klick innerhalb Lightrooms, aber auch nur ein Ordner, indem die Fotos abgelegt werden.

 

>> 4 Kommentare

Gewinner der iOS App GeoTags

Vor einer Woche habe ich 5 Promo-Codes für die iOS App GeoTags, vom Entwickler Manfred Kreß zur Verfügung gestellt bekommen.

Gestern war der Einsendeschluß für die Verlosung. Da nicht die Mindestanzahl an Kommentaren eingegangen ist, bekommen natürlich alle 4, die einen Kommentar hinterlassen haben, einen Promo-Code, den verbleibenden Code verschenke ich in meinem Bekanntenkreis.

Viel Spaß damit!

 

>> Keine Kommentare

Gewinnspiel & App-Review: Fotolocation Scouting mit GeoTags

Oft ist es so, dass man an interessanten Plätzen oder Orten vorbeikommt, aber die Kamera ist nicht dabei, um es festzuhalten. Später nochmal hierher, um Fotos zu machen? – Klar gerne, aber meist hat man es dann doch vergessen.

Was liegt also näher, diese Locations direkt abzuspeichern, um sie später wieder abzurufen oder ein interessantes Portfolio an Fotolocations aufbauen zu können? Gerade wenn man People-Shootings im Outdoor-Bereich machen möchte, freut man sich immer, wenn man ein paar Fotolocations in der Hinterhand hat.

Die iOS App GeoTags besinnt sich auf genau diese Eigenschaften, ohne viel Schnick Schnack drumherum, sondern genau auf das was es machen soll – Orte geografisch zu taggen.

Nach dem Start der App kann es sofort losgehen, um eine neue Markierung hinzuzufügen. Die aktuelle GPS-Position wird erfasst, ein Titel für diese Ortsmarkierung kann vergeben werden. Fertig. Zusätzlich können aus der App heraus beliebig viele Fotos aufgenommen und der Markierung hinzugefügt werden. Dabei finde ich es klasse, dass die Fotos nicht im internen Fotoaufnahmen-Album (Camera Roll) abgelegt werden und somit nicht das Fotoalbum des iPhones mit Bildern zupflastern.

Für Notizen zu jeder Ortsmarkierung ist selbstverständlich auch Platz und jederzeit kann die Position auf einer Google-Map (leider nur Kartenansicht, kein Satellit) angezeigt werden.

Das Koordinaten-Format kann mit einem Tipp auf die GPS-Daten geändert werden. Zur Auswahl stehen:

  • Grad° mit Dezimalstellen
  • Grad° Bogenminuten’ mit Dezimalstellen
  • Grad° Bogenminute’ Bogensekunde” mit Dezimalstellen.

Mein Vorschlag für kommende Updates: Satellitenansicht im Kartenmodus unterstützen und evtl. eine Übersichtskarte mit allen abgespeicherten Markierungen anzeigen.

Die App ist kompatibel mit iPhone 3G, iPhone 3GS, iPhone 4, iPhone 4S, iPad 2 Wi-Fi + 3G und erfordert iOS 4.0 oder neuer. Die App gibt’s im iTunes Store für 1,59 EUR zu finden, ist von ObjectiveCeeds und ich möchte sie nicht mehr missen…

VERLOSUNG: Manfred Kreß, der Entwickler von ObjectiveCeeds, hat mir freundlicherweise 5 Promo-Codes für diese App bereitgestellt. Damit bekommt Ihr die App gratis. Ich verlose diese Promo-Codes unter allen, die bis zum 24.11.2011 (einschließlich) hier einen Kommentar hinterlassen haben.

 

>> 8 Kommentare

TruePreview – Mails endlich ungelesen lassen

Ich nutze Apple Mail nun schon seit Anbeginn meines persönlichen OS X-Zeitalters.

Bisher habe ich auch kaum einige Funktionen vermisst und wenn doch, so konnte man diese Funktionen mit zusätzlichen Plugin’s nachinstallieren.

Und darum gehts heute.

Leider findet sich in Apple Mail keine Funktion, wie in Microsoft’s Outlook, um Mails als ungelesen markiert zu lassen, sobald man eine andere Mail markiert. Bei einem erhöhten Mailaufkommen ist es oft so, dass man nur mal kurz durch die Mails durchgeht und sich die Vorschau anzusehen, aber die Mails werden sofort als “gelesen” markiert.

TruePreview ist genau so ein Plugin für Apple’s Mail, in der es rund um eMail-Markierungen geht.

Es ist möglich einzustellen, dass die Mails als “ungelesen” markiert bleiben, oder auch zeitversetzte Markierungen gesetzt werden.

Funktioniert wunderbar!

TruePreview ist Donationware.

 

>> Keine Kommentare

TripDeck: die iPhone App fuer Reisende

Die Überschrift für diese App zu finden war gar nicht so leicht. Erst wollte ich “TripDeck – die App für Vielflieger” schreiben, aber damit würde ich ziemlich viele User ausgrenzen. “Vielreisende” klang irgendwie merkwürdig und außerdem ist es auch falsch, denn die App richtet sich auch an Reisende, die selten unterwegs sind.

Na gut, nachdem das geklärt ist will ich die App mal vorstellen.

Wer verreist, muss immer wieder verschiedene Belege, E-Mail Ausdrucke mit Reservierungsnummern von Autovermietern, Airlines, Nahverkehr oder Hotels mit sich führen. Dabei schleppt man immer einen Papierwust mit sich rum, auf den man dann auch immer wieder unbewusst draufschaut “Wann lande ich nochmal? Wann geht mein Zug? Wie war jetzt die Adresse vom Hotel?”

TripDeck vereint diese Belege, Bestätigungen und Änderungen in einer, wie ich finde, sehr ansehnlichen App mit der man immer und überall sofort Zugriff auf alle im Reiseplan vorliegenden Termine hat.

Damit das ganze funktioniert benötigt man einen TripIt Account. TripIt ist ein Portal unter dem eben genaus all diese Informationen für diesen Zweck abgespeichert werden. Die Benutzung von TripIt ist kostenlos. Der Clou an der ganzen Geschichte mit TripIt ist, dass man nicht mühsam all seine Belege und Termine händisch eintragen muss, sondern die E-Mails an plans@tripit.com von seiner bei TripIt registrierten E-Mail einfach weiterleitet. Vorher erstellt man einfach einen Trip mit einem Start- und Endedatum, damit TripIt die eingehenden E-Mail dem richtigen Trip zuordnen kann.

Zu meinem Erstaunen funktioniert das echt richtig gut und vor allem schnell. TripIt hat seine Scan- und Erkennungssoftware so programmiert, dass sie mit den verschiedenen E-Mail Formaten und sogar PDF-Anhängen vieler Anbieter problemlos zurechtkommt. Sekunden später erscheinen die einzelnen Elemente dann auch schon im entsprechenden Trip-Plan. Kann eine E-Mail nicht verarbeitet werden oder wurde erfolgreich erkannt, wird man entsprechend per E-Mail informiert. Bei nicht verarbeiteten Mail ist es dennoch jederzeit möglich auch manuell Einträge im Reiseplan vorzunehmen. Das Resultat kann man sich jetzt im Internet, aber auch mit der mobilen TripIt-Seite anschauen oder auch mit der TripIt App, die von TripIt kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Hat man einen TripIt Pro Account für $49 im Jahr, so bekommt man auch direkt Flugverspätungen, Flugänderungen oder Gate-Änderungen mit, kann nach alternativen Flügen suchen und seine Trip’s sharen.

TripDeck kostet wie die TripIt App ebenfalls nichts, bietet aber eben diese Funktionen teilweise kostenlos oder als InApp-Purchase für 2,99 EUR an.

Das gibts kostenlos:

  • Trip Sharing via E-Mail
  • Direktes Anrufen aus der Anwendung heraus (Call Airline, Call Hotel,…)
  • Nach alternativen Flügen suchen und sie ersetzen
  • TripMaps – zeigt den Standort des Hotels, Mietwagenanbieters, etc… an

Hierbei gibt es genaugenommen drei verschiedene InApp-Purchases für jeweils 2,99 EUR für TripDeck:

  • Live Flight Maps für Flight Tracking, Geschwindigkeit, Höhe und Wetter
  • Live Flight Stats für Flugänderungen, Gate Informationen und Gepäckbandinformationen (evt. nicht alles in Europa verfügbar)
  • Push Notifications für Flugänderungen oder -verspätungen

Ich habe mir die Live Flight Stats gegönnt, die Push Notifications werde ich mir sicherlich auch noch leisten, in Summe also einmalig 5,98 EUR gegenüber $49 pro Jahr.

Ich habe TripDeck in Kombination mit TripIt ausgiebig getestet und finde, gerade als Vielreisender, diese App genial, zumal sie auch noch in einer echt schicken Oberfläche daherkommt.

Hat man keine Internetverbindung ist der Inhalt von TripDeck dennoch auf dem iPhone verfügbar, wird nur nicht mit TripIt synchronisiert, man hat aber trotzdem die wichtigsten Daten zur Hand.

Also kein lästigen Papierrumschleppen mehr nötig – zumindest nicht unmittelbar im Handgepäck.

Anbei ein paar Screenshots:

Einen Wunsch hätte ich dennoch gerne für diese App. Ich hätte gern die Icons der namhaften Hotelketten, Airlines oder Mietwagenverleiher in der App integriert – würde irgendwie schick aussehen. In der App von CheckMyTrip sind zumindest die Airline-Icons mit drin.

 

>> Keine Kommentare

neue Apps für OS X im Einsatz

Die gerade abgelaufene nanoBundle 2 Aktion von MacHeist hat mich doch noch im letzten Moment geködert und ich habe für $19,95 wie im letzten Jahr zugeschlagen. Wie immer nutze ich nicht jedes Tool, welches in dem Bundle angeboten wird, aber wenn es 2 bis 3 sind, dann hat es sich in meinen Augen gelohnt.

Was gibts Neues auf meinem MacBook Pro:

Tweetie ist im letzten Augenblick in das nanoBundle aufgenommen wurden und da ich den Twitter Client bereits in der kostenlosen, aber werbefinanzierten Version im Einsatz habe und sehr zufrieden bin, war das der ausschlaggebende Punkt, das Bundle zu kaufen. Die Aussicht auf ein kostenloses Update auf Tweetie 2, April angekündigt, für das iPhone gibt es das bereits, tat ihr übriges. Ich nutze jetzt seit geraumer Zeit Tweetie, eigentlich genau seit dem Umstieg auf Snow Leopard, da mein bisheriger Twitter Client nambu nicht unterstützt und bis jetzt noch nicht aktualisiert wurde. Vorher hatte ich noch Eventbox, Pwitter, Twitterrific und Tweetdeck im (Test-)Einsatz, diese sagten mir jedoch alle nicht zu.

Aus meinen Windows Zeiten setzte ich als FTP Client Filezilla ein, welches ich auch unter OS X weiterbenutzt habe, da es als OpenSource hier verfügbar ist. Allerdings hat es so ganz und gar keinen Apple typischen Style, sondern kommt vom Look and Feel immer noch als biederne Windows Applikation rüber. Dank flow aus dem MacHeist Bundle habe ich jetzt einen echt schicken und super intuitiv zu bedienenden FTP Client im Finder Stil. Dieser hat sogar einen eingebauten Editor, so dass ich nunmehr nicht erst Dateien herunterladen, bearbeiten und dann wieder uploaden muss. Auch Quicklook, ein Feature bei OS X, welches ich nicht mehr missen möchte, ist bei flow eingebaut. Filezilla befindet sich nicht mehr auf meiner Platte.

Von equinux habe ich bereits iSale aus dem letzten MacHeist Bundle im Einsatz – diesmal war CoverScout dabei. Das Programm ist ideal, um die fehlenden Cover in der iTunes Sammlung zu vervollständigen und die grauen Lücken zu entfernen. Da ich dort doch noch einige Lücken dieser Art habe und ich es sehr mühselig finde, die Cover herauszusuchen, wenn diese von iTunes nicht automatisch gefunden werden, und diese Lied für Lied hinzuzufügen – finde ich ist CoverScout eine gelungene App, auch wenn ich diese sicherlich  nicht oft im Einsatz haben werde.

Tales of Monkey Island ist eigentlich gar kein App, sondern ein Game, welches man eigentlich nicht weiter vorstellen muss. Die Adventures von Monkey Island sind eigentlich legendär und ich freue mich schon, wenn ich Zeit finde, das Spiel auf dem Mac zu zocken.

Das waren die Apps aus dem MacHeist nanoBundle 2, für die ich wahrscheinlich am meisten Verwendung finde, ich hätte mir gewünscht, dass 1Password (20% Rabatt Link) noch dabei ist, denn darauf warte ich eigentlich schon lange, aber nun werde ich es mir wahrscheinlich auch so kaufen. Ich habe aber seit neuesten noch ein neues Programm im Einsatz, welches ich ebenfalls nicht mehr missen möchte:

Vor kurzen bei Delicious angemeldet habe, dem Bookmark-Dienst im Internet und für den schnellen Zugriff und die Verwaltung meiner Lesezeichen habe ich Delibar im Einsatz. Das Tool nistet sich als Lesezeichen in meine Taskleiste ein und ich brauche nicht unnötig ein Plug-In in meinem Firefox oder Safari installieren, geschweige denn mich bei Delicious mich jedes Mal anzumelden (Ok, auf Arbeit habe ich dieses Plugin im FF natürlich installiert…) Ein Klick auf das Icon und ich kann in meinen Lesezeichen suchen und per Doppelklick öffnet sich dieses in meinem Standardbrowser in einem neuen Tab. ich habe mittlerweile fast alle meine Lesezeichen aus den lokalen Favoriten gelöscht und finde es einfach praktisch von überall darauf zuzugreifen. Sehe ich einen interessanten Artikel im Netz kann ich den Link einfach bei Delicous abspeichern und mit Tags vergeben und habe so schnell und einfach Zugriff darauf, falls ich diesen wieder einmal suche. Ich habe sogar festgestellt, dass ich jetzt viel öfter Lesezeichen abspeichere, das lästige hin- und Hermailen von Links hat für mich nun jedenfalls ein Ende. Delibar gibts für $18 bei delibarapp.com.

 

>> Keine Kommentare

verschachtelte INBOX in Apple Mail

apple_mail_inboxIch habe bereits seit einiger Zeit ein lästiges Problem bei einem IMAP-Postfach in Apple Mail. Eine verschachtelter INBOX-Ordner erstellt sich von selbst immer wieder. Wenn ich alle einzelnen INBOX-Folder lösche erstellen sie sich automatisch wieder neu, jedoch immer um einen neuen Folder zusätzlich.

Kennt hierfür jemand einen Workaround?

Ein anderes IMAP-Postfach beim gleichen Mail-Anbieter, in diesem Fall Arcor, hat dies jedoch nie, Postfach-Einstellungen sind auch gleich.

 

>> Ein Kommentar

Backup-Szenario – Time Machine auf NAS (QNAP TS-109)

Man setzt sich ungern mit dem Thema Datensicherung und Backup auseinander, spätestens aber dann, wenn es dann auch passiert.

timemachineiconSeitdem ich auf ein MacBook Pro von Apple umgestiegen bin nutze ich Apple Time Machine, ein hervorragendes Tool, einfach zu bedienen, bei Mac OS X bereits im Software Paket enthalten und läuft ständig im Hintergrund.

Ich habe mir eine zusätzliche externe Festplatte  von Western Digital mit 1 TB Kapazität, FireWire- USB- und eSata Anschluß, die WD MyBook Studio!,  gekauft und diese in 2 Bereiche partitioniert. Eine für Time Machine, die andere für zusätzliches Backups meiner Fotos, des Lightroom Kataloges und der iTunes Musikdatenbank.

Immer wenn die Platte am MacBook Pro via FireWire800 angeschlossen war, lief Time Machine im Hintergrund und sporadisch wanderten meine Fotos, der LR-Katalog und Musik mittels Synkron auf die MyBook-Platte.

Parallel dazu habe ich ebenfalls mit dem Synchronisationstool Synkron diese Daten auf mein NAS gespiegelt. Ich habe hierfür die QNAP-TS 109 mit einer 400 GB SATA-Festplatte im Einsatz. Dieses ist an meine FritzBox 3270 über LAN angeschlossen und von Mac oder Windows PC über WLAN erreichbar. Tolle Sache mit weiteren nützlichen Funktionen.

Allerdings hat die Sache doch einige Haken:

  • Time Machine läuft nur wenn ich die Festplatte (steht im Arbeitszimmer) angeschlossen habe, also doch selten
  • das zusätzlich Backup auf die WD MyBook-Festplatte muss manuell angestossen werden, genauso wie das Backup auf mein NAS
  • geht die WD MyBook kaputt, sind beide Backups, also Time Machine und Daten im Arsch

Also muss das Backup Konzept doch noch einmal überdacht werden.

Auf Time Machine möchte ich nicht verzichten, allerdings wäre es klasse, wenn es hochverfügbar wäre. Die Time Capsule von Apple ist dafür zwar hervorragend geeignet, allerdings viel zu teuer. Darüberhinaus habe ich ja bereits ein NAS. Offiziell wird dies allerdings nicht für Time Machine unterstützt, inoffiziell gehts doch ;-)

Es gibt einige Tutorials, die beschreiben, wie dies eingerichtet wird (nachzulesen hier oder hier), ist auch nicht allzu schwer und das tolle ist – es funktioniert!

timemachine_nas

Nun läuft Time Machine permanent wireless im Hintergrund wenn ich zuhause bin und muss mich nur noch bei Bedarf an meine externe Festplatte dranklemmen, um eine zusätzliche Synchronisation anzustossen – das werde ich zukünftig auch regelmäßiger machen.

Für Time Machine gibts übrigens noch ein nettes Tool, um das Scheduling Intervall von einer Stunde zu verändern: TimeMachineEditor.

Damit habe ich zwei getrennte unterschiedliche Backups, ich werde mir noch angewöhnen, dass ich einmal im Quartal mit SuperDuper! ein komplett Image meines MacBooks auf meine USB-Platte ziehe, diese ist sogar bootfähig.

Ein Haken hat die Geschichte leider (vorerst) immer noch: Trotz Gigabit-Anschluß des QNAP und WLAN 802.11n (300MBit/s) Standard meiner FritzBox und meines MacBooks, hat die FritzBox nur 100MBit LAN-Anschlüsse. Sobald es ein update der Produktpalette mit Gigabit-Anschlüssen gibt, werde ich wohl einen Austausch der FritzBox vornehmen müssen, um die Geschwindigkeit von Time Machine zu erhöhen.

 

>> Keine Kommentare

Polaroid Old-School Look

Wer kennt die guten alten Polaroid-Kameras nicht? Auslösen, den Abzug etwas hin und herschütteln und die chemische Reaktion abwarten. Das Ergebnis war sehr oft sehr unterschiedlich – ein Unikat eben.

Heute gibts abseits der Lomografie fast nur noch Motive, die perfekt aufgebaut und ausgeleuchtet sein müssen, dabei machen doch gerade die einzigartigen Bilder mit dem gewissen “Etwas” was aus.

2008.07.28__09.51___0109-polaroidLeider wurde Polaroid eingestellt, es wird aber wiederbelebt.

Zumindest im digitalen Bereich muss man aber nicht mehr auf diese Kunst verzichten, denn es gibt Poladroid.

Die Software macht echt Spaß und ist einfach zu bedienen. Ein Bild auswählen, auf die Kamera schieben und schon wird ein Sofortbild erstellt. Genau wie im richtigen Leben muss man allerdings einen Moment warten, bis der Abzug fertig ist – nach und nach kommen die Konturen zum Vorschein, das Ergebnis ist ein unverwechselbares Polaroidbild.

Um das Flair noch etwas aufzubohren, kann man wahlweise einstellen, ob man dezent Kratzer oder Fingerabdrücke auf dem Polaroid haben möchte. Mehr als 10 Bilder pro Session gibts nicht, dann ist die Cartridge alle und es muss neu gestartet werden – wie in echt.

Wie bei den echten Polaroid Kameras auch ist jedes Bild ein Unikat – selbst wenn man immer das gleiche Bild mehrmals durch Poladroid jagd, das Sofortbild sieht jedesmal etwas anders aus.
Achja, gibts auch für Windows ;-)

UPDATE: Der Schriftzug ist mir Photoshop nachträglich reingesetzt, eine entsprechende Comment-Funktion wird aber in einer der nächsten Poladroid Updates integriert sein.

 

>> Keine Kommentare

Geotagging: Uhrzeit der Kamera synchron halten

Sicherlich kennen einige das Problem, wenn Fotos mit den GPS-Daten des GPS-Loggers abgeglichen werden und hinterher feststellen, dass die GPS-Position, die in die EXIF-Daten des Fotos geschrieben werden, nicht exakt der Position entsprechen, wo die Bilder aufgenommen wurden.

Schaut man sich den GPS-Track an, verläuft dieser ziemlich genau. Also kommt man relativ schnell zu der Erkenntnis, dass es sich um eine leichte Abweichung beider Uhrzeiten, also die der Kamera und die des GPS-Loggers, handelt.

Denn dies ist die Grundvorrausetzung für ein exaktes Geotagging, die Uhr der Kamera muss so genau wie möglich laufen, damit die Positionsbestimmungen auch korrekt in den EXIF Header der Fotos geschrieben werden.

Die Zeit des GPS-Loggers kann man nicht manipulieren, da diese direkt vom Satellit in UTC empfangen und gespeichert wird – bleibt also als einzige Möglichkeit, die Aufnahmezeit der Fotos vor dem Geotaggen der Bilder anzugleichen. Hier bleibt einem überlassen, ob man die Kamera ebenfalls permanent auf UTC umstellt, um immer die exakt gleiche Uhrzeit, wie die des GPS-Loggers zu haben oder ob man die Uhrzeit immer auf die lokale Uhrzeit einstellt. Ich habe mich für die zweite Variante entscheiden, dies hat allerdings den Nachteil, dass man beim Geotaggen darauf achtet das UTC Offset, also die Zeitverschiebung mit einzurechnen, bei meinen Thailandbildern, war dies also UTC+7, in Deutschland – je nach Sommerzeit – UTC+1 oder UTC+2.

Woher weiß man eigentlich, ob die Kamera-interne Uhr vor oder nach geht? Vor einem Shooting oder einer Rundreise, versuche ich die Uhr ziemlich genau einzustellen, aber selbst einige Sekunden Differenz können viele Meter ausmachen. Daher behelfe ich mir eines einfachen Tricks: Ich fotografiere einfach am Anfang und ab und zu zwischendurch, wenn es die Gelegenheit zulässt, die Internetseite von uhrzeit.org. So kann ich vor dem Geotaggen die EXIF-Daten der Fotos analysieren und feststellen, wie ungenau die Uhrzeit meiner Kamera im Verhältnis zur fotografierten Uhrzeit ist. Nun kann ich in einem Batchlauf die Uhrzeit aller Fotos in den EXIF-Daten entsprechend korrigieren und dann mit den GPS-Daten abgleichen. Die Zeitkorrektur der Aufnahmezeit geht beispielsweise mit dem Tool Photo Time Edit in einem Rutsch. Wie immer gilt auch hier: Vorher natürlich die Originale sichern!

 

>> Ein Kommentar

Nächste Seite »