Lightroom: Automatischer Import vom iCloud Photostream

Ich bin schon länger auf der Suche, um meine Fotos vom iPhone automatisch in Lightroom importiert zu bekommen.

Mit Apple’s iCloud wurde der Photostream eingeführt. Fotos, die auf einem iOS Gerät geschossen wurden, werden automatisch in die iCloud synchronisiert und sind auch sofort in iPhoto auf dem Mac geladen. Kein lästiges manuelles Synchronisieren mehr. So weit so gut.

Jetzt der Haken: Ich nutze iPhoto eigentlich nur für Fotobücher, ansonsten ist Adobe Photoshop Lightroom mein Werkzeug der Wahl. Wie kriege ich jetzt also die Fotos von meinem iPhone automatisiert und kinderleicht in mein Lightroom geladen. Ich hatte erst an Dropbox-Tools gedacht, die es im App-Store gibt (CameraSync, DropPhox) aber hier muss immer manuell gesynct werden und danach muss wieder nach Lightroom importiert werden. Da die Fotos ja eh in der iCloud liegen, brauche ich nicht noch einen zusätzlichen Speicherort. Am besten also den Photostream abgreifen ohne iPhoto zu starten.

Das geht mit dem kostenlosen Tool PhotoStream2Folder von Laurent Crivello. Das Tool nistet sich in die Taskleiste ein und überprüft im Hintergrund in einem beliebig regelbaren Intervall Deinen Photostream in der iCloud. Sind neue Fotos gefunden, werden diese automatisch in einen beliebigen Ordner heruntergeladen. Hierbei können gleich Tags vergeben werden, auf Wunsch auch direkt eine Farbe ausgewählt werden und die GPS Koordinaten ausgewertet werden, um Ortsinformationen anzureichern. Eine Dropbox-Anbindung ist ebenfalls integriert.

Nun gibt es 2 Möglichkeiten diese Fotos in Lightroom zu importieren:

Entweder den einen bestimmten Ordner automatisch überwachen zu lassen, um dann in Lightroom den automatischen Import anzutriggern. Funktioniert in meinem Test ganz gut. Hat allerdings den Nachteil, dass im Importdialog des automatischen Imports auch ein Zielordner angegeben werden muss. Das bedeutet, dass die Fotos aus dem Quellordner in den Zielordner verschoben werden. Irgendwie doppelt gemoppelt, denn so muss ich immer einen zusätzlichen Ordner vorhalten.

Daher habe ich mich für die Variante entschieden, die Fotos in einen Ordner herunterzuladen, den ich in Lightroom bereits hinzugefügt habe. Mit Rechtsklick auf den Ordner in Lightroom und dann “Ordner synchronisieren …” und schon holt sich Lightroom alle Neuankömmlinge in den Katalog. Zugegeben, das ist zwar noch ein manuell ausgeführter Klick innerhalb Lightrooms, aber auch nur ein Ordner, indem die Fotos abgelegt werden.

 

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Vorschau auf Mountain Lion

Apple hat heute überraschenderweise für diesen Sommer Mountain Lion (OS X 10.8) angekündigt. Der Nachfolger des erst im vergangenen Herbst erschienen Betriebssystems Lion erscheint damit deutlich schneller als sein Vorgänger.
Die Sneak Peak, die Apple bereits freigeschaltet hat, verspricht noch mehr iCloud Integration und die besten iOS Features auf einem Mac.

Als Leckerbissen hat Apple bereits die Messages App (Beta) zum Download bereitgestellt, mit der es nunmehr endlich möglich ist kostenlos mit den iOS Devices (ab iOS 5) via iMessages zu kommunizieren. iChat wird damit quasi ersetzt und man baut auf die vollkommene Integration von iMessage und Facetime.Das funktioniert hervorragend, auch mit Bildern, ich bin begeistert!

Ich freue mich jetzt schon auf Mountain Lion, vor allem da nun endlich auch für den Mac AirPlay Mirroring eingeführt wird. Gerade im Hinblick auf mein kürzlich erworbenes AppleTV, ergibt dies nun noch mehr Sinn und es wird noch einfacher und kabelloser Inhalte, vom Mac auf den Fernseher zu streamen. Messages habe ich bereits angesprochen, weiterhin wird es eine Twitter-Integration geben, die Reminders-App und die Notizzettel-App finden Ihren Weg auf den Mac, ebenso wie das Game Center.

Das Notification Center, welches mit iOS 5 den Einzug hielt, folgt nun auch auf den Mac. Hierüber wird es Push-Benachrichtigung auch über Third-Party Apps geben, womit das Ganze dann Growl wohl endgültig überflüssig machen wird.

Mehr Sicherheit wird es mit Gatekeeper geben, wobei ich mir noch nicht sicher bin, wohin dies führen wird. Mit Gatekeeper ist es möglich Programme für die Ausführung zu klassifizieren, z.B. ob man nur noch Apps aus dem MacApp Store zulassen möchte oder Apps, die eine Apple Developer ID haben. Oder man belässt es so, wie es jetzt ist. Auf jeden Fall wird hier sicherlich ein Schritt Richtung gekapseltem System á la iOS gemacht, was mit ziemlicher Sicherheit nicht jedem gefallen wird.

 

 

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PL2303 Serial-USB mit OS X Lion

Heute habe ich festgestellt, dass mein GPS Logger RGM-3800 von Royaltek unter OS X Lion nicht mehr angesprochen werden kann. Das Problem ist aber nicht der Logger, der nicht mehr mit der RGM-3800 Software angesprochen kann, sondern die serielle USB Schnittstelle PL2303 funktioniert nicht mehr. Eine längere Recherche hat die Lösung zu Tage gebracht. Bis es einen funktionierenden PL2303 USB-Treiber für Lion gibt, muss der Workaround mit einer Kernel Extension herhalten.

Ausgehend vom Prolific PL2303 OS X USB-Treiber (der für Snow Leopard gedacht ist) müsst Ihr für Lion ebenfalls eine Kernel Extension herunterladen und entpacken.

Installiert wird diese Kernel Extension wie folgt. Startet das Terminal und führt die unten stehenden Commands aus:

  1. sudo -s
  2. cd /path/to/osx-pl2303.kext
  3. cp -R osx-pl2303.kext /System/Library/Extensions/
  4. cd /System/Library/Extensions
  5. chmod -R 755 osx-pl2303.kext
  6. chown -R root:wheel osx-pl2303.kext
  7. cd /System/Library/Extensions
  8. kextload ./osx-pl2303.kext
  9. kextcache -system-cache

Nach einem Neustart sollte die PL2303 Schnittstelle wieder laufen. Ich konnte jetzt meinen GPS Logger wieder abfragen und die Tracks herunterladen.

[UPDATE: Mittlerweile gibt es eine Setup-Routine, um die Kernel-Extension unter Lion zu installieren. Das Installerpaket gibt es bei changux.co.]

(via)

 

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Lion und die alten Browser Gesten

Apple hat Lion veröffentlicht und bringt jede Menge neuen Nippes und Funktionen mit. Soweit so gut. Auch jede Menge neue Gesten sind dabei und ich finde die ehrlich gesagt durchwachsen. Ok, der Mensch ist ein Gewohnheitstier, also muss ich erst noch ein bisschen reinwachsen. Da sind neue Multitouch Gesten dabei, die ich klasse finde (Vollbild-App Wechsel, Schreibtisch Wechsel, Launchpad).

Aber die alten Gesten, um im Browser oder Finder vor und/oder zurück zu springen, gehen so auf Anhieb nicht mehr. Die brauche ich! Ohne geht nicht!

Speziell im Firefox hat mich es etwas Nerven gekostet, da geht es überhaupt nicht. Im Safari kann man immerhin mit zwei Fingern nach links oder rechts wischen (neudeutsch: swipen) und schon klappt es. Aber im Firefox gehts nicht!

Die Lösung:

In den Systemeinstellungen -> Trackpad -> Weitere Gesten gibts den Punkt “Mit Wischen Seiten blättern”.

Standarmäßig steht es hier auf “Mit zwei Fingern horizontal blättern”. Wie gesagt, damit klappts vor/zurück im Safari.

Stellt man das Ganze auf “Mit drei Fingern horizontal wischen” klappts wie gehabt auch im Firefox und im Finder!

EDIT: Die Geste “Intelligentes Zoomen” (Mit zwei Fingern doppelt tippen”) funktioniert im Firefox und Chrome leider auch nicht. Safari only.

 

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Zweite Festplatte (SSD) im MacBook Pro

Meine Festplatte wurde voll und das MacBook Pro immer träger. Wie also das System wieder so richtig flott machen? Nachdem ich letztes Jahr den RAM Upgrade von 2GB auf 4GB durchgeführt wurde, führte nun kein Weg an einer SSD vorbei. Entschieden hatte ich mich schon seit längerem für eine SSD von Intel, habe aber abgewartet, bis die neuen SSD’s (320 Series) jetzt im Frühjahr veröffentlicht wurden.

Also kam letzte Woche dann auch endlich meine 160GB Intel 320 Series SSD. Da 160GB natürlich heutzutage kaum mehr reichen, entschied ich mich, von meinem SuperDrive zu trennen und die SSD stattdessen einzubauen. Zwei Festplatten in einem MacBook! Ich kann an zwei Händen abzählen, wieviel DVD’s bzw. CD’s ich in den letzten 2 Jahren gebrannt oder gelesen habe, also fiel mir der Abschied des SuperDrives nicht schwer. Zumal es ja auch weiterhin als externes Laufwerk genutzt werden kann.

Der Einbau

Es gibt ja bereits Komplettpakete zu kaufen, wie zum Beispiel von hardwrk für 79,- EUR. Hier gibt es alles aus einer Hand: SSD-Gehäuse, SuperDrive Caddy, Einbauanleitung und Schraubendreher. Ich habe mich für die günstige Variante entschieden und mir für die SSD ein Optibay Gehäuse aus China bei ebay gekauft und ein externes USB 2.0 Gehäuse von DeLock für das SuperDrive. Hat mich keine 30,- EUR gekostet.

Der Einbau ist im Prinzip recht simpel, wer vorher noch nie das MacBook Pro geöffnet hat, der wird bei den Jungs und Mädels von ifixit.com fündig und kann sich dort gerne Schritt-für-Schritt Anleitungen für den Ein- und Ausbau anschauen.

Die Installation

Da meine bisherige Festplatte bereits randvoll war und sich im Laufe der letzten 2 Jahre doch einiges darauf angesammelt hatte, wollte ich unbedingt den Weg der Neuinstallation gehen und nicht die bisherige Festplatte auf die neue SSD clonen.

Genau hier wurde es bei mir hakelig. Das nunmehr externe SuperDrive im DeLock Gehäuse wurde unter OS X wunderbar erkannt, also schritt ich voran zur Neuinstallation von Snow Leopard. MacBook runterfahren, Neustart, Optionstaste drücken und warten bis das SuperDrive als Bootmedium angezeigt wird. Warten. Warten. Nichts. Einzig und allein meine bisherige Festplatte wurde angezeigt.

Zur Verfügung hatte ich eine Snow Leopard Retail DVD (10.6), sowie eine aktuelle 10.6.6 von einem 13,3″ MBP 2011, sowie meine alte Leopard DVD, die beim Kauf dabei war. Nach mehrmaligen Booten mit den unterschiedlichen DVD’s, Optionstaste, C-Taste und was weiß ich, gab ich auf. Das SuperDrive wurde über USB auch an einem aktuellen MBP 2011 erkannt, lediglich beim Booten zeigte es sich nicht. Das Laufwerk dreht kurz auf und dann wieder herunter, aber es bleibt verborgen.

Kurz in Foren und Blogs gesucht, die Lösung für das SuperDrive aber nicht gefunden. Angeblich soll es problemlos möglich sein, mit einem externen SuperDrive Laufwerk zu booten. Tja, scheinbar ein Montagsgehäuse von DeLock erwischt.

Um einem generellen SuperDrive Defekt aus dem Weg zu gehen, beschloss ich, das Prozedere nochmal rückgängig zu machen und habe die SSD kurzerhand wieder ausgebaut und das SuperDrive wieder in das MBP eingebaut. Einschalten, Options-Taste drücken, Medium erkannt – ich könnte jetzt von DVD installieren. Toll.

Etwas hats trotzdem gebracht: Ich habe herausgefunden, dass ich mit der aktuellen 10.6.6 Installations-DVD, die bei einem 13,3 ” MBP von 2011 dabei war, nicht installieren kann. Dies wird nicht unterstützt.

Half aber alles nix, ich habs wieder ausgebaut, SSD wieder ins Optibay Gehäuse und habe mir dann ein Image der Snow Leopard Retail DVD auf einen USB Stick gepackt. Das lief im Festplattendienstprogramm auch absolut problemlos, dauerte aber seine 20 Minuten. Nach dem Neustart wurde der USB-Stick dann auch erkannt und ich konnte installieren. Was echt flott ging, denn von dem Transcend 16GB USB Stick hat die Installation keine 15 Minuten gedauert und Snow Leopard einsatzbereit war.

Mühselig war es dann doch, die ganzen Updates herunterzuladen und neue Software einzuspielen. Den Migrationsassistenten habe ich nicht genutzt, stattdessen habe ich mein iCal, Mail und Adressbuch vorher über iBackup gesichert und neu eingespielt. Sehr empfehlenswertes Backup-Programm.

Den Rest, wie iTunes Library, iPhoto Library und Lightroom Katalog hatte ich ja noch auf der alten Festplatte und habe die Daten sukzessive auf die SSD kopiert.

Meine ganzen Fotos aus dem Lightroom Katalog liegen jetzt auf der HDD, der Katalog und die Vorschaubilder auf der SSD. Das bringt echte Performance. Genauso bin ich mit meiner iTunes Bibliothek vorgegangen.

Das System ist jetzt echt flott und macht wieder richtig Spaß. Keine langen Bootzeiten mehr und ein richtig schnelles Starten von Programmen (auch mehrere gleichzeitig) bringen die Intel SSD nicht aus dem Tritt.

Die Benchmarks

HDD

SSD

Fazit: SSD ist ein Muss, wenn man die letzte Performance rauskitzeln möchte. Ich will es nicht mehr missen.

 

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TruePreview – Mails endlich ungelesen lassen

Ich nutze Apple Mail nun schon seit Anbeginn meines persönlichen OS X-Zeitalters.

Bisher habe ich auch kaum einige Funktionen vermisst und wenn doch, so konnte man diese Funktionen mit zusätzlichen Plugin’s nachinstallieren.

Und darum gehts heute.

Leider findet sich in Apple Mail keine Funktion, wie in Microsoft’s Outlook, um Mails als ungelesen markiert zu lassen, sobald man eine andere Mail markiert. Bei einem erhöhten Mailaufkommen ist es oft so, dass man nur mal kurz durch die Mails durchgeht und sich die Vorschau anzusehen, aber die Mails werden sofort als “gelesen” markiert.

TruePreview ist genau so ein Plugin für Apple’s Mail, in der es rund um eMail-Markierungen geht.

Es ist möglich einzustellen, dass die Mails als “ungelesen” markiert bleiben, oder auch zeitversetzte Markierungen gesetzt werden.

Funktioniert wunderbar!

TruePreview ist Donationware.

 

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Woher wir kommen, wohin wir gehen – iOS4 ist dabei

Heute ging ein kräftiges Rauschen durch die Blogosphäre (aptgetupdate, iPhone News, etc.) – Apple loggt Positionsdaten auf allen iOS 4 Geräten, die 3G Unterstützung haben, also iPhone 3GS, iPhone 4, iPad 3G und iPad 2 3G.

Einen faden Beigeschmack bekommt diese Info allerdings, dass diese Daten unverschlüsselt auf dem jeweiligen iOS Gerät in einer scheinbar einfach auszulesenden Datei liegen. Hinzu kommt, dass diese Datei in jedem Backup vorhanden ist, mit dem dieses Gerät jemals synchronisiert wurde. Grundsätzlich ist es logisch, dass Geoinformationen gesammelt werden, schließlich gibt es genug Apps und Anwendungsbereiche die mittlerweile mit Geoinformationen angereichert werden, ob Fotos, Twitter, Facebook, Google Maps, GPS Tracking Apps und andere Informationsdienste. Das wird sich nicht nur auf die Apple-Welt ausweiten. Die Frage ist vielmehr, ob und an wen diese Daten weiter mitgeteilt werden und zu welchem Zweck diese gesammelt werden.

Alasdair Allan und Pete Warden haben eine App entwickelt, mit der diese Daten eben aus einem solchen Backup ausgelesen werden. Der iPhone Tracker visualisiert diese Positionsdaten auf einer OpenStreet Map mit einer zusätzlichen Timeline.

Bei der Betrachtung meiner eigenen Map ist mir aufgefallen, dass doch da tatsächlich Trackingpunkte fehlen, auch ist mir nicht klar, nach welchem Muster diese aufgezeichnet werden.

Als Beispiel habe ich das Outback im Northern Territory in Australien. Ich habe unter anderem Fotos mit dem iPhone gemacht, die auch GPS Informationen enthalten und auch in meinem iPhone auf einer entsprechenden Google Map angezeigt werden. Zusätzlich hatte ich mit MotionX auch einen GPS Track erstellt:

Größere Kartenansicht
Da es in den 3 Tagen im Outback keinen Mobilfunkempfang gab, schließe ich also daraus, dass ausschließlich Daten aufgezeichnet werden, wenn man sich in Funkzellen befindet. Aber auch in diesem Fall nicht immer.

In den Blue Mountains, Nähe Katoomba, 2h fahrt von Sydney entfernt, hatte ich definitiv Mobilfunkempfang und habe auch hier Fotos mit dem iPhone inkl. GPS Informationen gemacht. Dies taucht scheinbar in meiner persönlichen iPhone Tracking Map nicht auf. Ein Muster ist hier also auch nicht erkennbar.

Fragen, die hoffentlich demnächst von Apple beantwortet werden.

 

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Firefox 4 “vergisst” Zoom-Gesten unter Mac OS X

Unter Mac OS X nutze ich seit jeher Firefox. Wahrscheinlich ist das noch ein Relikt aus meiner Windows Zeit und auch auf meinem Dienst-Rechner mit Windows 7 nutze ich weiterhin Firefox. Die Macht der Gewohnheit also.

Letzte Woche kam Firefox 4 raus und ich habe es mir auch gleich installiert und bin nach wievor begeistert von diesem Browser. Allerdings funktionieren unter Mac OS X nicht mehr alle Multi-Touch Gesten auf dem Trackpad.

Es ist nun nicht mehr möglich mit zwei Fingern in Webseiten hinein- oder herauszuzoomen. Das Feature habe ich eigentlich bisher gerne benutzt. Erst dachte ich, es wäre eine Trackpad Funktion nicht mehr aktiv, aber unter Safari oder Google Chrome funktioniert es.

Warum die Entwickler diese Funktion deaktiviert haben ist mir schleierhaft, zumal die anderen Gesten, wie z. B. ‘Zurück blättern’ (Drei Finger nach links wischen), ‘Vor blättern’ (Drei Finger nach rechts wischen), ‘Zum Ende springen’ (Drei Finger nach unten wischen) oder ‘Zum Anfang springen’ (Drei Finger nach oben wischen) weiterhin funktionieren.

Um die Zoom-Multi-Touch Gesten unter Firefox 4 wieder zu aktivieren müsst Ihr 4 Parameter in den Firefox-EInstellungen ändern:

1. Tragt dazu bitte im Adressfeld des Browsers about:config ein, damit Ihr in die Firefox-Einstellungen gelangt.

2. Sucht nach den Parametern

Parameter                         Wert
browser.gesture.pinch.in          cmd_fullZoomReduce
browser.gesture.pinch.in.shift    cmd_fullZoomReset
browser.gesture.pinch.out         cmd_fullZoomEnlarge
browser.gesture.pinch.out.shift   cmd_fullZoomReset

Die Werte für diese Parameter sind leer und müssen mit den obigen Werten gefüllt werden. Einfach Rechtsklick auf das leere Wertefeld und ‘Bearbeiten’ auswählen. Jetzt kannst Du den entsprechenden string-Wert eingeben.
3. Browser schließen und neu starten. Jetzt funktionieren auch die Zoom-Gesten unter Mac OS X.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Firefox Entwickler, das ganze im nächsten Update wieder aktivieren bzw. diese Einstellungen nicht überschrieben werden.

Übrigens betrifft dies nicht nur OS X, sondern auch Linux- oder Windows-User laufen in das Problem, wenn Sie Multi-Toch fähige Geräte mit Firefox 4 nutzen.

 

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Letterbox Plug-In nach Mac OS X 10.6.7 Update wieder deaktiviert

Heute ist das vermutlich letzte OS X Update für Snow Leopard (10.6.7) herausgekommen. Nach der Installation tut sich ein allzu häufiges Problem auf, wenn man Apple Mail mit dem Letterbox Plug-In verwendet:

Dieses Problem kann man relativ schnell beheben. Holger Krupp hat hierzu ein kleines How-To geschrieben, wie man das und auch andere deaktivierte Mail Plug-In’s wieder ans laufen kriegt.

Hier die Kurzfassung:
1. Mail komplett schließen und dann den Ordner “Username/Library/Mail/Bundles(Deaktiviert)/Letterbox.mailbundle/Contents” öffnen

2. Öffnen der Datei Info.plist

3. Hinzufügen folgender Zeilen unter “SupportedPluginCompatibilityUUIDs”:

<string>9049EF7D-5873-4F54-A447-51D722009310</string>
<string>1C58722D-AFBD-464E-81BB-0E05C108BE06</string>

4. Verschiebe den Ordner “Letterbox.mailbundle” in den Ordner “Username/Library/Mail/Bundles“.

5. Mail neu starten, das Plug-In sollte sofort aktiv sein.

UPDATE: Für Letterbox unter Mac OS X 10.6.7 gibts ein Update bei harnly.net.

 

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4 GB RAM Upgrade MacBook Pro 15″ (late 2008)

Für den schmalen Geldbeutel habe ich mir bei eBay 2x 2GB RAM Module aus einem nicht ganz so alten iMac ersteigert.
Der Einbau der Module hat ca. 10 Minuten gedauert und ist in diesem Video umfassend erklärt:

Als nächstes wird eine SSD Festplatte den Weg in mein MacBook Pro finden, damit wird die Performance noch einmal erheblich gesteigert, allerdings wird das wohl erst im Frühjahr 2011 werden.
Trotzdem hat der Upgrade von 2 GB auf 4 GB schon etwas gebracht, wie man sieht:

 

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