gps
GPS Tracking: New York Helicopter Tour
19. Apr
Bei unserem New York Aufenthalt im September vergangenen Jahres wollten wir unbedingt einen Hubschrauber Rundflug machen und machte mich auf den Weg zum Manhattan Heliport (IATA TLC: JRB). Diverse Anbieter nutzen diesen Flughafen für Ihre Rundflüge, die bekanntesten sind Liberty Helicopters und Helicopter Flights Services – preislich nehmen sich beide nicht viel und die Touren sind eigentlich gleich. Da einen Monat vorher ein Absturz eines Liberty Helicopters im Hudson geschah und auch hierzulande durch die Presse geisterte, haben wir uns für Helicopter Flight Services entschieden, da fühlten wir uns sicherer
Der Preis von $ 199 für die Ultimate Tour war zwar happig und leider mussten wir auch den Kompromiss eingehen nicht über Manhatten fliegen zu dürfen, da während unseres Aufenthaltzeitraumes der Luftraum über Manhatten für 14 Tage gesperrt war – US Präsident Barack Obama hatte sich in der Stadt angekündigt.
Trotzdem war es ein unglaublich geiles Erlebnis, das ich jederzeit wieder machen würde – allerdings beim nächsten Mal dann direkt über Manhatten. Abgehoben sind wir mit der Bell 407 (Kennung N407DT) und über den Hudson Richtung Norden geflogen. Bei aufgelockerten, aber leicht diesigen Wetter hatten wir trotzdem eine super Sicht auf New Jersey, Ground Zero, Central Park und das Empire State Building. An der George Washington Bridge ging es dann im Bogen am Yankee Stadium vorbei und über den Hudson River wieder zurück Richtung Ellis Island und der Statue of Liberty. Von dort ging es mit einem steilen Wendemanöver wieder zurück zum Heliport.
Beim Piloten hatte ich nachgefragt, ob ich meinen Royaltek RGM-3800 GPS-Tracker benutzen dürfte, was überhaupt kein Problem war. Leider habe ich einen Satelliten-Fix erst hinter dem Battery Park bekommen, daher fehlt die Startphase auf der Google Map. Das steile Wendemanöver bei Kilometerstand 44 war wohl für meinen GPS Tracker doch einen Tacken zuviel, weder Höhe noch Geschwindigkeit sind korrekt aufgezeichnet worden.
Größere Kartenansicht

GPS Tracking im Flugzeug: OS 156 (DUS-VIE)
14. Apr
Ich wollte schon längere Zeit einmal meinen GPS Logger RGM-3800 von RoyalTek im Flieger einsetzen und die Flugroute aufzeichnen. Leider darf ich das nur, wenn meine Freundin nicht mit an Bord ist
Letzte Woche war es nun soweit und dank Fensterplatz ging es mit OS 156 (Austrian) von Düsseldorf nach Wien. Der GPS Fix war sehr schnell und das Signal riss auch nicht ab.
Das fertige gpx-File habe ich in rubiTrack eingefügt und mir die Grafiken generieren lassen, zusätzlich habe ich dann ein kmz-File in Google Earth erstellt (ebenfalls nach gpx-Import) und etwas formatiert und upgeloaded.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Ich werde demnächst noch einige GPS Tracks veröffentlichen und daraus eine kleine Serie machen. Unter anderem wartet mein Helikopterflug in New York letztes Jahr, veröffentlicht zu werden.
Geotagging – Uhrzeit der Kamera synchron halten
14. Jul
Sicherlich kennen einige das Problem, wenn Fotos mit den GPS-Daten des GPS-Loggers abgeglichen werden und hinterher feststellen, dass die GPS-Position, die in die EXIF-Daten des Fotos geschrieben werden, nicht exakt der Position entsprechen, wo die Bilder aufgenommen wurden.
Schaut man sich den GPS-Track an, verläuft dieser ziemlich genau. Also kommt man relativ schnell zu der Erkenntnis, dass es sich um eine leichte Abweichung beider Uhrzeiten, also die der Kamera und die des GPS-Loggers, handelt.
Denn dies ist die Grundvorrausetzung für ein exaktes Geotagging, die Uhr der Kamera muss so genau wie möglich laufen, damit die Positionsbestimmungen auch korrekt in den EXIF Header der Fotos geschrieben werden.
Die Zeit des GPS-Loggers kann man nicht manipulieren, da diese direkt vom Satellit in UTC empfangen und gespeichert wird – bleibt also als einzige Möglichkeit, die Aufnahmezeit der Fotos vor dem Geotaggen der Bilder anzugleichen. Hier bleibt einem überlassen, ob man die Kamera ebenfalls permanent auf UTC umstellt, um immer die exakt gleiche Uhrzeit, wie die des GPS-Loggers zu haben oder ob man die Uhrzeit immer auf die lokale Uhrzeit einstellt. Ich habe mich für die zweite Variante entscheiden, dies hat allerdings den Nachteil, dass man beim Geotaggen darauf achtet das UTC Offset, also die Zeitverschiebung mit einzurechnen, bei meinen Thailandbildern, war dies also UTC+7, in Deutschland – je nach Sommerzeit – UTC+1 oder UTC+2.
Woher weiß man eigentlich, ob die Kamera-interne Uhr vor oder nach geht? Vor einem Shooting oder einer Rundreise, versuche ich die Uhr ziemlich genau einzustellen, aber selbst einige Sekunden Differenz können viele Meter ausmachen. Daher behelfe ich mir eines einfachen Tricks: Ich fotografiere einfach am Anfang und ab und zu zwischendurch, wenn es die Gelegenheit zulässt, die Internetseite von uhrzeit.org. So kann ich vor dem Geotaggen die EXIF-Daten der Fotos analysieren und feststellen, wie ungenau die Uhrzeit meiner Kamera im Verhältnis zur fotografierten Uhrzeit ist. Nun kann ich in einem Batchlauf die Uhrzeit aller Fotos in den EXIF-Daten entsprechend korrigieren und dann mit den GPS-Daten abgleichen. Die Zeitkorrektur der Aufnahmezeit geht beispielsweise mit dem Tool Photo Time Edit in einem Rutsch. Wie immer gilt auch hier: Vorher natürlich die Originale sichern!
Royaltek RGM-3800 GPS-Logger unter Mac mit GUI
29. Jun
Ich hatte ja bereits in diesem Beitrag mitgeteilt, wie ich meinen GPS-Logger unter OS X zum laufen bekommen habe. Dank Karsten Petersen’s Script konnte ich unter Apple Terminal auf Kommandozeilenebene auf den Logger zugreifen und meine Tracks herunterladen.
Nun ist das Script in einer neuen Version zum Download verfügbar und damit nicht genug, es ist nun auch eine GUI verfügbar, um komfortabel und intuitiv den GPS-Logger auslesen zu können. Mittels AppleScript wurde diese GUI von Niels Volkmann, basierend auf dem Python Script von Karsten Petersen, entwickelt.
Die GUI kommt als Mac OS X typische DMG-File daher, kann also direkt gestartet oder in den Programme-Ordner kopiert werden. Ich freue mich auf die Weiterentwicklung des Scripts und natürlich über das einfache Handling über die GUI.
Windows -> Mac OS X Migration II
02. Jun
Im zweiten Teil beschäftige ich mich mit meinen Tools und Workflow rund um das Thema Digitalfotografie und Geotagging. Dies gestaltet sich im Grundsatz als nicht sehr schwierig, da es die meisten Programme auch unter OS X gibt und die Formate im Allgemeinen (RAW, JPEG, NMEA, KMZ, KML) auch gleich sind. Ich habe sogar einige neue Tools gefunden, die ich später einmal vorstellen möchte.
Ich habe vorher unter Windows meine Fotos mit Adobe Lightroom verwaltet und bearbeitet, da es diese Software auch für Mac gibt, bin ich auch davon ausgegangen, dass eine Migration dementsprechend einfach ist.
