Gewinner der iOS App GeoTags

Vor einer Woche habe ich 5 Promo-Codes für die iOS App GeoTags, vom Entwickler Manfred Kreß zur Verfügung gestellt bekommen.

Gestern war der Einsendeschluß für die Verlosung. Da nicht die Mindestanzahl an Kommentaren eingegangen ist, bekommen natürlich alle 4, die einen Kommentar hinterlassen haben, einen Promo-Code, den verbleibenden Code verschenke ich in meinem Bekanntenkreis.

Viel Spaß damit!

 

>> Keine Kommentare

Gewinnspiel & App-Review: Fotolocation Scouting mit GeoTags

Oft ist es so, dass man an interessanten Plätzen oder Orten vorbeikommt, aber die Kamera ist nicht dabei, um es festzuhalten. Später nochmal hierher, um Fotos zu machen? – Klar gerne, aber meist hat man es dann doch vergessen.

Was liegt also näher, diese Locations direkt abzuspeichern, um sie später wieder abzurufen oder ein interessantes Portfolio an Fotolocations aufbauen zu können? Gerade wenn man People-Shootings im Outdoor-Bereich machen möchte, freut man sich immer, wenn man ein paar Fotolocations in der Hinterhand hat.

Die iOS App GeoTags besinnt sich auf genau diese Eigenschaften, ohne viel Schnick Schnack drumherum, sondern genau auf das was es machen soll – Orte geografisch zu taggen.

Nach dem Start der App kann es sofort losgehen, um eine neue Markierung hinzuzufügen. Die aktuelle GPS-Position wird erfasst, ein Titel für diese Ortsmarkierung kann vergeben werden. Fertig. Zusätzlich können aus der App heraus beliebig viele Fotos aufgenommen und der Markierung hinzugefügt werden. Dabei finde ich es klasse, dass die Fotos nicht im internen Fotoaufnahmen-Album (Camera Roll) abgelegt werden und somit nicht das Fotoalbum des iPhones mit Bildern zupflastern.

Für Notizen zu jeder Ortsmarkierung ist selbstverständlich auch Platz und jederzeit kann die Position auf einer Google-Map (leider nur Kartenansicht, kein Satellit) angezeigt werden.

Das Koordinaten-Format kann mit einem Tipp auf die GPS-Daten geändert werden. Zur Auswahl stehen:

  • Grad° mit Dezimalstellen
  • Grad° Bogenminuten’ mit Dezimalstellen
  • Grad° Bogenminute’ Bogensekunde” mit Dezimalstellen.

Mein Vorschlag für kommende Updates: Satellitenansicht im Kartenmodus unterstützen und evtl. eine Übersichtskarte mit allen abgespeicherten Markierungen anzeigen.

Die App ist kompatibel mit iPhone 3G, iPhone 3GS, iPhone 4, iPhone 4S, iPad 2 Wi-Fi + 3G und erfordert iOS 4.0 oder neuer. Die App gibt’s im iTunes Store für 1,59 EUR zu finden, ist von ObjectiveCeeds und ich möchte sie nicht mehr missen…

VERLOSUNG: Manfred Kreß, der Entwickler von ObjectiveCeeds, hat mir freundlicherweise 5 Promo-Codes für diese App bereitgestellt. Damit bekommt Ihr die App gratis. Ich verlose diese Promo-Codes unter allen, die bis zum 24.11.2011 (einschließlich) hier einen Kommentar hinterlassen haben.

 

>> 8 Kommentare

GPS Tracking im Flugzeug: DUS-LEJ-DUS mit LH

Seit einiger Zeit mal wieder den GPS Logger von Royaltek RGM-3800 mit an Bord meines Heimatfluges nach Leipzig und zurück mit Lufthansa (operated by Eurowings). Hinzu mit der D-ACNU (Taufname Uetersen) und zurück mit der D-ACNF (Montabaur), beides Canadair Regionaljets 900 NextGen.
Die Zeit, summiert von beiden Flügen, nach dem Start und vor dem Landeanflug reicht übrigens noch nicht mal um einen vernünftigen Podcast zu hören.


Größere Kartenansicht

 

>> Keine Kommentare

PL2303 Serial-USB mit OS X Lion

Heute habe ich festgestellt, dass mein GPS Logger RGM-3800 von Royaltek unter OS X Lion nicht mehr angesprochen werden kann. Das Problem ist aber nicht der Logger, der nicht mehr mit der RGM-3800 Software angesprochen kann, sondern die serielle USB Schnittstelle PL2303 funktioniert nicht mehr. Eine längere Recherche hat die Lösung zu Tage gebracht. Bis es einen funktionierenden PL2303 USB-Treiber für Lion gibt, muss der Workaround mit einer Kernel Extension herhalten.

Ausgehend vom Prolific PL2303 OS X USB-Treiber (der für Snow Leopard gedacht ist) müsst Ihr für Lion ebenfalls eine Kernel Extension herunterladen und entpacken.

Installiert wird diese Kernel Extension wie folgt. Startet das Terminal und führt die unten stehenden Commands aus:

  1. sudo -s
  2. cd /path/to/osx-pl2303.kext
  3. cp -R osx-pl2303.kext /System/Library/Extensions/
  4. cd /System/Library/Extensions
  5. chmod -R 755 osx-pl2303.kext
  6. chown -R root:wheel osx-pl2303.kext
  7. cd /System/Library/Extensions
  8. kextload ./osx-pl2303.kext
  9. kextcache -system-cache

Nach einem Neustart sollte die PL2303 Schnittstelle wieder laufen. Ich konnte jetzt meinen GPS Logger wieder abfragen und die Tracks herunterladen.

[UPDATE: Mittlerweile gibt es eine Setup-Routine, um die Kernel-Extension unter Lion zu installieren. Das Installerpaket gibt es bei changux.co.]

(via)

 

>> 4 Kommentare

GPS Tracking im Flugzeug: LH 2702 (DUS-HAM)

Es war mal wieder soweit, ich hatte meinen Royaltek RGM-3800 GPS-Logger mit an Bord des Fluges LH 2702 von Düsseldorf nach Hamburg. Premiere für mich war diesmal die neue Europaklasse der Lufhansa, ein komplett neu gestaltetes Interieur der Kabine mit neuen schmaleren Sitzen und mehr Beinfreiheit und einem LH-treueren Farbakzent. Die Boeing 737-530 D-ABIB mit dem Taufnamen Esslingen hob leicht verspätet ab und brachte mich dann auch in die nordische Hansestadt.


Größere Kartenansicht

 

 

>> Keine Kommentare

Woher wir kommen, wohin wir gehen – iOS4 ist dabei

Heute ging ein kräftiges Rauschen durch die Blogosphäre (aptgetupdate, iPhone News, etc.) – Apple loggt Positionsdaten auf allen iOS 4 Geräten, die 3G Unterstützung haben, also iPhone 3GS, iPhone 4, iPad 3G und iPad 2 3G.

Einen faden Beigeschmack bekommt diese Info allerdings, dass diese Daten unverschlüsselt auf dem jeweiligen iOS Gerät in einer scheinbar einfach auszulesenden Datei liegen. Hinzu kommt, dass diese Datei in jedem Backup vorhanden ist, mit dem dieses Gerät jemals synchronisiert wurde. Grundsätzlich ist es logisch, dass Geoinformationen gesammelt werden, schließlich gibt es genug Apps und Anwendungsbereiche die mittlerweile mit Geoinformationen angereichert werden, ob Fotos, Twitter, Facebook, Google Maps, GPS Tracking Apps und andere Informationsdienste. Das wird sich nicht nur auf die Apple-Welt ausweiten. Die Frage ist vielmehr, ob und an wen diese Daten weiter mitgeteilt werden und zu welchem Zweck diese gesammelt werden.

Alasdair Allan und Pete Warden haben eine App entwickelt, mit der diese Daten eben aus einem solchen Backup ausgelesen werden. Der iPhone Tracker visualisiert diese Positionsdaten auf einer OpenStreet Map mit einer zusätzlichen Timeline.

Bei der Betrachtung meiner eigenen Map ist mir aufgefallen, dass doch da tatsächlich Trackingpunkte fehlen, auch ist mir nicht klar, nach welchem Muster diese aufgezeichnet werden.

Als Beispiel habe ich das Outback im Northern Territory in Australien. Ich habe unter anderem Fotos mit dem iPhone gemacht, die auch GPS Informationen enthalten und auch in meinem iPhone auf einer entsprechenden Google Map angezeigt werden. Zusätzlich hatte ich mit MotionX auch einen GPS Track erstellt:

Größere Kartenansicht
Da es in den 3 Tagen im Outback keinen Mobilfunkempfang gab, schließe ich also daraus, dass ausschließlich Daten aufgezeichnet werden, wenn man sich in Funkzellen befindet. Aber auch in diesem Fall nicht immer.

In den Blue Mountains, Nähe Katoomba, 2h fahrt von Sydney entfernt, hatte ich definitiv Mobilfunkempfang und habe auch hier Fotos mit dem iPhone inkl. GPS Informationen gemacht. Dies taucht scheinbar in meiner persönlichen iPhone Tracking Map nicht auf. Ein Muster ist hier also auch nicht erkennbar.

Fragen, die hoffentlich demnächst von Apple beantwortet werden.

 

>> 3 Kommentare

GPS Tracking: New York Helicopter Tour

Bei unserem New York Aufenthalt im September vergangenen Jahres wollten wir unbedingt einen Hubschrauber Rundflug machen und machte mich auf den Weg zum Manhattan Heliport (IATA TLC: JRB). Diverse Anbieter nutzen diesen Flughafen für Ihre Rundflüge, die bekanntesten sind Liberty Helicopters und Helicopter Flights Services – preislich nehmen sich beide nicht viel und die Touren sind eigentlich gleich. Da einen Monat vorher ein Absturz eines Liberty Helicopters im Hudson geschah und auch hierzulande durch die Presse geisterte, haben wir uns für Helicopter Flight Services entschieden, da fühlten wir uns sicherer ;-)

View from Helicopter to Manhattan / Statue of Liberty

Der Preis von $ 199 für die Ultimate Tour war zwar happig und leider mussten wir auch den Kompromiss eingehen nicht über Manhatten fliegen zu dürfen, da während unseres Aufenthaltzeitraumes der Luftraum über Manhatten für 14 Tage gesperrt war – US Präsident Barack Obama hatte sich in der Stadt angekündigt.

Trotzdem war es ein unglaublich geiles Erlebnis, das ich jederzeit wieder machen würde – allerdings beim nächsten Mal dann direkt über Manhatten. Abgehoben sind wir mit der Bell 407 (Kennung N407DT) und über den Hudson Richtung Norden geflogen. Bei aufgelockerten, aber leicht diesigen Wetter hatten wir trotzdem eine super Sicht auf New Jersey, Ground Zero, Central Park und das Empire State Building. An der George Washington Bridge ging es dann im Bogen am Yankee Stadium vorbei und über den Hudson River wieder zurück Richtung Ellis Island und der Statue of Liberty. Von dort ging es mit einem steilen Wendemanöver wieder zurück zum Heliport.

Beim Piloten hatte ich nachgefragt, ob ich meinen Royaltek RGM-3800 GPS-Tracker benutzen dürfte, was überhaupt kein Problem war. Leider habe ich einen Satelliten-Fix erst hinter dem Battery Park bekommen, daher fehlt die Startphase auf der Google Map. Das steile Wendemanöver bei Kilometerstand 44 war wohl für meinen GPS Tracker doch einen Tacken zuviel, weder Höhe noch Geschwindigkeit sind korrekt aufgezeichnet worden.


Größere Kartenansicht

 

>> 2 Kommentare

GPS Tracking im Flugzeug: OS 156 (DUS-VIE)

Ich wollte schon längere Zeit einmal meinen GPS Logger RGM-3800 von RoyalTek im Flieger einsetzen und die Flugroute aufzeichnen. Leider darf ich das nur, wenn meine Freundin nicht mit an Bord ist ;-)

Letzte Woche war es nun soweit und dank Fensterplatz ging es mit OS 156 (Austrian) von Düsseldorf nach Wien. Der GPS Fix war sehr schnell und das Signal riss auch nicht ab.

Das fertige gpx-File habe ich in rubiTrack eingefügt und mir die Grafiken generieren lassen, zusätzlich habe ich dann ein kmz-File in Google Earth erstellt (ebenfalls nach gpx-Import) und etwas formatiert und upgeloaded.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:


Größere Kartenansicht

Ich werde demnächst noch einige GPS Tracks veröffentlichen und daraus eine kleine Serie machen. Unter anderem wartet mein Helikopterflug in New York letztes Jahr, veröffentlicht zu werden.

 

>> Keine Kommentare

Geotagging: Uhrzeit der Kamera synchron halten

Sicherlich kennen einige das Problem, wenn Fotos mit den GPS-Daten des GPS-Loggers abgeglichen werden und hinterher feststellen, dass die GPS-Position, die in die EXIF-Daten des Fotos geschrieben werden, nicht exakt der Position entsprechen, wo die Bilder aufgenommen wurden.

Schaut man sich den GPS-Track an, verläuft dieser ziemlich genau. Also kommt man relativ schnell zu der Erkenntnis, dass es sich um eine leichte Abweichung beider Uhrzeiten, also die der Kamera und die des GPS-Loggers, handelt.

Denn dies ist die Grundvorrausetzung für ein exaktes Geotagging, die Uhr der Kamera muss so genau wie möglich laufen, damit die Positionsbestimmungen auch korrekt in den EXIF Header der Fotos geschrieben werden.

Die Zeit des GPS-Loggers kann man nicht manipulieren, da diese direkt vom Satellit in UTC empfangen und gespeichert wird – bleibt also als einzige Möglichkeit, die Aufnahmezeit der Fotos vor dem Geotaggen der Bilder anzugleichen. Hier bleibt einem überlassen, ob man die Kamera ebenfalls permanent auf UTC umstellt, um immer die exakt gleiche Uhrzeit, wie die des GPS-Loggers zu haben oder ob man die Uhrzeit immer auf die lokale Uhrzeit einstellt. Ich habe mich für die zweite Variante entscheiden, dies hat allerdings den Nachteil, dass man beim Geotaggen darauf achtet das UTC Offset, also die Zeitverschiebung mit einzurechnen, bei meinen Thailandbildern, war dies also UTC+7, in Deutschland – je nach Sommerzeit – UTC+1 oder UTC+2.

Woher weiß man eigentlich, ob die Kamera-interne Uhr vor oder nach geht? Vor einem Shooting oder einer Rundreise, versuche ich die Uhr ziemlich genau einzustellen, aber selbst einige Sekunden Differenz können viele Meter ausmachen. Daher behelfe ich mir eines einfachen Tricks: Ich fotografiere einfach am Anfang und ab und zu zwischendurch, wenn es die Gelegenheit zulässt, die Internetseite von uhrzeit.org. So kann ich vor dem Geotaggen die EXIF-Daten der Fotos analysieren und feststellen, wie ungenau die Uhrzeit meiner Kamera im Verhältnis zur fotografierten Uhrzeit ist. Nun kann ich in einem Batchlauf die Uhrzeit aller Fotos in den EXIF-Daten entsprechend korrigieren und dann mit den GPS-Daten abgleichen. Die Zeitkorrektur der Aufnahmezeit geht beispielsweise mit dem Tool Photo Time Edit in einem Rutsch. Wie immer gilt auch hier: Vorher natürlich die Originale sichern!

 

>> Ein Kommentar

Royaltek RGM-3800 GPS-Logger unter Mac mit GUI

geotag_64Ich hatte ja bereits in diesem Beitrag mitgeteilt, wie ich meinen GPS-Logger unter OS X zum laufen bekommen habe. Dank Karsten Petersen’s Script konnte ich unter Apple Terminal auf Kommandozeilenebene auf den Logger zugreifen und meine Tracks herunterladen.
rgm3800gui_1Nun ist das Script in einer neuen Version zum Download verfügbar und damit nicht genug, es ist nun auch eine GUI verfügbar, um komfortabel und intuitiv den GPS-Logger auslesen zu können. Mittels AppleScript wurde diese GUI von Niels Volkmann, basierend auf dem Python Script von Karsten Petersen, entwickelt.

Die GUI kommt als Mac OS X typische DMG-File daher, kann also direkt gestartet oder in den Programme-Ordner kopiert werden. Ich freue mich auf die Weiterentwicklung des Scripts und natürlich über das einfache Handling über die GUI.

 

>> 4 Kommentare

Nächste Seite »