Spaziergang durch Leipzig-Gohlis

Leipzig ist in meinen Augen eine tolle und lebenswerte Stadt und die infrastrukturellen und baulichen Veränderungen in den vergangenen 20 Jahren sind schon enorm. Ich freue mich immer wieder in meiner Heimatstadt zu sein und zu schauen, was sich alles so getan hat. So auch am vergangenen Freitag, wo es sich doch tatsächlich nach gefühlten 10 Jahren mal wieder ergeben hat, dass ich Straßenbahn fahre. Diesmal vom Goerdelerring nach Leipzig-Gohlis mit der Linie 12. Allein das habe ich schon genossen.

Gohlis macht sich wirklich, allerdings ist es in einer Großstadt wie Leipzig so, dass auch nach 22 Jahren nicht alles wie geleckt aussieht und leider wirklich sehr viele Häuser leerstehen, runtergekommen sind, Straßen und Bürgersteige kaputt sind, etc. Das ist nicht nur in Leipzig-Gohlis so, sondern auch in Leipzig-Lindenau oder Leipzig-Leutzsch, den Stadtteilen, wo ich aufgewachsen bin sehr extrem sichtbar. Schade eigentlich.

Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, daher sind alle Fotos mit meinem iPhone entstanden.

Die Bilder sollen nicht die Stadt Leipzig in einem schlechten Licht darstellen, sondern sind für mich vom Motiv her für diese Serie geeignet.

 

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Planespotting in Duesseldorf

Ich war vor einiger Zeit zum ersten Mal an meinem Wahl-Heimat-Flughafen zum Planespotting. Sonst fotografiere ich gerne auf Durchreisen an Flughäfen, dieses Mal bin ich aber bewusst zum Fotografieren hingefahren. Ausgestattet mit meiner “Waffe” Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II ging es ab nach Düsseldorf-Lohausen.

Leider hat die Besucherterrasse nur bis 20 Uhr im Sommer offen, also habe ich mir als Spotting Platz das obere Parkdeck vom Parkhaus P7 ausgesucht. Hier hat man einen guten Blick auf die vordere Runway 23L/05R, benötigt allerdings schon etwas Brennweite. Mein zweiter Spotterplatz war an der Nordbahn 23R/05L, über die Kalkumer Schlossallee und dann zu Fuß Richtung Runway. Hier ist der Zaun ziemlich hoch, so dass man ohne eine Leiter kaum vernünftige Bilder machen kann. Zum Glück für mich habe ich eine stabile Holzbrücke gefunden, auf deren Geländer ich balancierend einige gute Bilder geschossen habe ;-)

 

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Motorisiertes

Während eines Kurztrips an die Côte D’Azur habe ich natürlich auch Fotos gemacht. Hier gibt’s aber mal nur eine erlesene Auswahl an meinen Best Of – Motorisiertes.

 

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Duesseldorf Streetphotography

Nachdem ich ja bereits ein paar Aufnahmen aus Düsseldorf gezeigt habe, folgen heute einmal drei ganz andere Motive. Auch aus Düsseldorf. Aber diesmal Street.

Abgelichtet wurden alle 3 Personen vor der Uerige Brauerei in der Düsseldorfer Altstadt. Ein sehr frequentierter Ort der zum Verweilen einlädt. Erst Recht mit Kamera!

Streetlife vorm Uerige

Streetlife vorm Uerige

Smile

 

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ein Nachmittag in Duesseldorf

Fronleichnam. Nachmittags. Düsseldorf. Bewaffnet mit meinem neuen (ausgeliehenen) Nikon 70-200 2,8G VR II.

Geländer

Ankerplatz

Yacht

Düsseldorf

Yacht - wie neu

Medienhafen Düsseldorf

Uerige

Köbes

Hund

Bank

Rheinturm

 

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Timelapse Mondfinsternis

Gestern abend fand seit langem mal wieder eine Mondfinsternis statt. Die ideale Situation um meine Nikon D90 auszuprobieren und den rötlich leuchtenden Mond abzulichten. Dazu hat auch Gunther Wegner aufgerufen und ich dachte mir, dass dies die Gelegenheit wäre ein Timelapse, also ein Zeitraffer Video auszuprobieren.

Die Erstellung eines Timelapse Videos ist eigentlich gar nicht so schwer, Gunther hat hierfür eine Software (LRTimelapse) geschrieben, die Lightroom kompatibel ist und mit der man auch als Anfänger sofort zurecht kommt. In seinem Fotoschnack – Podcast zusammen mit Paddy von neunzehn72.de erklärt Gunther auch auf was es ankommt und wie es funktioniert.

Leider gibt es an der Nikon D90 keine Intervallaufnahmefunktion, dies kam erst in späteren Nikon Kameras hinzu. Hierfür gibt es zwei Lösungen. Für den Hausgebrauch und als Mac Benutzer kann ich die Sofortbildapp von Stefan Hafeneger empfehlen. Diese unterstützt die Nikon D90 und damit ist tethered Shooting möglich. Ist also nur hilfreich, wenn man den Mac mit dabei hat. Für Windows gibts ein ähnliches Programm – DIYPhotobits.com Camera Control..Für eine Immer-dabei Funktion gibt es den Aputure Fernauslöser AP-TR3N. Mit diesem Kabel-Fernauslöser seid Ihr in der Lage Langzeitbelichtungen oder Zeitraffer zu erstellen. Ich habe für mein erstes Timelapse die Sofortbildapp verwendet, die Kamera stand auf dem Stativ auf dem Tisch, verbunden mit dem Mac und ausgerichtet auf den wolkigen Himmel. Denn leider ist es wie immer wenn eine Sonnenfinsternis oder Mondfinsternis ist – es ist bewölkt!

Daher hält sich meine abgelichtete Mondfinsternis auch in Grenzen – sprich, sie ist nicht zu sehen.


Timelapse – without lunar eclipse from matze-man.de on Vimeo.

Ganz zufrieden bin ich noch nicht mit dem Video, es flackert zwischendurch etwas, da hätte ich wohl das De-Flickering einschalten sollen im LRTimelapse Tool. Eine zusätzliche Herausforderung war auch die Dämmerung an sich. Ich habe alle 6 sec ein Foto mit Blende 2,8 und einer Verschlusszeit von 1/125 geschossen. Zu kurz für die Dunkelheit. Das nächste Timelapse werde ich wohl erstmal am hellen Tage erstellen. Die GoPro HD HERO 960 hat mir Gunther jetzt schon schmackhaft gemacht – diese Kamera klingt vielversprechend…

 

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Mit dem DiCAPac unter Wasser …

Auch mit einer Kompaktkamera kann man tolle Unterwasserfotos machen, es muss nicht immer eine Profiausrüstung sein.

Für meine kleine Kompaktkamera Fuji Finepix F50fd hatte ich mir vor über 2 Jahren ein ziemlich teures Unterwassergehäuse, das WP-FXF50 gekauft, um für einen Schmorchelausflug in Thailand gut gerüstet zu sein. Man schafft sich ja doch irgendwie jedes Gadget an. Das Unterwassergehäuse hat mich damals knapp 160,- EUR gekostet. Das Gehäuse war auch klasse, es war möglich auf jede Funktion der Kamera unter Wasser zuzugreifen inkl. Zoom-Betätigung – jeder Griff saß. Nur ist man als Amateurtaucher, so wie ich es in jeder Hinsicht bin, unter Wasser mit allem möglichen beschäftigt, aber nicht um sich den Kameraeinstellungen zu widmen. Mit meinen 2 Tauchgängen im Leben und ein bisschen schnorcheln war es dann doch etwas oversized. Kamera vorher entsprechend einstellen reicht auch.

Da ich im Alltag dann aus o.g. Gründen auch keine Verwendung mehr für das Gehäuse fand, habe ich es nach dem Urlaub wieder mit deutlichem Verlust verkauft.

Nun stand aber wieder ein Tauch- und Schnorchelausflug auf dem Programm. Im Great Barrier Reef. Klar dass ich auch da wieder gerne ein paar Bilder unter Wasser machen wollte. Die Kamera habe ich immer noch. Ideal, da ich mit meiner Panasonic Lumix FZ100 (die ich jetzt nicht mehr habe) eigentlich nicht unter Wasser wollte. Aber als Zweitkamera verrichtet sie Ihren Dienst gut, nur ein UW-Gehäuse fehlte mir.

Also habe ich mir eine Unterwasser Tasche von DiCAPac gekauft. Die gibts in verschiedenen Größen für unterschiedliche Kameramodelle. Für die Finepix F50fd reichte das Modell WP-310. Wenn Ihr wissen wollt, welches Modell Ihr für Eure Kamera benötigt, dann schaut einmal hier rein: DiCAPac.

Die Tasche ist echt super, hält dicht und ist für Tiefen bis zu 10 Metern geeignet. Genau das Richtige für mich. Einen Nachteil hat das Ganze natürlich: Die Möglichkeiten, an der Kamera noch etwas einzustellen, halten sich natürlich in Grenzen. Ist aber kein Problem für mich gewesen, einfach an der Finepix F50fd den Unterwassermodus einstellen, fertig. Zoom habe ich nicht benötigt, nur einen vollen Akku, der auch exakt einen Tauchgang und einen Schnorchelgang durchgehalten hat. Die Kamera war quasi immer an und ich habe einfach nur abgedrückt. Für den Preis ist das völlig in Ordnung und mehr benötige ich auch nicht. Die knapp 30,- EUR sind also gut angelegt gewesen, dafür behalte ich das Case auch weiterhin, kann man auch wunderbar am Strand nutzen, denn es schützt die Kamera schließlich auch vor Sand.

Es sind dann auch einige brauchbare Fotos bei rumgekommen, natürlich braucht man dafür viel Geduld und auch das nötige Glück. Die Lichtverhältnisse unter Wasser waren bei uns einmalig, Sicht auf 20-30 Meter, Sonnenstrahlen und natürlich kam auch das ein oder andere Meerestier vor die Linse. Nachbearbeit habe ich lediglich Weißabgleich und Sättigung.

Die Unterwasserwelt im Great Barrier Reef ist einfach der Hammer und einmalig schön. Wir waren im “Michaelmas and Upolo Cays National Park” einer kleinen Sandinsel mitten Im Great Barrier Reef vor Cairns.


Größere Kartenansicht

Folgende Fotos habe ich einmal herausgepickt:

Coral ReefGreat Barrier ReefClam (Great Barrier Reef)Coral ReefCoral ReefGreen Turtle (Great Barrier Reef)
Green Turtle (Great Barrier Reef)Green Turtle (Great Barrier Reef)Green Turtle (Great Barrier Reef)Clam (Great Barrier Reef)Coral ReefClam Sensation
Clam Sensation (Great Barrier Reef)Underwater LifeCoral ReefClam @ Coral ReefCoral ReefClam (Great Barrier Reef)

Underwater @ GBR 2010, a set on Flickr.

 

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Ich habe auf einer Hochzeit fotografiert

Ich war das letzte Wochenende auf einer echt tollen Hochzeit zu Gast in einer wahnsinnig geilen Location – Schloß Romrod in Hessen.

Die Überschrift ist nur zum Teil richtig, denn da ich mir natürlich nicht anmaße, mich mit Hochzeitsfotografie, wie es z. B. der Stilpirat oder zukünftig auch der Paddy hauptberuflich macht, zu beschäftigen, war ich natürlich nur hinter den Kulissen als Trauzeuge tätig. Fotografiert hat an diesen Tag Kae Hall, die eine Hochzeitsreportage angefertigt hat und dem Brautpaar ab Friseur (ca. 10:00 Uhr) bis eine Stunde nach dem ersten Tanz um 23:30 Uhr Ihren Tag beendet hatte.

Ich war also als Trauzeuge dann auch ganz gut eingespannt, meine neue Nikon D90 mit dem Nikkor 35mm f1.8 hatte ich trotzdem dabei, um zwischendurch ein paar Fotos zu schießen.

Ich bin echt begeistert, was diese Scheibe so draufhat und bin ein echter Blende 1,8-Fan geworden. Grundsätzlich unterscheidet sich die Bildqualität und das Bokeh so dermaßen von einer normalen Kompaktkamera, dass ich echt immer wieder total hin und weg bin. Auch war ich doch etwas erstaunt, wieviel Tele das 35er bietet. Umgerechnet auf das KB ergibt es ja in etwas 53mm, so dass ich doch bei Gebäuden einen kräftigen Schritt zurück machen bzw. die Straßenseite wechseln musste.

Da ich ja noch im Lernprozess bin, habe ich gemerkt, dass man mit Blende 1,8 bei Portraitaufnahmen aufpassen muss, da sonst stellenweise nichtmals das ganze Gesicht scharf wird, sondern nur ein kleiner Teil, außer es ist gewollt. Ich hatte echt Spaß damit herumzuexperimentieren, daher anbei ein paar Impressionen, allerdings ohne Brautpaar und Gästen, sondern einfach nur Stilleben.

 

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Das erste Bild

Ich habe heute meine neue Kamera in Betrieb genommen und auch gleich das Nikkor 35mm f1.8 draufgeschraubt.
Das erste und bisher einzige Bild ist von meinem Balkon aus geschossen.
Ich bin restlos begeistert und freue mich schon mich mit der Kamera mehr vertraut zu machen.

 

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Nikon D90 – jetzt doch

Meinungen kann man ändern, also mache ich davon auch Gebrauch.

Nachdem ich mich ja gegen die Nikon D90 und gegen die digitale Spiegelreflexfotografie entschieden habe und stattdessen zur Bridgekamera bzw. Megazoomkamera Panasonic FZ 100 gegriffen habe, heißt es nun Rolle rückwärts.

Warum?

Zum einen muss ich sagen, dass ich mit der Panasonic FZ 100 durchaus sehr zufrieden war, allerdings ist sie mir nach gerade einmal 6 Wochen kaputtgegangen. Dafür konnte die Kamera aber nichts, sie ist mit Meerwasser / Salzwasser in Berührung gekommen und hat Ihren Geist aufgegeben. Shit happens, also nehme ich das als Zaunwink und habe erneut Überlegungen angestellt was ich haben will.

Also jetzt doch!

Genau die Gründe, die ich gegen die digitale Spiegelreflexfotografie aufgeschrieben habe, kehre ich jetzt um und nehme sie als Anlass, sie als Fürsprecher für meine Meinungsänderung zu nehmen.

Ich habe jetzt voll Bock darauf mit der Kamera loszuziehen. Ihr übriges tat unter anderem ein Gutschein von Calumet für ein Foto-Outdoor Shooting, welches ich noch einlösen werde. Da freue ich mich richtig drauf in diese neue Welt der Fotografie eintauchen zu dürfen.

Einsteigen werde ich also mit der Nikon D90 und nicht mit dem Nachfolger/Schwestermodell D7000. Grund war hier ganz ehrlich der Preis. Aber gekauft habe ich jetzt ohne Kitobjektiv. Ich habe mir nur den Body bestellt und dazu die Festbrennweite von Nikon, das Nikkor AF-S DX 35mm 1,8G.

Den Body konnte ich neu günstig bei den amazon Warehouse Deals ergattern, die Linse habe ich beim Nikon Service Point München bei ebay bekommen, wo man immer mal wieder Objektive von Vorführ- oder Demozwecken für einen Schnapperpreis bekommen kann.

Jetzt warte ich ganz gespannt, bis die Pakete ankommen und dann kann es losgehen…

 

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