Diese Meldung erwartete mich beim Booten meines MacBook Pro’s.



Apple hat mal wieder ein Update seines Betriebssystems Mountain Lion heraus gebracht. OS X 10.8.4 bringt diesmal wieder eine neue Mail.app (6.5) mit. Und was das für einige Mail-Plugins bedeutet, sollte auch klar sein:
Es dauert immer ein wenig, bis ein entsprechendes Plugin Update vom Entwickler veröffentlicht wird. Für OS X 10.8.4 gibt es daher wieder einmal folgenden Workaround (an meinem Beispiel mit TruePreview):
1. Mail komplett schließen und dann den Ordner “Username/Library/Mail/Bundles(Deaktiviert)/TruePreview.mailbundle/Contents” öffnen
2. Öffnen der Datei Info.plist
3. Hinzufügen folgender Zeilen unter “SupportedPluginCompatibilityUUIDs:
<string>B3840429-B086-42FB-BBE9-03DD7273C94E</string> <string>2183B2CD-BEDF-4AA6-AC18-A1BBED2E3354</string> <string>19B53E95-0964-4AAB-88F9-6D2F8B7B6037</string> <string>422F980A-6E19-4083-97A0-791EB6B06508</string>
4. Verschiebe den Ordner “TruePreview.mailbundle” in den Ordner “Username/Library/Mail/Bundles“.
5. Mail neu starten, das Plug-In sollte sofort aktiv sein.
Seit meinem Umstieg zu Congstar gibt es nur zwei Dinge die mir fehlen, ansonsten bin ich was Empfang, Datenverbindungen, Geschwindigkeit und Support angeht rundum glücklich. Und mein Geldbeutel freut sich auch noch.
Was mir im Wesentlichen fehlt ist zum einen Visual Voicemail – für iPhone Besitzer also jenes Feature, mit der man Sprachnachrichten auf der Mailbox direkt nativ aus der Telefon App heraus abspielen, vorspulen oder löschen kann. Auch die Sprachansage kann man mit Visual Voicemail direkt aufnehmen. Das gibt es bei Congstar leider nicht, der Support via Twitter konnte mir leider auch nicht mitteilen, ob und wann dieses Feature bei dem Telekom-Ableger überhaupt freigeschaltet wird.
Daher muss man also klassischerweise immer noch die Mailbox anrufen, um nachzuhören, wer mich denn gerade angerufen hat, denn leider gibt die Benachrichtigungs-SMS diese Information nicht preis.
Das zweite was mir bei Congstar fehlt (und darum geht’s in diesem Artikel hier) ist eine App, mit der ich nachschauen kann, wieviel Datenvolumen ich schon verbraucht habe.
Es gibt keine App! Ich habe trotzdem eine. Es ist keine App im eigentlichen Sinne, sondern eine Web-App.
Congstar nutzt von der Telekom die mobile Seite pass.telekom.de, um das eigene Datenvolumen anzuzeigen. Das ist für meine Bedürfnisse ausreichend! Diese mobile Seite kann man sich auf dem iPhone auf dem Homescreen ablegen, App-Icon inklusive. Das Problem: Congstar liefert kein vorgefertigtes Icon mit, welches man normalerweise im Quelltext mitgeben kann, also wird standardmäßig ein verkleinerter Screenshot der mobilen Seite als Icon verwendet. Das sieht scheiße aus!
Um ein eigenes Icon für eine Web-App zu verwenden gibt es das Bookmarklet Custom WebClip Icon von Jason Gleman.
Wie funktioniert das Ganze nun? Das Bookmarklet als Lesezeichen im Safari anlegen und mit dem mobilen Safari über iTunes synchronisieren. Alternativ kann man sich den Javascript Code auch kopieren und ein neues Lesezeichen im mobilen Safari direkt anlegen und in der URL des Lesezeichens den Javascript Code einfügen. Jetzt benötigt Ihr nun noch ein Icon, welches Ihr verwenden möchtet und den entsprechenden Link zu dieser Datei. Ich habe mir hierfür das Congstar Logo als PNG-Datei in meine Dropbox gelegt und den Link zur Datei kopiert.
Nun ist der Rest ein Kinderspiel: Gewünschte Seite ansurfen und das Bookmarklet aus den Lesezeichen aufrufen. Nun gebt Ihr in dem erscheinenden Popup den Link zum Icon an, danach im Safari auf das Icon mit dem Pfeil klicken (“Verwenden als”) und zum HomeScreen hinzufügen. Im erscheinenden Bildschirm noch schnell eine Beschreibung für die App angeben. Fertig.

Wie das so ist, wenn Apple ein neues Betriebsystem oder ein Service Pack rausbringt, wird meistens auch die Mail.app aktualisiert. Im Zuge des Upgrades auf OS X 10.8 wurde Mail.app auf Version 6.0 aktualisiert.
Und was passiert, wenn man einige Mail-Plugins vorher verwendete?
Bis ein entsprechendes Update vom Plugin herauskommt, kann es einige Zeit dauern. Ok, Growl habe ich seit Mountain Lion eh von der Platte geschmissen, aber TruePreview benutze ich sehr gerne, da Apple leider immer noch nicht die Funktion “Mails als ungelesen markiert lassen” implementiert hat.
Um auch ältere Plugins zum laufen zu bekommen, gibt es einen Workaround:
1. Mail komplett schließen und dann den Ordner “Username/Library/Mail/Bundles(Deaktiviert)/TruePreview.mailbundle/Contents” öffnen
2. Öffnen der Datei Info.plist
3. Hinzufügen folgender Zeilen unter “SupportedPluginCompatibilityUUIDs:
<string>608CE00F-4576-4CAD-B362-F3CCB7DE8D67</string>
4. Verschiebe den Ordner “TruePreview.mailbundle” in den Ordner “Username/Library/Mail/Bundles“.
5. Mail neu starten, das Plug-In sollte sofort aktiv sein.
Ich bin schon länger auf der Suche, um meine Fotos vom iPhone automatisch in Lightroom importiert zu bekommen.
Mit Apple’s iCloud wurde der Photostream eingeführt. Fotos, die auf einem iOS Gerät geschossen wurden, werden automatisch in die iCloud synchronisiert und sind auch sofort in iPhoto auf dem Mac geladen. Kein lästiges manuelles Synchronisieren mehr. So weit so gut.
Jetzt der Haken: Ich nutze iPhoto eigentlich nur für Fotobücher, ansonsten ist Adobe Photoshop Lightroom mein Werkzeug der Wahl. Wie kriege ich jetzt also die Fotos von meinem iPhone automatisiert und kinderleicht in mein Lightroom geladen. Ich hatte erst an Dropbox-Tools gedacht, die es im App-Store gibt (CameraSync, DropPhox) aber hier muss immer manuell gesynct werden und danach muss wieder nach Lightroom importiert werden. Da die Fotos ja eh in der iCloud liegen, brauche ich nicht noch einen zusätzlichen Speicherort. Am besten also den Photostream abgreifen ohne iPhoto zu starten.
Das geht mit dem kostenlosen Tool PhotoStream2Folder von Laurent Crivello. Das Tool nistet sich in die Taskleiste ein und überprüft im Hintergrund in einem beliebig regelbaren Intervall Deinen Photostream in der iCloud. Sind neue Fotos gefunden, werden diese automatisch in einen beliebigen Ordner heruntergeladen. Hierbei können gleich Tags vergeben werden, auf Wunsch auch direkt eine Farbe ausgewählt werden und die GPS Koordinaten ausgewertet werden, um Ortsinformationen anzureichern. Eine Dropbox-Anbindung ist ebenfalls integriert.


Nun gibt es 2 Möglichkeiten diese Fotos in Lightroom zu importieren:
Entweder den einen bestimmten Ordner automatisch überwachen zu lassen, um dann in Lightroom den automatischen Import anzutriggern. Funktioniert in meinem Test ganz gut. Hat allerdings den Nachteil, dass im Importdialog des automatischen Imports auch ein Zielordner angegeben werden muss. Das bedeutet, dass die Fotos aus dem Quellordner in den Zielordner verschoben werden. Irgendwie doppelt gemoppelt, denn so muss ich immer einen zusätzlichen Ordner vorhalten.
Daher habe ich mich für die Variante entschieden, die Fotos in einen Ordner herunterzuladen, den ich in Lightroom bereits hinzugefügt habe. Mit Rechtsklick auf den Ordner in Lightroom und dann “Ordner synchronisieren …” und schon holt sich Lightroom alle Neuankömmlinge in den Katalog. Zugegeben, das ist zwar noch ein manuell ausgeführter Klick innerhalb Lightrooms, aber auch nur ein Ordner, indem die Fotos abgelegt werden.

Laut Berichten im Internet soll ja der iPod nano der 1.Generation mangels Verfügbarkeiten bei der aktuellen Rückrufaktion gegen einen iPod nano der neuesten, 6. Generation ausgetauscht werden.
Ich bin gespannt.

Statusupdate 15.01.2012: Apple hat mir eine Mail für die Reperaturbestätigung des alten iPod nano’s geschickt. Beiliegend war auch gleich die Seriennummer des neuen iPod nano’s.

Wer Fotobücher mit Apple’s iPhoto gestaltet, kommt ziemlich schnell auf den Trichter, dass die vorliegenden Layouts bzw. Themes in Stein gemeißelt sind. Darüber hatte ich ja bereits hier berichtet.
Das hat unter anderen den Vorteil, dass man sich nicht in Detailarbeit verliert, wenn es um die Anordnung oder Ausrichtung der Bilder in einem Fotobuch geht. Durch die mannigfaltigen Möglichkeiten der Gestaltung, braucht man länger und irgendwann verliert man auch die Motivation und das Fotobuch wird nach dem übernächsten Urlaub erst fertig. Ich kenne das aus meiner Arbeit mit anderen Programmen für Fotobücher (z. B. fotobuch.de) – das hat sich irgendwann gezogen wie Kaugummi, wenn man es perfekt machen möchte.
Zum anderen sind die vorgefertigten Designs von iPhoto schon ziemlich gut.
Trotzdem wäre es aber schön, wenn man bei Apple’s iPhoto die Position und die Größe der einzelnen Fotos oder Textboxen verändern könnte, um dennoch kleinere Korrekturen vornehmen zu können.
Geht aber nicht!
Stimmt soweit.
Fast.
Es gibt undokumentierte Tastenkombinationen mit denen es doch geht. Ganz einfach sogar. Fotos können in der Größe skaliert werden, der Ausschnitt kann verändert werden und die Position des Bildes kann beliebig verändert werden.
Wie geht das?
Markiert das Foto (oder den Text) in iPhoto, bis dieser blaue Rahmen erscheint. Dann drückt ihr bei gehaltener cmd-Taste (⌘) die Pfeiltasten und schon bewegt sich das Bild in die entsprechende Richtung. Haltet Ihr zusätzlich die ⇧-Taste gedrückt, bewegt sich das Bild etwas schneller.
Fotos können skaliert werden, indem gleichzeitig cmd (⌘) und alt (⌥) gedrückt werden und dann wieder mit den Pfeiltasten die Skalierungsrichtung vorgegeben wird. Es wird nicht proportional skaliert, sondern das Bild wird entweder in der Höhe oder der Breite verändert. Auch hier kann mit gleichzeitig gehaltener ⇧-Taste die Skalierung beschleunigt werden.
Mit der cmd-Taste und der CTRL-Taste und den Pfeiltasten nach oben oder unten kann das Bild auch entsprechend gedreht werden. Die ⇧-Taste gibt auch hier einen extra Boost.
Alles klar soweit? Viel Spaß beim individuellen Fotobuch mit iPhoto!
Tastenkürzel in der Übersicht
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