A380 Tour bei Airbus, Toulouse-Blagnac

Am Wochenende war es soweit – es ging nach Toulouse zur Airbus A380 Tour direkt im Werk J. L. Lagardere. Ich hatte ja meine ersten A380 in Toronto und London-Heathrow gespottet, aber das war nur so nebenbei. Diesmal ging es direkt an die Quelle ;-)

Die Tour ist gar nicht mal so teuer, kostet 14,- EUR und geht eine Stunde. Es gibt auch eine Kombitour mit der Besichtigung der Concorde, die kostet 18,50 EUR und ist eine halbe Stunde länger. Die Tour kann über taxiway.fr online gebucht werden, allerdings benötigt man schon etwas Vorlaufzeit. Gesprochen wird wahlweise in Englisch oder Französisch, es kommt aber auch sehr selten vor, dass es spanische und deutsche Touren gibt. Leider war bei uns die kombinierte Tour A380 + Concorde ausgebucht, daher haben wir nur die A380 Tour gemacht.

Los gings mit der Besichtigung des Telemetrieraumes, einer 1:1 Kopie der Fermessungsräume, in denen Testflüge live verfolgt werden und Flugdaten aufgezeichnet werden. Re-Live konnten wir den Jungfernflug des A380 am 27.04.2005 auf dem Aéroport Toulouse-Blagnac verfolgen. Zusätzlich wurden verschieden Videos von Flugtests und -checks gezeigt.

Danach fuhren wir zur Endmontagehalle (Final Assembly Line oder kurz FAL), um einen Blick auf die Innenansicht des Werks zu bekommen. Momentan befanden sich dort zwei A380 der Singapore Airlines (MSN065 und MSN071) und eine der Air France (MSN064).

Von der Aussichtsplattform aus konnte man danach wunderbar auf das Vorfeld in Richtung Süden schauen. Zu bestaunen gab es insgesamt vier A380, jeweils einer von Qantas (MSN055, F-WWAP), Air France (MSN052, F-WWAN), Emirates (MSN057, F-WWAS) und der zukünftig in Privatbesitz befindliche A380 von Prinz Al-Walid (MSN002, F-WXXL).

Die Rückfahrt gestaltete sich recht kurz – ist doch das A380 Visitor Center nur geschätzte 300m entfernt. Als Abschluß gab es noch eine Besichtigung des “Mock-Up”, einem 1:1 Modell eines 16m langen Rumpfabschnitts, begehbar auf beiden Etagen. Wer noch nie ein Langstreckenflugzeug von innen gesehen hatte, der erlebte hier nichts bahnbrechendes. Zu Besichtigen gab es eine “Modell”-Economy in einer 3-4-3 Config, eine Premium-Economy (2-4-2) und im Oberdeck eine Business Class (2-2-2) anzuschauen, allerdings nicht besonders schick und beeindruckend, da es kein Airline-spezifisches Interieur war, sondern eine Modellvorgabe seitens Airbus.

Ein Besuch im überteuerten Airbus-Shop darf natürlich nicht fehlen, es gab aber trotzdem einige nette Sachen zu begucken.

Allesinallem eine gelungene Tour, auch wenn mir persönlich natürlich das Flair in der FAL und der Blick auf das weite Vorfeld mit dem Airport und restlichem Airbus Werk im Hintergrund am besten gefallen hat.

Mehr technische Details zu den Riesenfliegern gibts auf a380production.com, denen ich die Benutzung der Bilder erlaubt habe.

In meinem flickr-set “Aviation” gibts noch ein paar weitere Bilder aus Toulouse-Blagnac.

 

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Panini-Zeug

So, die ersten 3 Wochen des Sammelns sind vorbei – Zeit, um mal ein kurzes Zwischenfazit zu ziehen. Die 100 Sticker Box, die ich bei amazon gekauft habe, hat sich als wahres Goldstück herausgestellt. 100 Tüten mit insgesamt 500 Stickern – meine Box war so gut sortiert, dass ich nun insgesamt nur 30 doppelte Sticker habe. Allerdings hatte ich beim Kauf des Heftes auch einige Sticker in Tütchen und einen Komplettbogen dabei, also werden die 30 Sticker, die ich doppelt habe, eher von diesen Starterset kommen. Für die eingeklebten 484 Sticker hätte ich mir 97 Tütchen á 0,60 EUR, also für 58,20 EUR, kaufen müssen und da hätte jeder Sticker ein Treffer sein müssen, ein guter Kauf also. Im Schnitt fehlen mir jetzt noch 4,5 Sticker pro Team – Zeit zum richtigen Tausch mit Freunden.

Seit Montag gibts ja jetzt auch im Getränkehandel bei jedem 12 x 1,0l bzw. 12 x 0,5l Coca-Cola Kasten diese Special Sticker “Torjubel Salto Miroslav Klose”. Bei Getränkehändler meines Vertrauens direkt mal einen Kasten gekauft und prompt auch Torjubel Bild 1 und 4 bekommen. Zusätzlich sind aber noch 3 normale Panini Sticker dabei – für mich aber alles Luschen. Ich hoffe ich bekomme mit dem nächsten Kasten Coca-Cola die anderen beiden Bilder, sonst gibts nen Zuckerschock für meinen Körper. Naja, die iTunes Codes, die ich mir durch die Deckelcodes bei Cokefridge.de ersammle, nehme ich natürlich auch gerne mit ;-) Wie ich gesehen habe, gibts die 4 Bilder auch bereits zu einem gesalzenen Preis bei ebay angeboten, hat man also ein paar doppelt, tut sich hier eine netter Nebenverdienst auf.

 

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Thailand Impressionen

Aufgrund der aktuellen Lage in Thailand habe ich mir mal wieder ein paar Thailand Fotos angeschaut. Ich finde es sehr schlimm was gerade in Bangkok abgeht und daher poste ich einfach mal 6 beruhigende und wunderschöne Ansichten aus dem Land des Lächelns, um aufzuzeigen, welche schöne Seite dieses Land haben kann.

 

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Review: Fotobuch mit iPhoto von Apple

Heute ist mein erstes Fotobuch angekommen, welches ich mit Apple’s iPhoto ’09 erstellt habe. Da es um einen großen USA Urlaub ging und ich, seitdem ich meinen Mac habe kein Fotobuch wieder erstellt habe, wollte ich unbedingt iPhoto ausprobieren. Bisher nutzte ich immer die Designer Software von fotobuch.de und war damit und mit den erstellten Büchern auch relativ zufrieden. Zeit und Gelegenheit einmal einen Vergleich zu erstellen.

Der erste Schritt ist erstmal, die für das Fotobuch benötigten Fotos in iPhoto zu importieren. Wenn man iPhoto für die Bilderverwaltung bereits benutzt, ist das natürlich kein Problem. Ich nutze Adobe Lightroom und musste diese erst ex- und dann wieder importieren.

In iPhoto kann man das Buch aus einer Sammlung erstellen und loslegen. Im Gegensatz zur fotobuch.de-Software ist man beim iPhoto Fotobuch in der Kreativität doch recht eingeschränkt, d. h. es gibt vorgefertigte Templates (diverse Urlaubsvorlagen, zeitgenössische und moderne Layouts) mit fest definierten Anordnungen der Bilder. Man kann bis zu 7 Bilder pro Seite darstellen, allerdings natürlich in verschiedenen Größen und Anordnungen. Die Positionen lassen sich allerdings nicht ändern – die Anordnung ist also relativ starr. Da ich mich in der Vergangenheit in der Detailarbeit oft verloren habe, finde ich diesen Zwang eher positiv, da man bereits vordefinierte Layouts vorfindet.

Ein sehr schickes Element in Fotobüchern von iPhoto ist die Kartenfunktion. Anhand von GPS-Informationen in den Exif-Daten der Fotos können auf speziellen Karten die Entstehungsorte eingeblendet werden – man kann diese aber auch selbst definieren. Ich habe die Kartenfunktion genutzt, um den Verlauf unserer Reiseroute darzustellen, falls Orte nicht automatisch gefunden werden, können diese manuell hinzugefügt werden und optional mit Pfeilen (für die Richtung) verbunden werden. Was mir hier fehlt, ist die Darstellung eines mit einem GPS-Gerät aufgezeichneten Tracks, um eine Reiseroute noch detailierter darstellen zu können.

 

Was ich in dieser Hinsicht jedoch auch noch vermisst habe, ist die Funktion einer Citymap. Es können nur grob Länder bzw. Kontinente integriert werden. Ich fände es schick, wenn man direkt eine Stadtplanfunktion (aus Google oder Bing Maps o. ä.) integriert. Da ich von unseren Citytrips auch eben diese Stadtpläne für Erinnerungszwecke einbauen wollte, habe ich von Bing Maps 5 Megapixel JPEGs erstellt und als ganzseitiges Foto eingefügt. Vor dem Ergebnis habe ich etwas Angst gehabt, da es ja doch keine Vektorgrafiken waren, sondern skalierbare “Fotos” mit kleinen Text. Das Ergebnis hat mich aber postiv überrascht – Die Stadtpläne sehen sehr schick aus und fügen sich gut in das Buch mit ein. Wie gesagt, würde ich eine “out-of-the-Box” Lösung jedoch bevorzugen, da mir die Kartenfunktion doch sehr gefällt.

Im Layout gibt es trotz der kompositionellen Einschränkungen doch viele Wahlmöglichkeiten was Bild- und Textseiten angeht – die Anzahl der Hintergrundfarben der Seiten reduziert sich jedoch auf 9. Auch gibt es eine Begrenzung der Seitenanzahl auf maximal 100 Seiten.

Was den Preis dieses Fotobuchs (13 x 10 Zoll; 33 x 25,4 cm) angeht, habe ich mit 175 EUR schon etwas geschluckt, ist es doch das mit Abstand teuerste Fotobuch bisher. Allerdings hatte ich bisher auch noch keines, welches diese großen Ausmaße in dieser hohen Seitenzahl aufweist. Bei Fotobuch.de kostet das Premiumbuch in der Größe 40x30cm als Startpreis 50 EUR und beinhaltet 16 Seiten. Rechnet man dies auf 100 Seiten hoch (je Seite 2 EUR Aufpreis) so kommt man schnell auf insgesamt 218 EUR. Apple ist hier also vom Preis her gleich auf. Bis ich mein Fotobuch in den Händen halten konnte, hat es bei fotobuch.de mitunter zwischen 7 – 12 Werktagen gedauert, einmal sogar 4 Wochen. Über iPhoto habe ich das Buch am 03.05. bestellt und UPS hatte es mir am 07.05. ins Postfach gelegt bzw. beim Nachbarn abgegeben. Wow. Das hätte ich nicht erwartet, zumal ich in eingen Internetforen schon etwas von 3 – 4 Wochen Lieferzeit gelesen hatte.

Das nächste große Fotobuch werde ich wieder mit iPhoto gestalten, die Qualität und Wertigkeit ist Apple-typisch sehr hoch und die intuitive Bedienung von iPhoto geht auch in Fleisch und Blut über, dagegen war die Designer-Software von fotobuch.de doch manchmal echte Fummelei. Durch zusätzliche Gimmicks, wie die Kartenfunktion und individuellen Layouts, sticht iPhoto hervor und machen echt Spaß.

 

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